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Deutsche Emissionshandelsstelle – DEHSt

Die Deutsche Emissionshandelsstelle – abgekürzt DEHSt – ist die nationale Überwachungs- und Organisationsbehörde für den --> europäischen Emissionshandel für stationäre Anlagen und den Luftverkehr. Angesiedelt im Umweltbundesamt, gehören zu ihren Aufgaben die Zuteilung und Ausgabe der Emissionsberechtigungen, die Prüfung der Emissionsberichte und die Führung des Emissionshandelsregisters. Die DEHSt ist auch zuständig für die Verwaltung der flexiblen Mechanismen --> Joint Implementation und --> Clean Development Mechanism.

Eingerichtet auf Grundlage des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz (TEHG) von 2004, ist die Deutsche Emissionshandelsstelle eine Art "Grundbuchamt für Treibhausgase": Jede natürliche oder juristische Person, die mit den Emissionsberechtigungen handeln will, erhält hier ein elektronisches Konto zur Verbuchung der Transaktionen. Dazu entsteht ein sogenanntes Nationales Emissionshandelsregister, das mit der europäischen Zentrale --> CITL zusammenarbeitet.

Jährlich zum 31. März müssen die emissionspflichtigen Unternehmen ihre Treibhausgas-Bilanz bei der DEHSt vorlegen, bis zum 30. April müssen die handelnden Unternehmen ihr Konto ausgleichen.

Zudem ist die DEHSt Kontaktstelle für das Bundesumweltministerium, für die Bundesländer (insbesondere die zuständigen Landes-Immissionsschutzbehörden), für externe Handelsplattformen und weitere Dienstleister. Etwa 120 Mitarbeiter arbeiten am Sitz der Behörde in Berlin.

Die Schiedsrichter des Emissionshandels – Porträt der DEHSt

DEHSt-Website 

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