Environmental Integrity Group (EIG)

Die Environmental Integrity Group (EIG) ist eine informelle Ländergruppe von fünf Staaten in den internationalen Klimaverhandlungen: Mexiko, Südkorea, Schweiz, Liechtenstein und Monaco.

Die Gruppe wurde im Jahr 2000 in Lyon auf Initiative der Schweiz gegründet. Es ist die einzige Gruppe in den Verhandlungen, die sich aus
--> Annex-I-Staaten und Nicht-Annex-Staaten – vereinfacht gesagt: Industrie- und Entwicklungsländern – zusammensetzt. Während die Schweiz als Annex-I-Staat Verpflichtungen zur Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes im Rahmen des --> Kyoto-Protokolls übernommen hat, sind Südkorea und Mexiko zwar wirtschaftlich relativ entwickelte OECD-Staaten, müssen aber keine derartigen Klimaziele erfüllen. Hintergrund der EIG-Gründung war das Bestreben, den Schwellenländern mehr Verantwortung beim Klimaschutz zu geben. Die Gruppe erarbeitet gemeinsame Positionen und speist diese in den Verhandlungsprozess ein. 

Dokumente der EIG

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