Anzeige

Wärmestrahlung

Jeder Körper, jedes Gas und jede Flüssigkeit strahlt (wenn sie sich nicht gerade am absoluten Nullpunkt der Temperatur bei minus 272 Grad Celsius befinden) Energie in Form von elektromagnetischen Wellen ab. 

Die Zusammensetzung des abgestrahlten Wellenlängenspektrums und die Energiedichte der Strahlung hängen von der Temperatur des Körpers und dessen chemischer Zusammensetzung ab. Beschreiben lässt sich das durch die sogenannte Stefan-Boltzmann-Gleichung, die die thermisch abgestrahlte Leistung im Verhältnis zur Temperatur eines Körpers beschreibt.

Wärmestrahlung ist nicht an Materie gebunden (die Sonne schickt ihre Energie über viele Millionen Kilometer zur Erde) – im Gegensatz zur Wärmeleitung (Konduktion), die sich in den atomaren Strukturen flüssiger oder gasförmiger Materie vollzieht, und zur Wärmeströmung (Konvektion), bei der die Wärme sich zusammen mit Flüssigkeiten oder Gasen bewegt.

Bildungsserver Klimawandel: Strahlung

Zurück zum Lexikon >>

[Erklärung]  

Anzeige

Anzeige

Kolumnen

Alle Kolumnen lesen
Alle Herausgeber-Interviews lesen