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AOSIS – Alliance of Small Island States

In der Alliance of Small Island States (AOSIS) oder Allianz der kleinen Inselstaaten haben sich kleine Insel- und Küstenstaaten zusammengeschlossen, die befürchten müssen, im Zuge des Klimawandels und seiner Folgen ihre Lebensgrundlagen zu verlieren. Denn Inseln und Küsten drohen bei steigendem Meeresspiegel überschwemmt zu werden und sind gegenüber Wirbelstürmen und anderen Extremwetterereignissen besonders schlecht geschützt.

AOSIS versteht sich als Sprachrohr der Gruppe der --> Small Island Developing States (SIDS), aus der sie 1990 hervorging. Auf UN-Ebene treten die AOSIS-Staaten als Verhandlungspartner etwa bei den Klimaverhandlungen auf. Insgesamt repräsentieren diese Staaten knapp ein Drittel der Entwicklungsländer und rund fünf Prozent der Weltbevölkerung.

39 Mitglieds-Staaten: Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Cookinseln, Dominica, Dominikanische Republik, Fidschi, Grenada, Guinea-Bissau, Guyana, Haiti, Jamaika, Kap Verde, Kiribati, Komoren, Kuba, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mikronesien, Nauru, Niue, Osttimor, Palau, Papua-Neuguinea, Salomonen, Samoa, São Tomé und Príncipe, Seychellen, Singapur, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Tonga, Trinidad und Tobago, Tuvalu, Vanuatu

5 Beobachter-Staaten: Amerikanisch-Samoa, Amerikanische Jungferninseln, Guam, Niederländische Antillen, Puerto Rico

Wikipedia: Alliance of Small Island States

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