Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Schnee in Zimbabwe

Klimakonferenz in Durban: Nick Reimer, Chefredakteur von klimaretter.info, hat sich auf den Weg gemacht. "Ich will mich Afrika auch mit meinem Gefühl nähern", sagt er – und reist einen Teil der Strecke mit Zug, Bus, Matatu oder Tuktuk. Heute Station 7, Bulawayo, Zimbabwe.

Aus Durban Nick Reimer

Der Tannenbaum bei Spar in Zimbabwes größter Stadt Bulawayo ist herabgesetzt. Statt 165 US-Dollar kostet er nur noch 145 Doller. In gewisser Weise ist so ein Weihnachtsbaum ganz praktisch: Weil hier natürlich keine Tannen wachsen, gibt es sie aus Plaste. So sind sie auch im nächsten, übernächsten (und so weiter) Jahr wieder zu verwenden.


Herabgesetzt: Weihnachtsbaum bei Spar in Bulawayo

Allerdings zeigt der Tannenbaum bei Spar auch eine ganz unpraktische Seite von Zimbabwe. Was, wenn er beispielsweise auf 144,90 US-Dollar herabgesetzt worden wäre? Wie ihn dann bezahlen? Dank "Western Union" ist es relativ einfach, US-Dollar-Noten ins Land zu transferieren. Aber doch keine Münzen! Und keine Münzen bedeutet: kein Wechselgeld. Das Bier für 1,50 US-Dollar beispielsweise ist in Bulawayo unbezahlbar.

Schuld ist Zimbabwes Diktator. Unter der Herrschaft Robert Mugabes hat Zimbabwe in den letzten zehn Jahren einen beispiellosen Niedergang erlebt. Eine Hyperinflation von über 1.000 Prozent ließ den Zimbabwischen Dollar ins Unermessliche steigen. Zuletzt kostete ein Brot zwei Millionen Zimbabwische Dollar. 2009 stieg die nationale Notenbank aus diesem Wahnsinn aus. Sie verzichtete, die Notenpresse weiter anzukurbeln – und erklärte den US-Dollar zur offiziellen Landeswährung. Viele Kleinsparer verloren alles, hingegen hatten Mugabe und sein Clan ihr Geld längst auf ausländischen Konten geparkt.

Seit damals gibt es praktisch zwei nationale Währungen in Zimbabwe. Die großen Beträge werden in US-Dollar gezahlt, die Komma-Beträge in südafrikanischen Rand. Südafrika liegt um die Ecke, der Grenzverkehr ist rege. 10 Rand entsprechen etwa 8 US-Dollar – irgendwie wird so das Bier bei Spar doch noch bezahlbar.


Eingerahmt zwischen kraftstrotzenden Löwen: So sieht sich Robert Mugabe am liebsten. In allen öffentlichen Gebäuden hängt sein Konterfei, hier in einem noblen Hotel.

Robert Mugabe? "Ach vergiss Mugabe!", sagt Mojo, der in der letzten Woche sein Geophysik-Studium an der Universität von Bulawayo abgeschlossen hat. "Wir haben wichtigere Probleme als den Alten", sagt der frisch Diplomierte.

In der Öffentlichkeit würde Mojo niemals über den Diktator reden, der seit 31 Jahren Zimbabwe regiert. "Mugabe hat den Polizisten, den Sicherheitsleuten, der Armee Grundstücke und Vorteile verschafft", sagt Mojo. Entsprechend treu seien die dem Diktator ergeben. Um ins Gefängnis zu kommen, bedarf es nicht viel in Zimbabwe. Aber wie gesagt: Dieses Problem sei lösbar. "Mugabe wird im Februar 88 Jahre alt. Die Lösung ist also an zehn Fingern abzuzählen."


Weihnachtsprozession bei 25 Grad im Schatten: Organisiert von der Supermarktkette TM, die auch was vom Kuchen abhaben will.

Das größere Problem sei der Klimawandel, sagt der Geophysiker: "Vor drei Wochen hatten wir hier zuerst 40 Grad. Solche Temperaturen sind absolut ungewöhnlich. Und dann hatten wir plötzlich Schnee."

Schnee in Zimbabwe? Im subtropischen Klima? Also nicht richtigen Schnee, sagt Mojo, "es hat daumenkuppengroße Hagelkörner geregnet". So viel, dass der Boden drei Zentimeter mit Körnern bedeckt und ganz weiß war. "So sieht doch Schnee bei euch aus, oder?"


UNESCO-Weltkulturerbe: Diese Zeichnungen im Matobo-National-Park zählen zu den ältesten Kunstwerken der Menschheitsgeschichte.

In Zimbabwe hat die Regenzeit begonnen, die Landschaft ist in tausend Farben grün verwandelt. Während drüben in Sambia noch das Gelb der Trockenzeit, das Schwarz der abgebrannten Wälder regiert, sprießt und grünt hier in Zimbabwe alles. Ein Farbenspiel, dass an den mitteleuropäischen Mai erinnert – nur dass die Landschaft hier kein Weiß der Kirsch-, Apfel-, Birnenbäume oder Akazien zu bieten hat.

Früher muss Zimbabwe unglaublich reich gewesen sein. Ein Grenzübertritt von Sambia nach Zimbabwe fühlt sich noch heute an wie eine Reise von Weißrussland nach Polen. Oder wie von der Slowakei nach Österreich. Früher hieß Zimbabwe Rhodesien, benannt nach Cecil John Rhodes, einem üblen Kolonialisten, der weiße Farmer ins Land holte. Die trotzten dem fruchtbaren Boden Reichtum ab.


Natürlich auf dem höchsten Berg des Matubo-Gebirges begraben: Cecil John Rhodes, der das Land begründete.

Dann aber steckten die Weißen Robert Mugabe ins Gefängnis. "Sein Kind war krank und er bat, es sehen, ihm helfen zu dürfen", sagt Mojo. Die Bitte wurde ihm verwehrt, das Kind starb. "Mugabe hat sich dafür furchtbar gerächt: Als er die Macht übernahm, enteignete er alle weißen Farmer." Das Land verteilte er unter seinen Gefolgsleuten.

Mit bitteren Folgen für das inzwischen umbenannte Rhodesien - Zimbabwe: Die Kleinbauern waren nicht annähernd in der Lage, so effektiv wie die weißen Großgrundbesitzer zu wirtschaften. Zimbabwe, bis dato ein Agrarexporteur, musste plötzlich Lebensmittel einkaufen. Das Staatsdefizit wuchs und wuchs und leitete den Ruin des Landes ein. Auf der Liste der "zerbrochenen Staaten" des renommierten Foreign Policy Institute steht Zimbabwe aktuell auf Platz zwei. Hinter Somalia.

Mojo hätte nach dem Willen seines Vaters auch Farmer werden sollen. "Aber das hat keinen Zweck mehr", sagt der 27-Jährige. Jahr für Jahr wird es schwieriger für die Bauern, den Wetterwidrigkeiten zu trotzen. "Geophysik ist die Zukunft", sagt der frisch gebackene Geophysiker Mojo. Zimbabwe habe reiche Erzvorkommen, gerade sei Chrom in den Bergen entdeckt worden. Und der Weltmarkt schreie nach den "Seltenen Erden".


Mojo der Geophysiker, in den Bergen des Matobo-National-Park.

"Klimawandel und Wetter sind natürlich zwei verschiedene Sachen", erklärt Mojo. Extremes Wetter wie der Hagel vor drei Wochen habe nicht automatisch etwas mit der Erderwärmung zu tun. "Aber die Erderwärmung sorgt eben dafür, dass wir immer häufiger extreme Wetter bekommen". Mojo, der Geophysiker, sagt, die Physik des Klimawandels spielte in seinem Studium eine große Rolle. "Wärmere Luft kann mehr Wasser aufnehmen, Wasser ist ein Speichermedium für Energie." Mehr Niederschlag bedeute also mehr Energie, die niederprasselt - mit entsprechenden Folgen.

Der Rest der Reise zum Klimagipfel ist schnell erzählt: Mit dem Bus ging es ungefähr 700 Kilometer nach Johannesburg, und von dort weitere knappe 600 Kilometer nach Durban. "Welcome" hat die ganze Stadt plakatiert: Gemeint sind die Delegierten und Beobachter, die Lobbyisten und Journalisten, die den diesjährigen Klimagipfel bestreiten werden.


Geschmückte Stadt: Durban heißt die Klimadiplomaten Willkommen.

So wie in jedem Jahr: Auf dem Bahnhof gibt es ein "Klimazentrum"; Plakate verkünden stolz, wie viel Kohlendioxid die Bahn jährlich einzusparen hilft. Im Zentrum der Stadt wird ein Messezentrum aufgebaut, um zu zeigen, was es so alles Tolles für den Klimaschutz gibt. Man will dabeisein, bei der Rettung der Welt. Mindestens aber ein guter Gastgeber für die Klimadiplomaten.

Aber haben die das überhaupt verdient? Haben die Klimadiplomaten die Ehrfurcht, die ihnen entgegengebracht wird, jemals gerechtfertigt?

Zum 17. Mal trifft sich der Weltklimazirkus ab heute in Südafrikas dritter Hauptstadt Durban (die anderen beiden: Kapstadt und Johannesburg). Es ist die letzte Chance für die Klimadiplomatie, ihre Berechtigung zu beweisen: Scheitern die Delegierten der 194 Staaten wieder, machen sich die Klimadiplomaten selbst obsolet.

Den ganzen Reiseblog gibt es hier

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Samstag, 26. November 2011, 09:01 Uhr
Afrikas größtes Solardach in Betrieb
Solarworld baut 600 Kilowattpeak Solardachanlage zum Weltklimagipfel [mehr...]
Sonntag, 19. Februar 2012, 09:32 Uhr
Afrika: Solarstrom wirtschaftlich
Studie sieht mit Stromgestehungskosten zwischen 0,25 und 0,30 Euro je Kilowattstunde die Photovoltaik gegenüber Dieselgeneratoren im Vorteil [mehr...]
Samstag, 26. November 2011, 16:08 Uhr
Durban: Unep-Chef hofft auf die EU
Kurz vor Beginn des diesjährigen Klimagipfels in Südafrika meint Achim Steiner, Europa könne noch Dynamik in die Verhandlungen bringen. Der Chef des UN-Umweltprogramms warnt vor einem "klimapolitischem Vakuum" - und hält das Zwei-Grad-Ziel für noch erreichbar.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille
[mehr...]
Freitag, 25. November 2011, 10:33 Uhr
Entwicklungsländer: Occupy Durban!
Am meisten vom Klimawandel betroffene Nationen erwägen Protestaktionen auf Klimakonferenz [mehr...]
Montag, 06. Juni 2011, 10:05 Uhr
Obama: Von Deutschland lernen
Keine neue US-Position bei UN-Klimaverhandlungen in Bonn [mehr...]
Sonntag, 13. Juni 2010, 10:40 Uhr
"Die Klimadebatte ist in Togo angekommen"
darfur-unhcrWiederaufforstung und Umweltbildung setzt Pablo Agbogan in Togo gegen den Klimawandel. Steigende Temperaturen und ausbleibender Regen sind logo-afrikaoft Ausgangspunkt von Konflikten und Vertreibung, berichtet der Präsident der Naturfreunde des Landes. Teil 5 unserer Serie
INTERVIEW von
NINA WETTERN [mehr...]
Montag, 05. September 2011, 08:03 Uhr
"Die Klimapolitik steckt in der Krise"
UNEP-Chef Achim Steiner sieht das Zwei-Grad-Ziel in Gefahr, sollte es auf der Klimakonferenz in Durban keine Einigung geben [mehr...]
Montag, 26. Juli 2010, 08:08 Uhr
"Klimawandel ist bisher kein Asylgrund"
ueberschwemmung-tschad-unhcrDie Erderwärmung zwingt immer mehr Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen: Bis 2050 rechnet die Internationale Organisation für Migration mit bis zu einer Milliarde Menschen, die umweltbedingt auf der Flucht sein werden. Die reichen Länder müssen ihnen besseren Schutz bieten, sagt Michael Lindenbauer, Vertreter des UN-Flüchtlingskommissariats für Deutschland
Interview von Johanna Treblin [mehr...]
Mittwoch, 04. Januar 2012, 13:00 Uhr
"Wir machen keine Klientelpolitik"
Der deutschen Solarbranche geht es nicht gut, viele Firmen stehen vor der Pleite oder - im noch besten Fall - vor einer chinesischen Übernahme. "Ab jetzt wird geliefert", hatte Parteichef Philipp Rösler nach seiner Wahl im Mai versprochen. Vor dem traditionellen Dreikönigstreffen der FDP am 6. Januar fordert ihr umweltpolitischer Sprecher Michael Kauch nun eine weitere Kürzung der Fördersätze. Warum? Ein Interview über Anreize, Akzeptanzprobleme und die EEG-Tarife.
Interview: Nick Reimer [mehr...]
Donnerstag, 28. April 2011, 12:23 Uhr
Auch in Durban noch kein Abkommen
Der Chef-Klimabeauftragte der USA Todd Stern erteilt großen Erfolgen auf dem nächsten Weltklimagipfel eine Absage. Major Economies Forum in Brüssel dämpft Erwartungen an die COP17 in Südafrika.
Von Sarah Messina [mehr...]
Freitag, 28. Januar 2011, 11:34 Uhr
Ban Ki-Moon: Absage an Klimaverhandlungen
Der UN-Generalsekretär fürchtet, dass auf dem internationalen Verhandlungsparkett keine Lösung für das Klimaproblem gefunden wird [mehr...]
Montag, 12. Dezember 2011, 14:49 Uhr
Beim Klima wird Weltordnung von morgen verhandelt
Mit 36 Stunden Verspätung ging am Sonntagmorgen der bislang längste Klimagipfel zu Ende. Zukünftig sollen auch Entwicklungsländer verbindliche Emissionsziele befolgen. Außerdem wurde das Kyoto-Protokoll verlängert und ein Fonds zur Verwaltung von Klimahilfen geschaffen.
Eine Analyse von Christian Mihatsch [mehr...]
Dienstag, 22. November 2011, 16:32 Uhr
China erteilt verbindlichen Klimazielen eine Absage
Die Volksrepublik China bekräftigt eine Woche vor der Weltklimakonferenz im südafrikanischen Durban erneut, sich keinen verbindlichen Klimazielen unterwerfen zu wollen [mehr...]
Donnerstag, 23. Dezember 2010, 10:55 Uhr
China und Afrika für 100 Milliarden Dollar
Das Handelsvolumen zwischen der kommunistischen Regierung und dem ärmsten Kontinent steigt 2010 um 43,5 Prozent. Erstes Weißbuch zu den Beziehungen veröffentlicht.
Von Martin Reeh und Nick Reimer [mehr...]
Dienstag, 10. Mai 2011, 02:22 Uhr
Das Treffen der Kohlendioxid-Giganten
USA-China-Dialog: US-Außenministerin Hillary Clinton hat das Reich der Mitte aufgefordert, den entscheidenden Weltklimagipfel in Südafrika Ende dieses Jahres nicht scheitern zu lassen. Auch die Vorleistungen der USA sind jedoch ausgesprochen dünn. 
Aus Washington Arne Jungjohann [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


IKEA holzt Karelien ab

Schwedische Umweltschützer protestieren gegen die Abholzung von Urwäldern in Russland - diese tragen trotzdem ein Nachhaltigkeitslogo [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Steuervergünstigung für E-Autos

Zehn statt bisher fünf Jahre sollen Elektroautos künftig von der KfZ-Steuer befreit werden [mehr...]
Forschung


Methanlecks in der Arktis

Zurückgehendes Eis und tauende Permafrostböden lassen große Methanblasen entweichen [mehr...]
Umwelt


Yasuní-Initiative wird zum Erfolg

Ecuadors Strategie, bei seiner Geld-für-Öl-Initiative verstärkt auf die globale Zivilgesellschaft zu setzen, zahlt sich offenbar aus. Der UN-Treuhandfonds zum Erhalt des Yasuni-Regenwalds füllt sich. Auch mit dem deutschen Entwicklungsminister Niebel ist eine gesichtswahrende Lösung gefunden.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger
[mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]