Werbung

Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Die Risiko-Reaktoren im Norden

Vier der Reaktoren, die der Anfang der Woche bekannt gewordene AKW-Stresstest der EU als besonders gefährlich einstuft, stehen in Schweden und Finnland. Greenpeace Skandinavien hat nun einen eigenen Bericht zum Zustand der Atomkraftwerke veröffentlicht. Das Ergebnis: Die Reaktoren müssten sofort abgeschaltet werden.

Aus Stockholm Reinhard Wolff

"Wir waren selbst geschockt, als uns klar wurde, wie ernst die Sicherheitsdefizite sind", meint Martina Krüger, Energieexpertin von Greenpeace-Skandinavien. Die Umweltschutzorganisation hat in einem am Dienstag veröffentlichten Rapport die Stresstests unter die Lupe genommen worden, die die schwedische Strahlenschutzbehörde SSM auf Veranlassung der EU-Kommission bei den Atomkraftwerken des Landes vorgenommen hat. Das Greenpeace-Fazit: Die Reaktoren müssten umgehend abgeschaltet werden.


2006 entging das schwedische AKW Forsmark nur knapp einer Kernschmelze. (Foto: Robin-Root/CC BY-SA 2.0)

Vier Reaktoren in zwei verschiedenen Ländern, bei denen das Personal weniger als eine Stunde Zeit habe, äußeren Energiewegfall oder einen Ausfall des Kühlsystems in den Griff zu bekommen, nennt der Anfang der Woche bekannt gewordene EU-Stresstest als Beispiele für besonders schwerwiegende Sicherheitsmängel. Gemeint sind das schwedische AKW Forsmark und das finnische AKW Olkiluoto. Dass solche potentiellen Gefahren nicht graue Theorie sind, war beim Beinahe-GAU in Forsmark am 25. Juli 2006 bewiesen worden. Durch einen Kurzschluss und Ausfall der Notstromversorgung war dort binnen 20 Minuten die Hälfte des Reaktorkühlwassers verdampft. Eine Kernschmelze war seinerzeit allenfalls noch 15 Minuten entfernt.

 Völlig überalterte Reaktoren

Die meisten Schwachstellen, die der EU-Stresstest beispielhaft an Forsmark und Olkiluoto festmacht, gelten für alle 14 schwedischen und finnischen Reaktoren. Nicht nur gehören sie weltweit zu den ältesten – ursprünglich für 25 Jahre konstruiert, sind sie bis auf zwei 27 Jahre alte Reaktoren nun zwischen 32 und 41 Jahre alt -, sie sind auch völlig unzureichend gegen Terroranschläge und Sabotage geschützt. Ausserdem liegen sie alle am Meer und beziehen von dort ihr Kühlwasser. Sie sind damit besonders gefährdet bei Erdbeben, Tsunamis oder Überschwemmungen. So würden die Dieselgeneratoren und andere Sicherheitssysteme des AKW Forsmark schon bei einem um 2,5 m erhöhten Wasserstand überschwemmt werden.

Nicht nur bei einem Stromausfall würde bei allen Reaktoren jegliche Möglichkeit der Kühlwasserzufuhr verschwinden, sondern auch bei einer Verstopfung der Meerwasserrohre beispielsweise wegen extremen Eisgangs. In der Vergangenheit schafften schon massenweise auftretende Quallen, diese Kühlrohre zeitweise total zu verstopfen. Den "Stress" eines extremen Eiswinters in der Ostsee verbunden mit einen Eissturm, der die Stromversorgung kappt, würde kein schwedischer Reaktor verkraften. Zu hoffen wäre dann nur, dass er noch rechtzeitig heruntergefahren werden kann.

Das Dach des 38 Jahre alten westschwedischen Reaktors Ringhals 1 sei sogar so schwach gebaut, dass die Last grösserer Schneemengen es zum Einsturz bringen könnte - mit einer Beschädigung der Brennelemente oder einem Ausfall der Kühlung als möglichen Folgen, konstatiert Greenpeace nun. "Bei derart alten Reaktoren sollten die Betreiber vorwiegend in die Sicherheit investieren", meint Rolf Lindahl, Mitverfasser des Rapports, doch tatsächlich scheine es für Vattenfall und Eon nur um den grösstmöglichen Gewinn zu gehen: "Man fährt auf Risiko."

Die AKW-Überwacher sind nicht wirklich unabhängig

Vattenfall reagierte auf die Geeenpeace-Kritik mit "kein Anlass zur Unruhe" und die Überwachungsbehörde SSM betonte wie üblich: "Schwedische Kernkraftwerke sind sicher." Greenpeace sieht in dieser Haltung einen Teil des Problems: Die starke Verknüpfung zwischen AKW-Betreibern und ihren Überwachern. Zehn von 14 SSM-Kontrolleuren hätten früher für die Atomstromwirtschaft gearbeitet. Lindahl: "Da muss man die Frage nach Loyalitäten stellen."


So würde sich die Radioaktivität nach einem Super-GAU im schwedischen AKW Forsmark über Europa ausbreiten. (Grafik: Greenpeace Skandinavien)

Wenig verwunderlich, dass trotz grundsätzlicher Kritik am "Hochtunen" der Altreaktoren SSM erst vor einigen Tagen trotzdem genehmigte, den thermischen Effekt von Forsmark 2 über das Höchstniveau, für das er ursprünglich konstruiert wurde, um weitere 11 Prozent zu erhöhen. Das soll die Produktion steigern. Und Forsmark 1, der Katastrophenreaktor von 2006, bekam trotz konstatierter Rissbildungen eine weitere Frist bis Ende Juli 2013. Ursprünglich war seine Betriebserlaubnis deswegen auf Ende September diesen Jahres begrenzt worden. Rolf Lindahl geht so weit, die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Unfall in einem schwedischen AKW als "nahe bevorstehend" einzuschätzen.Und Martina Krüger fordert die Einsetzung einer Krisenkommission, die klären soll, wie Schweden schnellstmöglichst aus der Atomkraft aussteigen könne. Heute deckt diese 40 Prozent des Strombedarfs.

 


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Donnerstag, 22. April 2010, 11:03 Uhr
Eon darf in Finnland strahlen
800px-epr_olk3_tvo_fotomont_2_vogelperspektive.jpgFinnlands Regierung genehmigt zwei weitere AKW-Neubauten. Dabei entwickelt sich der Bau des genehmigten Reaktors in Olkiluoto zum finanziellen Debakel. Die Grünen bleiben trotz der Entscheidung an der Regierung.
Aus Stockholm Reinhard Wolff [mehr...]
Sonntag, 23. Oktober 2011, 16:58 Uhr
Feuer in schwedischem Atomkraftwerk
Ein Reaktor im AKW Okarshamn musste heruntergefahren werden [mehr...]
Dienstag, 25. November 2014, 12:05 Uhr
"Nach 2030 werden wir Kohle verbannen"
BildMauri Pekkarinen, Chef des Wirtschaftsausschusses im Finnischen Parlament und ehemaliger Wirtschaftsminister, erklärt, warum Deutschland zu wenig tut, um sich von der Kohle zu lösen, und warum Finnland trotz einer Pannenmeldung nach der anderen weiter auf die Atomkraft setzt.
Interview: Benjamin von Brackel und Felix Werdermann [mehr...]
Dienstag, 28. Oktober 2014, 11:23 Uhr
Atombranche verklagt sich gegenseitig
BildDas Risikospiel der europäischen Atombranche, die ihre neuen Reaktoren nur noch in den Markt bekommt, wenn sie vom Staat hoch subventioniert werden, nimmt immer absurdere Formen an. Beim geplanten finnischen AKW Olkiluoto werden sich die Kosten verdreifachen. Auch die Schadenersatzsummen, die die beteiligten Firmen Areva, Siemens und TVO voneinander verlangen, werden immer höher.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Montag, 12. März 2012, 11:07 Uhr
Der Tod der Atom-Renaissance
Ein Jahr nach Fukushima: Die Atomlobby will glauben machen, dass alles so weiter gehen wird wie bisher. Die Faktenlage ist eine andere. Auftragsstornierungen, Massenabschaltungen und explodierende Kosten haben die Atomkraft weltweit nun auch faktisch zu dem gemacht, was sie seit Jahren ist: ein Auslaufmodell. 
Von Nick Reimer
[mehr...]
Dienstag, 26. April 2011, 08:03 Uhr
Die vertuschte Katastrophe
Bis heute wird über die Zahl der Tschernobyl-Toten gestritten. Die offiziellen Angaben der Weltgesundheitsorganisation werden mit der Internationalen Atomenergiebehörde abgestimmt, einer Lobbyorganisation für die Atomkraft. Die Katastrophe zeigt außerdem, dass den Mächtigen ihr Ansehen wichtiger ist als die Gesundheit der Bevölkerung.
Aus Berlin Felix Werdermann [mehr...]
Mittwoch, 03. Oktober 2012, 11:16 Uhr
Finnen verklagen Areva
Betreiberfirma des finnischen AKW-Neubaus Olkiluoto verlangt 1,8 Millarden Euro Schadensersatz von Siemens und Areva [mehr...]
Freitag, 25. März 2011, 13:09 Uhr
Finnland, das Japan des Nordens
Die Welt nach Fukushima: In einer Serie beleuchtet klimaretter.info, welche Auswirkungen das Reaktorunglück auf die Atompläne einzelner Länder hat. Heute: Finnland, wo das AKW-Unglück aus Japan ausgerechnet in den Wahlkampf-Endspurt platzte.
Aus Stockholm Reinhard Wolff [mehr...]
Mittwoch, 20. Oktober 2010, 15:00 Uhr
Mehr Atomstrom für Schweden
forsmark-vattenfallSchwedens Atomkraftwerke sollen zu mehr als 40 Prozent ausgelastet werden, um die Strompreise gering zu halten [mehr...]
Montag, 01. September 2014, 16:28 Uhr
Olkiluoto 3 verzögert sich weiter
BildFinnisches Atomkraftwerk mit Siemens-Technik geht mindestens neun Jahre später als geplant ans Netz [mehr...]
Mittwoch, 12. September 2012, 14:21 Uhr
Olkiluoto und das Sankt-Nimmerlein
Die Finnen sprechen eine eigenartige Sprache und unterrichten ihre Kinder (trotzdem) besser als andere Völker. Sie sind es gewohnt, für Monate im Halbdunkel zu leben, und sie mögen (vielleicht deshalb) die Atomenergie. In Phyäjoki wollen sie ein neues Atomkraftwerk bauen, auf der Halbinsel Olkiluoto ziehen sie seit 2005 einen dritten Reaktor hoch. Eigentlich sollte der bereits 2009 Strom liefern. Doch jetzt müssen die Finnen sagen: "Keine Ahnung, wann wir fertig werden." 
Von Mathias Rittgerott [mehr...]
Sonntag, 21. August 2011, 08:32 Uhr
Olkiluoto: Festnahmen bei Blockade
Atomkraftgegner in Finnland haben am Samstag versucht, den Betrieb des Atomkraftwerks Olkiluoto zu behindern [mehr...]
Montag, 26. September 2011, 14:35 Uhr
Schweden schaltet Ringhals-Blöcke ab
Schwedens Atomkontrollbehörde stellt nach Schlampereien das größte AKW des Landes ab. Die Betreiber Vattenfall und Eon hatten Abfall in den Rohren des Notkühlsystems zwanzig Jahre lang nicht entdeckt. Damit sind nur noch drei von zehn schwedischen Atomkraftwerken mit voller Leistung am Netz. Greenpeace protestiert gegen den angeblich "sichersten Reaktor".
Aus Stockholm Reinhard Wolff [mehr...]
Montag, 14. Juni 2010, 13:51 Uhr
Schweden: Aktivisten besetzten Akw Forsmark
greenpeace-forsmark Vor Parlamentsabstimmung zu Atomkraft: Greenpeace-Aktivisten dringen als Sonnen-, Wind- und Wasserkraft verkleidet auf das Kraftwerksgelände vor [mehr...]
Freitag, 18. März 2011, 12:38 Uhr
Schwedens AKW sind keine Japaner
Die Welt nach Fukushima: In einer kleinen Serie beleuchtet klimaretter.info, welche Auswirkungen das Reaktorunglück auf die Atompläne einzelner Länder hat. Heute: Schweden, das sich selbst gern als Atomtechnik-Vorreiter sieht. Dummerweise weist nun ausgerechnet das "Entsorgungskonzept" grobe Mängel aus.
Aus Stockholm Reinhard Wolff [mehr...]

Werbung

Meinungen: Standpunkte

Warum Klimaverhandlungen wichtig sind

BildJeder hat eine Stimme, jeder erhält Zugang, jeder muss gehört werden – die UN-Klima­verhandlungen sind der demokratischste Prozess der Welt. In vielen Ländern wird der Klimawandel durch die Gipfel überhaupt erst zum Thema. Und die besonders betroffenen Staaten haben ein Forum für ihre Nöte. Teil 5 unseres Lima-Countdowns.
Ein Standpunkt von Sabine Minninger, Brot für die Welt
[mehr...]

Meinungen: Reimers kleine Zahlenkunde

BDI: Lügen, Gutachten und Verbrechen

nick3In der DDR hatte das Volk einen Spruch, mit dem es den Versuch der SED quittierte, mit Planzahlstatistiken die Regale vollzuschwindeln. Eine Abwandlung dieses Spruchs muss man auch dem BDI entgegenhalten.
Eine Kolumne von Nick Reimer
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Jeder kann die Welt retten

Viele Filme über den Klimawandel und seine Folgen enden mit der Erkenntnis, dass anders produziert und konsumiert werden muss. Aber nur wenige zeigen, wie das wirklich gehen kann. "Generation CO2" soll ein solcher Film werden. Die Macher sammeln jetzt das Startkapital – mit Öko-Crowdfunding. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Mit Wechsel zu Ökostrom Geld sparen
BildZu einem Anbieter von Ökostrom zu wechseln und auch noch Geld bei der Stromrechnung zu sparen war früher nicht so einfach. Inzwischen ist das aber sprichwörtlich kinderleicht geworden. Zum einen steht Strom aus erneuerbaren Quellen mehr als ausreichend zur Verfügung, zum anderen ist der Wechsel des Stromversorgers ohne viel bürokratischen Aufwand möglich. Gefragt ist nur noch der Wille des Verbrauchers. [mehr...]

Klima-Aktionsprogramm: Es grüßt das Murmeltier

In der Staatssekretärs-Runde wird am heutigen Montag in der Bundeshauptstadt das lang angekündigte Klima-Aktionsprogramm verhandelt, mit dem die Bundesregierung doch noch ihr Klimaziel schaffen will: minus 40 Prozent bis 2020 im Vergleich zu 1990. Danach soll das Klima-Aktionsprogramm der Öffentlichkeit[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
EU genehmigt deutsche Industrierabatte

Einen Teil der in den vergangenen zwei Jahren gewährten EEG-Umlagebefreiungen sollen die Unternehmen aber zurückzahlen [mehr...]
Protest

Bild
Peru: 57 ermordete Umweltschützer

Studie: Brasilien, Honduras und die Philippinen sind die gefährlichsten Länder für Umweltaktivisten [mehr...]
Forschung

Bild
Weltbank: "An neue Normalität anpassen"

Weltbank-Präsident Jim Yong Kim: "Wir befinden uns für die kommenden Jahrzehnte auf einem gefährlichen Kurs" [mehr...]
Umwelt

Bild
Schnee-Rekorde in den USA

Ob der Klimawandel beim extremen Wintereinbruch an den Großen Seen eine Rolle spielt, ist umstritten [mehr...]
Wohnen

Bild
Haushalte verbrauchen wieder mehr Energie

Seit 2005 war der Energieverbrauch privater Haushalte gesunken. Doch die jüngere Generation nutzt mehr Elektronik [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Sorgen statt Entsorgung

Deutschland hat inzwischen nicht nur 300.000 Kubikmeter Atommüll angehäuft. Es sind sogar 600.000 Kubikmeter – wenn man auch den Uranmüll aus Gronau mitzählt, der bislang als "Wertstoff" deklariert wurde. Das Müllproblem wird sich weiter verschärfen, solange der beschlossene Atomausstieg nur halbherzig umgesetzt wird.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Horror-Nachrichten von Marie Gabriel"

Das Jahr 2045: Stell dir vor, die Tochter vom ehemaligen Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel besucht ihren Vater im Altersheim. Das wird nicht lustig, wenn der Vater weiter jetzt die Kohle stützt.
Ein Standpunkt von Franz Alt, Buchautor und Fernsehmoderator
[mehr...]
Rezension

Bild
Medien zum IPCC-Bericht: Wir sind gewarnt

Niemand kann mehr sagen, er sei nicht gewarnt worden, kommentieren Medien die Veröffentlichung des jüngsten Berichts des Weltklimarates. Aber wie der Bedrohung begegnen? Kohleausstieg sofort – oder doch CCS? Oder weiter nach Alternativen forschen? Die klimaretter.info-Presseschau.
Zusammengestellt von Verena Kern
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Mit dem Klugscheißertelefon zum Biseln

Seit ein paar Wochen bin ich Besitzer eines Klugscheißertelefons. Bei meinem alten Handy hatte der Akku versagt, ein klarer Fall von geplanter Obsoleszenz. Leider mag mich das neue Smartphone wohl nicht. Es verweigert regelmäßig den Dienst. Wahrscheinlich aus verschmähter Liebe, denn ich mag es auch nicht.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Emittierende Kumpane, Rücksichtnahme und eine gute Empfehlung

Kalenderwoche 45: Die deutsche Regierung mit ihrer angeblichen Vorzeige-Energiewende wird die Fossilwirtschaft umso schneller fallen lassen, je stärker der internationale Druck ist, sagt Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. Denn die Welt warte darauf, dass die deutschen Emissionen endlich schrumpfen. [mehr...]