Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Deepwater Horizon - Ein Jahr danach

Am 20. April 2010 explodierte die Ölplattform Deepwater Horizon des Ölkonzerns BP. Noch immer sind Arbeiter damit beschäftigt, Öl aus dem Meer und von der Küste zu sammeln.

Von Johanna Treblin

Ein Jahr nach der Ölkatastrophe im Golf vom Mexiko zieht die US-Küstenwache Bilanz: 780 Millionen Liter Öl sind ausgelaufen, rund 42 Millionen Liter Öl wurden abgebrannt, 127 Millionen Liter ölverschmiertes Wasser wurden eingesammelt. Noch sind die Aufräumarbeiten längst nicht abgeschlossen - in der Tiefsee vor der Küste der USA darf aber wieder nach Öl gebohrt werden.


Einen Tag nach der Katastrophe: Lösch-Schiffe versuchen, das Feuer der sinkenden Deepwater Horizon in den Griff zu bekommen. (Foto: US-Küstenwache)

Wie lange es noch dauern wird, bis kein Öl mehr an den Küsten oder auf dem Meer zurückbleibt, ist noch unklar. Die meisten Strände sind zumindest auf den ersten Blick sauber, das meiste Öl ist nie an die Küste gelangt. Wie es aber unter der Wasseroberfläche aussieht, weiß niemand so genau. Möglicherweise haben Bakterien einen Teil des Öls zersetzt, weiterhin können aber große Mengen an Öl umhertreiben.


28. April: Der erste Ölteppich wird angezündet, damit das Öl sich nicht weiter im Meer verbreitet. (Foto: BP)

Am 20. April 2010 war im Golf von Mexiko die Ölplattform Deepwater Horizon des Ölmultis BP explodiert. Daraufhin sank die Plattform, und bis heute sind den Angaben der US-Küstenwache zufolge rund 780 Millionen Liter Öl ins Meer gelaufen. Das sind zwanzig Mal mehr Öl als bei der Ölkatastrophe des Tankers Exxon Valdez, die stürmische Proteste und den Boykott von BP-Tankstellen nach sich gezogen hatte. Bei der bis dato größten Ölkatastrophe der USA waren 1991 rund 40 Millionen Liter Öl in den Pazifik vor Alaska geflossen.

Im Januar legte eine von US-Präsident Barack Obama eingesetzte Expertenkommission einen Bericht vor, in dem sie analysierte, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Demnach hätte ein besseres Risikomanagement die Katastrophe verhindern können. Fehler wurden demnach sowohl von BP als auch von den beteiligten Unternehmen Halliburton und Transocean gemacht.


Ausbreitung des Ölteppichs vor der US-Küste am 28. April. (Satellitenaufnahme: NASA)

Im März dieses Jahres schickte die US-Regierung ihre zehnte Rechnung an BP. Die ersten neun Rechnungen über insgesamt 632 Millionen US-Dollar für die Aufräumarbeiten soll der Konzern bereits getilgt haben. Die aktuelle Rechnung ist über 62 Millionen US-Dollar ausgestellt. Darüber hinaus soll der Konzern 20 Milliarden Dollar an Entschädigungen unter anderem an Küsten-Anwohner und Fischer zahlen, die wegen des Ölunglücks ihrer Geschäfte nicht nachgehen konnten.


Im Juni werden weiter Ölteppiche auf dem Meer gefangen und eingesammelt. (Foto: BP)

BP kostete die Katastrophe im Juli 2010 den ersten Vierteljahresverlust seit 1992, Konzernchef Tony Hayward kostet das Unglück seinen Job. In seinem Jahresbericht im Februar 2011 beklagte das Unternehmen Verluste von knapp fünf Milliarden Dollar für das Jahr 2010.


An den Küsten haben die Bewohner zahlreiche Protestschilder angebracht. (Foto: Greenpeace)

Nach der Deepwater-Horizon-Katastrophe hatte die US-Regierung unter Barack Obama mehrere Anläufe unternommen, Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko zumindest zeitweise zu verbieten. Das zunächst auferlegte Moratorium wurde vom Gericht direkt wieder kassiert. Ende Juli schließlich wurde ein Gesetz erlassen, das die Sicherheitsstandards bei Öl- und Gasbohrungen in der Tiefsee erhöhen sollte. Das große Manko: Neuen Genehmigungsverfahren müssen sich die Unternehmen, die bereits Bohrerlaubnisse haben, nicht unterziehen.


September 2010: Die Strände werden nach Öl abgesucht. (Foto: US-Küstenwache)

Ende Februar 2011 genehmigten US-Behörden schließlich die erste Tiefseebohrung im Golf von Mexiko nach der Deepwater-Horizon-Katastrophe. Der Konzern Noble Energy darf nun seine Bohrungen in rund 110 Kilometer Entfernung von Venice im Bundesstaat Louisiana fortsetzen. Nach Behördenangaben hat das Unternehmen die Sicherheit seiner Bohrungen "erfolgreich bewiesen". Auch der Rohstoffkonzern BHP Billiton darf seit März wieder bohren.


Noch im Januar 2011 waten Arbeiter durch den öligen Schlamm und versuchen, das Schilf zu säubern. (Foto: US-Küstenwache)


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Sonntag, 01. April 2012, 13:37 Uhr
Deepwater schädigt lang und tief
Seit der Ölkatastrophe 2010 sind im Golf von Mexiko lebende Delphine auffallend oft krank, stellt die US-Behörde NOAA fest [mehr...]
Donnerstag, 06. Januar 2011, 12:20 Uhr
Experten: BP und Co. haben versagt
deepwater_explo_bp Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hätte verhindert werden können, belegt US-Kommission [mehr...]
Samstag, 03. März 2012, 12:28 Uhr
BP zahlt für Ölkatastrophe
7,8 Milliarden Dollar für Schäden im Golf von Mexiko [mehr...]
Dienstag, 13. Mai 2014, 17:07 Uhr
Deepwater-Katastrophe: Kaum Reinigung
BildDas ausgetretene und im Wasser gelöste Methan wird deutlich langsamer abgebaut als bislang vermutet [mehr...]
Samstag, 20. April 2013, 21:13 Uhr
Die nächste Ölkatastrophe
brian-d-braun_crDrei Jahre später: Noch immer ist das Umweltdesaster um die Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko juristisch nicht geklärt. Und auch die Folgen sind immer noch präsent. Aber längst hat die Öllobby in den USA jenes Terrain zurückerobert, das sie vor der Katastrophe einst besaß – und gnadenlos ausbeutete.
Von Nick Reimer [mehr...]
Dienstag, 04. Januar 2011, 12:41 Uhr
Neue Bohrungen im Golf von Mexiko
bpshellprotest-gpUnternehmen müssen zwar verschärfte Auflagen einhalten, neue Genehmigungen müssen Chevron, Shell und Co. aber nicht vorweisen [mehr...]
Samstag, 12. Juni 2010, 12:21 Uhr
Obama bestellt BP zum Rapport
uni_of_calif_davisAufsichtsrat ins Weiße Haus geordert. BP erwägt Aussetzen der Dividende. US-Behörde korrigiert Schätzungen zum Ölaustritt im Golf von Mexiko nach oben [mehr...]
Donnerstag, 16. Dezember 2010, 11:26 Uhr
US-Regierung verklagt BP
Zivilklage gegen den britischen Ölkonzern: US-Regierung klagt auf Schadenersatz für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko [mehr...]
Donnerstag, 24. Juni 2010, 14:25 Uhr
Weitere Panne am Golf von Mexiko
bp-oil-spill-anwohnersorgen-greenpeaceRoboter stößt an Absaugtrichter, wieder ist Öl ungehindert in den Golf von Mexiko ausgeströmt. Bundesrichter mit Verbindungen zu Öl-Konzernen [mehr...]
Samstag, 11. September 2010, 08:02 Uhr
3,6 Millionen Dollar für BPs Sicht auf Ölkatastrophe
09062010-GoogleSpend-adageEin internes Papier verrät, wieviel Geld BP ausgegeben hat, um mit Google-Werbung die Meinung über die Katastrophe im Golf von Mexiko zu beeinflussen [mehr...]
Sonntag, 08. August 2010, 18:31 Uhr
BP droht "empfindliche" Strafe
4542937668_516e84361fCarol Browner, Energieberaterin von US-Präsident Barack Obama kündigt harte Gangart an: "BP trägt eindeutig die Verantwortung". Zwar sei das Bohrloch offenbar tatsächlich versiegelt - die Sache damit aber längst nicht aus der Welt [mehr...]
Donnerstag, 27. Mai 2010, 07:46 Uhr
BP gibt sich optimistisch
lausderquellebp"Top Kill" im Golf von Mexiko: Konzernchef erklärt, Stopfversuch verlaufe "planmäßig". Ob tatsächlich das Bohrloch geschlossen wurde, zeigt sich erst heute abend [mehr...]
Donnerstag, 21. April 2011, 12:00 Uhr
BP klagt auf Schadenersatz
Ölkonzern verklagt ein Jahr nach der Katastrophe den Schweizer Bohrinsel-Eigner Transocean und das US-Unternehmen Halliburton [mehr...]
Mittwoch, 08. September 2010, 16:32 Uhr
BP legt Katastrophen-Untersuchung vor
deepwater_explo_bpEine "Kette von Versagen verschiedener Parteien" ist nach Ansicht des Ölkonzerns für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko verantwortlich. Bericht von BP-Sicherheitschef sieht nur Teilschuld beim Konzern selbst [mehr...]
Samstag, 22. Mai 2010, 15:31 Uhr
BP muss Abdichtungs-Manöver verschieben
obamagolfcoast-whitehouseÖlkonzern BP verschiebt Versuch zum Stopfen des Bohrlochs im Golf von Mexiko. Expertenkommission soll Umstände und Folgen des Unglücks untersuchen [mehr...]

Werbung

Meinungen: Der gute Wille

Ein Job für Angela Merkel

BildRegenwälder sind für die globale Kohlendioxid-Bilanz von entscheidender Bedeutung. Für ihren Schutz wird viel zu wenig getan, wie eine Analyse des Club of Rome gerade erst wieder festgestellt hat. Das war vor 20 Jahren, noch unter Kanzler Kohl, schon mal deutlich besser.
Eine Kolumne von Joachim Wille
[mehr...]

Meinungen: Hacks Pinselstrich

Kunst für Flüchtlingskinder im Hühnerstall

BildAuf das Schicksal von Klimaflüchtlingen habe ich oft hingewiesen, dass aber in kurzer Zeit Millionen Menschen vor dem Krieg fliehen und Tausende anonym im Mittelmeer ertrinken, das kann ich nicht in Bilder fassen. So kam mir die Idee, meine Wandbilder in Schutzplanen zu verwandeln.
Eine Kolumne von Hermann Josef Hack
[mehr...]

mehr...

Bild
In eigener Sache

Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung! Zurzeit finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung von der Klimakonferenz in Lima ermöglicht. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Grünbuch macht Grünstrom teurer

Einen "Strommarkt für die Energiewende" möchte Bundes­wirtschafts­minister Sigmar Gabriel gestalten. Eine gute Idee, doch die Vorschläge in seinem "Grünbuch" – einem Diskussionspapier – bleiben zu sehr in den alten Strukturen stecken. Der Grund: Die dezentrale Komponente fehlt. Mit einer Postkarten- und E-Mail-Aktion wollen ihm 20 Organisationen auf die Sprünge helfen. [mehr...]

Werbung


Neues vom Kooperationspartner
Degrowth konkret: Sommerschule im Rheinland
BildAuf der Sommerschule vom 9. bis 14. August im Rheinischen Revier wird Wachstumskritik konkret. "Keine Klimagerechtigkeit ohne Degrowth" – unter diesem Motto geht es eine Woche lang um Antworten auf eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. [mehr...]

RWE: In der Lügenfalle

Spielen Sie Schach? Da kann es folgende Situation geben: Sie spielen Zug um Zug, haben das Gefühl, dass alles super läuft. Der Gegner wird bald geschlagen sein, Sie werden Ihren König sicher durchs Spiel bringen. Und da passiert es: Sie[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Netzausbau - Die größte Baustelle der Energiewende
Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Online kaufen: Effiziente Pellet-Öfen
BildWer mit Holz feuert und es zugleich bequem haben will, greift zu Pelletheizungen und -öfen. Das sind modernste Feuerungen, deren regionaler und nahezu CO2-neutraler Brennstoff aus Holzspänen hergestellt wird, die ihrerseits als "Abfall" in Sägewerken anfallen. Dazu gibt es seit Kurzem noch mehr Zuschuss vom Staat. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Berlin Mai 2015 - Der sechste "Petersberger Dialog"
Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Klima-Abgabe soll Koalitionsvertrag verletzen

Nordrhein-westfälischer CDU-Landeschef Laschet schrieb Brief an Wirtschaftsminister [mehr...]
Protest

Bild
Kommunen fordern EU-Plan für Klimagelder

Das Klima-Bündnis europäischer Städte will Entwicklungsländer beim Klimaschutz stärker unterstützen [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Energiekonzerne: Zu lasche Vorgaben

Der Weltenergierat fordert ein klares Klimaabkommen in Paris, um Investitionen in CO2-arme Technologien auszulösen [mehr...]
Mobilität

Bild
Verkehrswende für Vermögende

Männlich, gebildet, 51 Jahre: So sieht der private Nutzer von Elektroautos in Deutschland aus, fand eine Studie heraus [mehr...]
Umwelt

Bild
47 Grad: Extremhitze fordert 750 Tote

In Indien kämpfen viele Regionen seit Tagen mit einer Rekordhitze, eigentlich warten die Bauern auf den Sommermonsun [mehr...]
Ernährung

Bild
Wichtigster Kaffeesorte wird es zu warm

Der Klimawandel könnte laut einer Studie die Kaffee-Märkte der Welt neu sortieren [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Teslas "Energierevolution"

Dem US-amerikanischen Elektroautobauer Tesla ist es zuzutrauen, dass er nicht nur den Elektroautomarkt revolutioniert, sondern auch den Markt für Solarspeicher. Die Kunden stehen schon Schlange vor der neuen "Energiewand".
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Nette Geschenke auf Kosten der Umwelt

Fossile Energien werden von Staaten massiv gefördert. Gleichzeitig wird auf die "teuren" erneuerbaren Energielösungen geschimpft. Rechnet man konsequent nach, dann subventioniert die Politik heute Energieformen, die vor allem sozial schwache Menschen sowie Umwelt und Klima teuer zu stehen kommen werden.
Ein Standpunkt von Frank Wolter, Mobilitätsforschungszentrum InnoZ
[mehr...]
Rezension

Bild
Aus dem Weg, Kapitalisten!

Die Journalistin Naomi Klein stellt in ihrem neuen Buch "Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima" die Systemfrage: Der Kapitalismus müsse überwunden werden, um wirklich Klimaschutz zu betreiben. Was die Klimabewegung aus dem Werk lernen kann.
Eine Rezension von Kathrin Henneberger
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Kunst für Flüchtlingskinder im Hühnerstall

Auf das Schicksal von Klimaflüchtlingen habe ich oft hingewiesen, dass aber in kurzer Zeit Millionen Menschen vor dem Krieg fliehen und Tausende anonym im Mittelmeer ertrinken, das kann ich nicht in Bilder fassen. So kam mir die Idee, meine Wandbilder in Schutzplanen zu verwandeln.
Eine Kolumne von Hermann Josef Hack
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Weise Cartoons, falscher Fracking-Lärm und ein schlechter Deal

Kalenderwoche 20: Dass RWE öffentlich zugibt, die Rückstellungen für die Atomkosten gar nicht aufbringen zu können, ist wohl eine Drohgebärde wegen der geplanten Klimaabgabe, sagt Claudia Kemfert, Professorin am Deutschen Institut für Wirtschafts­forschung DIW und Mit-Herausgeberin von klimaretter.info. Dabei macht der Konzern nur ein deutsches Dilemma deutlich. [mehr...]