Bundesbürger wollen am Licht sparen
Der Energieversorger Lichtblick hat am heutigen Donnerstag die Ergebnisse einer Umfrage zu den Einsparmöglichkeiten der Straßenbeleuchtung veröffentlicht. Ganze zwei Drittel halten demnach Einschränkungen bei der nächtlichen Straßenbeleuchtung für sinnvoll. Ebenso sinnvoll müsse jedoch die Auswahl getroffen werden, wo diese Einsparungen erzielt werden könnten, so das Urteil der Befragten. Schließlich müsse darauf geachtet werden, dass besonders belebte Straßen weiterhin gut ausgeleuchtet werden. Ein Drittel lehnen derlei Einschränkungen jedoch ab, da sie, wie Lichtblick mitteilte, ihre Sicherheit gefährdet sehen. Befragt wurden 1.000 Bundesbürger.

Straßenbeleuchtung bei Hamburg-Groß Flottbek, aber für wen? (Foto: Wiki-observer, Wikipedia)
Nach Angaben des Deutschen Städte- und Gemeindebundes zahlen die Kommunen pro Jahr rund 850 Millionen Euro für die nächtliche Straßenbeleuchtung. Das entspricht einem Drittel der öffentlichen Stromkosten. Nach Auffassung von Lichtblick könnten diese Ausgaben nahezu halbiert und den Kommunen damit wesentliche Einsparungen ermöglicht werden.
In diesem Zusammenhang ist Effizienz ein Schlüsselbegriff. Einsparungen dürfen die Sicherheit der Bundesbürger nicht gefährden. Muss es auch keineswegs, meint der Energieversorger und benennt sogleich innovative technologische Möglichkeiten. Beispielsweise die bereits von vielen Gemeinden benutzten intelligenten Dämmerungsschalter und insbesondere das sogenannte "mitlaufende Licht". Hierbei werden Verkehrsteilnehmer vom Straßenlicht erfasst, das aber erst in diesem Moment seine volle Lichtstärke entwickelt. Die Beleuchtung läuft dem Fußgänger zudem voraus und stellt sich hinterher wieder ein. 70 Prozent Energieeinsparungen könne dies ermöglichen. Davon würden nicht nur die Kommunen profitieren, auch der sogenannten Lichtverschmutzung wäre damit Einhalt geboten. Insbesondere aber profitieren Umwelt und Klima.
klimaretter.info/tony
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