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China: 5,9 Prozent mehr Kohlendioxid

China hat im Jahr 2010 insgesamt 3,25 Milliarden Tonnen Steinkohle-Einheiten verbraucht. Das ist ein Plus von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie aus Daten der nationalen Statistikbehörde hervorgeht. Und damit auch ein Plus von mindestens 5,9 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen gegenüber 2009. Diese könnten allerdings noch höher ausfallen, wenn auch der Erdölverbrauch signifikant angestiegen ist. Daten darüber liegen derzeit noch nicht vor. Aktuell ist die Volksrepublik wegen des großen Bevölkerungsaufkommens mit 6,5 Tonnen pro Kopf und Jahr der weltgrößte Atmosphärenverschmutzer. Zum Vergleich: Ein Deutscher verursacht 11 Tonnen pro Jahr, ein Amerikaner 20 Tonnen.


Berichte aus China: Fast 6 Prozent mehr Kohlendioxid. (Foto: german.china.org.cn)

Die chinesischen Statistiker kündigten für 2012 ein Pilotprojekt mit Indizes an, welche die Emissionen von Treibhausgasen und Energieverbrauch veröffentlichen sollen. Dies sei der jüngste Schritt der chinesischen Regierung, die anvisierten Energiesparziele zu erreichen "und die Wirtschaft des Landes umzustrukturieren", berichtet das chinesische Nachrichtenprotal China.org.cn. China plant, die für jede Einheit des Bruttoinlandproduktes eingesetzte Energie bis 2015 im Vergleich zum Niveau des Jahres 2010 um 16 Prozent zu senken. das größte Problem an diesem Plan: Es gibt bislang keine verlässliche Daten, die den Erfolg eventueller Bemühungen messen könnten.

Zhang Ping, Direktor der Kommission für Entwicklung und Reformen, erklärte am Mittwoch indirekt, dass es 2010 alles hätte noch viel schlimmer für den Klimaschutz kommen können. Er bezog sich auf den "Bericht über die Umwandlung des Entwicklungsmodells seit 2009" und nannte sechs - zugegebenermaßen schwer verständliche - "Fortschritte": "Zum Ersten ist die Nachfrage im Inland erhöht worden. Zum Zweiten ist die Struktur der Wirtschaftsbranchen besser geregelt worden. Zum Dritten ist die wissenschaftliche Innovation vorangetrieben worden. Zum Vierten sind die Investitionen in Energie-Einsparung, Schadstoffreduktion und Öko-Aufbau intensiviert worden. Zum Fünften wurden die Maßnahmen zur regionalen Entwicklung umgesetzt und eine gute Verbindung zwischen dem Ost- und dem Westteil des Landes geschaffen. Zum Sechsten wurde die städtische und ländliche Entwicklung koordiniert und das Niveau der öffentlichen Dienstleistungen in ländlichen Gebieten hat sich erhöht."

klimaretter.info/reni

 

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