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Wärmepumpe

Wärmepumpenheizungen sind für Neubauten und gut gedämmte Altbauten geeignete Heizsysteme. Sie entziehen der Umgebung Wärmeenergie und liefern daraus Wärme zum Beheizen eines Gebäudes.   

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Schema einer Wärmepumpe. (Grafik: Ilmari Karonen/Wikimedia Commons)
1: Kondensator (Verflüssiger)
2: Drossel (Entspannungsventil)
3: Verdampfer
4: Kompressor (Verdichter)
Dunkelrot: gasförmig, hoher Druck, sehr warm
Rosa: flüssig, hoher Druck, warm 
Blau: flüssig, niedriger Druck, sehr kalt
Hellblau: gasförmig, niedriger Druck, kalt 

Meist gewinnt die Wärmepumpenheizung die Wärme aus horizontal im Boden verlaufenden Erdwärmekollektoren oder aus bis in maximal hundert Meter Tiefe versenkten Erdwärmesonden. Durch diese wird eine frostsichere Flüssigkeit gepumpt, die bereits bei geringer Temperatur verdampft. Ein mit Strom oder Gas betriebener Motor verdichtet die verdampfte Flüssigkeit, sodass der Dampf sich weiter erwärmt. Über Wärmetauscher gibt das erwärmte Gas seine Wärme an das Heizwasser ab. Wirtschaftlichkeit und Umweltnutzen einer Wärmepumpe hängen stark von ihrer Effizienz ab, bei Elektrowärmepumpen von den Stromkosten und der Art der Stromerzeugung. 

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Wärmepumpenheizung: Voraussetzung ist eine gute Gebäudedämmung. (Grafik: Ilmari Karonen/ Luxo/Wikimedia Commons)
 

Wikipedia: Wärmepumpenheizung

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