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Klimarahmenkonvention – UNFCCC

Die United Nations Framework Convention on Climate Chance (UNFCCC), übersetzt "Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen", wurde 1992 auf dem UN-Gipfel für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro beschlossen und ist die Grundlage der gesamten Klimadiplomatie. Mittlerweile ist die Klimarahmenkonvention, wie der Vertrag kurz genannt wird, von 195 Vertragsstaaten und der Europäischen Union unterzeichnet worden.

Die Vertragsstaaten verpflichten sich in der Konvention dazu, "die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre auf einem Niveau zu stabilisieren, das eine gefährliche menschliche Beeinflussung des Klimasystems vermeidet". Die Industrieländer bekennen sich zu ihrer historischen Verantwortung und sagen zu, bis zum Jahr 2000 ihre Emissionen auf dem Niveau von 1990 zu stabilisieren. Später behaupteten einige Staaten, dass dies nicht verbindlich sei. Die wenigsten haben dieses Ziel tatsächlich erfüllt.

Außerdem beschlossen wurden die Einrichtung eines UN-Klimasekretariats sowie die Abhaltung von Folgekonferenzen – sogenannten --> COPs –, um die Klimarahmenkonvention weiterzuentwickeln. Auch verpflichtet die Klimarahmenkonvention alle Vertragspartner dazu, regelmäßig Berichte zu veröffentlichen, in denen Fakten und Trends zu den Treibhausgasemissionen der Staaten dargelegt werden müssen.

Klimarahmenkonvention UNFCCC im Wortlaut

Wikipedia: Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen

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