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Tripod

Tripods sind Dreibeine, die als Grundgerüst für Offshore-Windräder dienen. Angelehnt ist ihre Namensgebung an die Science-Fiction-Romantrilogie The Tripods von John Christopher, in der die Tripods – hohe, dreibeinige Maschinen – auf der Erde die Macht übernehmen.

Ein Tripod besteht aus drei im Winkel von 120 Grad verschweißten Stahlröhren, die einen Dreibock ergeben und oben an einem Rohr zusammenlaufen – auf dem dann der Turm montiert wird.

Die Röhren der drei Beine haben einen Durchmesser von 1 bis 2,5 Metern und benötigen eine dreieckige Standfläche von 200 bis 300 Quadratmetern. Der Untergrund darf nicht zu steinig sein, da die Konstruktion per Ramme mehrere Meter tief im Meeresuntergrund verankert wird. Tripods sind für Wassertiefen bis 30 Meter geeignet und garantieren eine hohe Standfestigkeit auch in rauen Seegebieten.

Im Testfeld Alpha Ventus kamen zwei unterschiedliche Fundamente zum Einsatz: Sechs Windräder wurden auf Tripods montiert, die anderen sechs auf sogenannten --> Jackets.

Eine weitere Gründunsgmöglichkeit – die einfachste – sind --> Monopiles.


Tripods am Kai von Bremerhaven: Kaum zu erkennen sind die davor stehenden Autos. (Foto: Trianel)


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