Anzeige

Heizwert

Der Heizwert bezeichnet den Energiegehalt eines Brennstoffes, der allein durch dessen Verfeuerung freigesetzt wird.

Berechnet wird der Heizwert aus der - bei vollständiger Verbrennung - freiwerdenden Energie im Verhältnis zur Masse des eingesetzten Brennstoffes.

Die Energie- bzw. Wärmemenge des Heizwertes wird zumeist in Kilowattstunde (kWh) angegeben. Der Heizwert wird auch unterer Heizwert genannt, weil er geringer ist als der Brennwert (oberer Heizwert). Dieser berücksichtigt zudem die Verdampfungswärme, die nötig ist, um das in den wasserstoffhaltigen Brennstoffen wie Öl, Gas, Kohle und Holz entstehende Wasser zu verdampfen.

Einige Beispiele:

Lausitzer Braukohlebriketts: 54 Kilowattstunden je kg
Holzpellets: 4,9 Kilowattstunden je kg
Erdgas: 8 bis 10,4 Kilowattstunden je Kubikmeter
Fichtenholz: 1.600 Kilowattstunden je Raummeter

Zurück zum Lexikon >>

[Erklärung]  

Anzeige

Anzeige

Kolumnen

Alle Kolumnen lesen
Alle Herausgeber-Interviews lesen