Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Energiewende: Heimat Ade!


Jetzt haben wir sie, die Energiewende: Aus den großen Atomkraftwerken werden kleine dezentrale Windkraftwerke, Sonnenkraftwerke, Biomassekraftwerke. Hurra? Ein Windrad vor jedem Horizont? Maiswüsten für die Biomasse? Solarparks statt grünem Rasen? Halten wir kurz inne: klimaretter.info läßt die Aspekte der Energiewende diskutieren.

etscheid

 

Teil 1 unserer Debattenserie
von Georg Etscheit,
Kolumnist und Korrespondent von klimaretter.info


Was vor einem Jahr noch niemand für möglich hielt, ist geschafft. Deutschland steigt aus der Atomkraft aus. Unumkehrbar. Jetzt steht Deutschland die "Energiewende" bevor, ein Kraftakt von historischer Dimension. Denn das Abschalten der Atomreaktoren ist ja nur der erste Schritt. Danach gilt es, wenn der Klimaschutz ernst genommen werden soll, auch der fossilen Stromerzeugung ein Ende zu setzen. Deutschland, so jubeln die Verfechter eines "Green New Deal" wird erneuerbar. Und alles wird gut!

Wirklich? Was die "grüne" Energiewende konkret bedeutet, kann man schon vielerorts studieren. Vor allem in Nord- und Ostdeutschland, aber auch im vermeintlich heilen Touristenland Bayern, hat der Bioenergieboom ganze Landstriche in monotone Maiswüsten verwandelt. Wertvolle Ackerflächen sind mit Solarkollektoren zugepflastert worden. Und darüber drehen sich die Symbole der Energiewende, Tausende und Abertausende von Windrädern, die neuesten höher als der Kölner Dom. Innerhalb von nur einem Jahrzehnt haben ganze Landstriche ihr Gesicht verloren. Aus uralten, gewachsenen Kulturlandschaften wurden "Energieregionen".


Ist das schön? Wind-Spargel in Spanien. (Foto: Paul Langrock)

Windräder haben mit Mühlenromantik nichts zu tun, auch wenn die "grüne" Energiebranche den Bürgern weiszumachen versucht, dass die schöne neue Welt der Erneuerbaren auch optisch und emotional ein Gewinn sei. Wie einst die Atomindustrie spricht sie schönfärberisch von "Wind-" und "Solarparks" und heimst dabei noch den Beifall von Grünen und Naturschutzverbänden ein. Dabei handelt es sich bei Windkraftwerken, bei Biogas- und Fotovoltaik-Freiflächenanlagen und natürlich auch bei Wasserkraftwerken um großtechnische Bauten, die das Landschaftsbild genauso beeinträchtigen wie die tristen Gewerbegebiete, die monströsen Logistikzentren und schrecklichen Neubausiedlungen aus dem Fertighauskatalog, mit denen das Land mittlerweile fast flächendeckend überzogen ist. Ganz abgesehen von immer und immer neuen Straßen, Brücken, Hochspannungsleitungen…

Die Zersiedlung Deutschlands - allein in Bayern wird jedes Jahr eine Fläche der Größe Augsburgs zugepflastert - schreitet ungebremst voran. Und die Energiewende hat dieser Entwicklung einen neuen Schub verliehen. Doch es soll ja erst richtig losgehen. Jetzt kommen auch noch die letzten einigermaßen unzersiedelten, unzerschnittenen, "freien Landschaften" an die Reihe. Denn jetzt wollen auch Bayern und Baden-Württemberg Gas geben beim Ausbau der Windkraft. Und weil der Wind in den Höhenlagen der bislang noch ziemlich unberührten süddeutschen Mittelgebirge besonders kräftig weht, sind sie das primäre Ziel neuer Begehrlichkeiten der Windkraftindustrie.

Der Landschaftsschutz, ohnehin ein schwaches Instrument, kommt dabei unter die Räder. Wenn selbst Grüne und Umweltverbände fordern, Landschaftsschutzgebiete nicht generell von der Ausweisung neuer Vorrangebiete für die Nutzung der Windenergie auszunehmen, ist dies ein denkbar schlechtes Zeichen. Wer kann denn in Zukunft unter Verweis auf landschaftsästhetische Gesichtspunkte noch gegen die Ansiedlung eines neuen Baumarktes oder Freizeitparks auf der "grünen Wiese" oder gegen eine neue Straße glaubwürdig zu Felde ziehen?


Noch massig Platz für Windräder in Bayern: Hier am Königssee, im Hintergrund der Watzmann. (Foto: Kiko2000/wikipedia)

Die "Schönheit" einer Landschaft, so heißt es immer wieder, sei kein feststehender Begriff. Landschaftsbilder hätten sich schon immer gewandelt. Und jetzt sei eben, im Zeichen der Erneuerbaren, wieder ein solcher Wandlungsprozess in Gang, den man hinnehmen müsse. Diese Argumentation verkennt, dass es sich beim Ausbau der erneuerbaren Energien nicht um einen Prozess organischen Wachstums im Einklang mit regionalen Eigenarten und Traditionen handelt, sondern um eine Revolution. Auch wenn Windrädern für sich genommen eine gewisse Eleganz nicht abgesprochen werden kann, sind sie industrielle Massenprodukte, die überall in der Welt gleich aussehen. Sie tragen massiv dazu bei, Landschaften ihren je typischen Charakter zu rauben und verstärken den Trend zur Uniformierung von Städten, Dörfern und Landschaften im Zeichen der Globalisierung.

Keine Windkraft im Allgäu und im Chiemgau!

Den Ausbau der Erneuerbaren, insbesondere der Onshore-Windkraft so sensibel wie möglich zu gestalten und dabei die in Nord- und Ostdeutschland gemachten Fehler eines oft wilden, rein marktgetriebenen Ausbaus im Süden nicht zu wiederholen, ist die Herausforderung der kommenden Jahre. Landschaftliche "Ikonen" wie das Allgäu, der Chiemgau, die Fränkische Schweiz oder der Hochschwarzwald sollten insbesondere von Windkraftwerken unbedingt frei gehalten und neue Windräder vor allem in bereits "vorgeschädigten", bereits industriell überformten Landstrichen errichtet werden. Möglich wäre es auch, vorhandene Verkehrsachsen, Verkehrsinseln und Industriebrachen verstärkt für den Ausbau der Erneuerbaren zu nutzen.

Eine von manchen grünen Hardlinern geforderte rein dezentrale Energieerzeugung nach dem Motto "Jedem Dorf sein Windrad" wäre der Tod deutscher Landschaften wie wir sie kennen. Deswegen wird um großindustriell erzeugte Offshore-Windkraft kein Weg herumführen. Und auch der Import eine gewissen Anteils von "Wüstenstrom", wie er im Rahmen des Desertec-Projektes derzeit angedacht wird, sollte kein Tabu sein, zumal dann, wenn der größte Teil der Wertschöpfung in den Erzeugerländern bleibt und mit hilft, diese aus der Armutsfalle zu befreien. Die nötigen Stromnetze sollten, mit Ausnahme einiger weniger "Stromautobahnen", unter die Erde verlegt werden, wie es Dänemark schon vormacht.


Offshore statt Verspargelung der deutschen Landschaft? (Foto: J. Treblin)

An allererster Stelle stehen müssen allerdings Stromsparen und Energieeffizienz. Warum gibt es noch nicht längst eine deutschlandweite Energiesparkampagne etwa mit Großplakaten nach dem Beispiel der Aids-Aufklärung? Warum keine Abwrackprämie für betagte Elektro-Hausgeräte? Warum keine Anreize für die Industrie, veraltete Elektromotoren und Pumpen gegen weniger energieintensive Modelle auszutauschen? Warum kein Verbot von Standby-Schaltungen? Ohne ein generelles "Weniger" wird es nicht gehen, vor allem dann nicht, wenn man ernsthaft die Elektrifizierung des Straßenverkehrs anstrebt. Der Stromverbrauch würde sich damit fast verdoppeln. Wer denkt, diese gewaltigen Energiemengen - die Umstellung des Luftverkehrs auf Biokerosin ist dabei noch nicht einmal berücksichtigt - könnten alle aus unbedenklichen, "grünen" Quellen stammen, ist ein Illusionist. Zumindest wären die Kollateralschäden einer solchen Art der Energieerzeugung durchaus mit denen der Atom- oder Kohlekraft vergleichbar.

Am Ende stellt sich natürlich wieder die Wachstumsfrage. Ewiges Wachstum und Energiesparen, auch im Sinne eines Verzicht auf bestimmte energieintensive Dienstleistungen, gehen nicht zusammen. Und die Erfolge von reinen Effizienzmaßnahmen werden regelmäßig durch Reboundeffekte ausgeglichen oder sogar überkompensiert. Ein "Green New Deal", mit seinem Herzstück der Energiewende, darf nicht ein verkapptes Wachstumsprogramm alten Musters sein. Erst wenn alle Möglichkeiten einer dauerhaften Reduktion des Energieverbrauchs ermittelt und auf den Weg gebracht sind, sollte man sich überlegen, welche Kapazitäten in Sachen "grüner" Energie überhaupt benötigt werden. In diesem Fall dürfte es auch engagierten Landschaftsschützern leichter fallen, weitere,  unvermeidliche Beeinträchtigungen in Kauf zu nehmen.

Bisher in unserer Debattenserie erschienen:

Georg Etscheid - Energiewende: Heimat Ade!
Hanno Böck - Wind: der schnellste Weg zur Energiewende
Franz Untersteller - Kein "Durchregieren" für die Energiewende
Prof. Michael Succow - Die "Vermaisung" der Landschaft ist ein Fluch
Claudius da Costa Gomez - Biogas unverzichtbar für die Energiewende

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 22. November 2011, 08:24 Uhr
Die "Vermaisung" der Landschaft ist ein Fluch
Windräder verschmutzen den Horizont, und die "Vermaisung" der Landschaft, um Mais für Biogas zu gewinnen, ist ein Fluch. Das meint der renommierte Umweltschützer Professor Michael Succow in einem Gastbeitrag. Aber: Für die Energiewende ist er trotzdem. Teil 4 unserer Serie zu den Folgen des Atomausstiegs. Von Michael Succow [mehr...]
Mittwoch, 02. November 2011, 13:36 Uhr
Wind: Schnellster Weg zur Energiewende
Es spricht sehr viel dafür, weiterhin den Ausbau der Windkraft an Land voranzutreiben. Beim Naturschutz sollte man nicht die Perspektive verlieren, meint Hanno Böck, Redakteur bei klimaretter.info. Teil 2 unserer Serie zu den Folgen des Atomausstiegs - und eine Erwiderung auf Georg Etscheit.
Von Hanno Böck [mehr...]
Montag, 07. November 2011, 08:17 Uhr
Energieeffizienz gibt es nicht
Diesmal soll sie gelingen, die Energiewende. Die schwarz-gelbe Regierung hat dafür umfangreiche Gesetze verabschiedet - oft mit Stimmen der Opposition. In einer Serie analysiert klimaretter.info, was drinsteht in den Gesetzen. Und was von ihnen zu halten ist. Heute Teil 7: Energieeffizienz - das Fragezeichen der Energiewende.
Von Verena Kern [mehr...]
Montag, 07. November 2011, 13:55 Uhr
Energiewende: Hausaufgaben bis 2030
Ein Bericht der European Climate Foundation fordert mehr Erneuerbare, mehr Netze und mehr Gaskraftwerke [mehr...]
Samstag, 09. April 2011, 10:35 Uhr
Energiewirtschaft für schnelleren Atomausstieg
BDEW will bis 2020 aus Atomenergie aussteigen - RWE oder Eon ziehen nicht mit [mehr...]
Samstag, 05. November 2011, 14:04 Uhr
Kauder will Stromsteuer senken
Senkung der Stromsteuer schadet dem Klima und der ökologischen Wende, monieren Kritiker [mehr...]
Montag, 14. November 2011, 17:32 Uhr
Kein "Durchregieren" für die Energiewende
Die Energiewende gelingt nur, wenn die Bürger dabei mitmachen. Allerdings heißt das nicht, dass all ihre Vorschläge und Wünsche eins zu eins umgesetzt werden. Das meint Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) in einem Gastbeitrag. Teil 3 unserer Serie zu den Folgen des Atomausstiegs.
Von Franz Untersteller [mehr...]
Freitag, 29. Oktober 2010, 13:51 Uhr
Luckau will weiterhin Windradsteuer
Luckau in Brandenburg unternimmt einen zweiten Anlauf, Windräder zu besteuern. Eine überarbeitete Satzung soll in der kommenden Woche an das Innenministerium in Brandenburg übergeben werden [mehr...]
Freitag, 15. April 2011, 09:47 Uhr
Merkel ruft zum Energiegipfel
Umwelt- und Sozialverbände fordern "ernst machen mit der Energiewende" [mehr...]
Mittwoch, 07. Juli 2010, 08:46 Uhr
Umweltschützer warnen vor Stromfressern
ventilator_drehKlimaanlagen sind echte Stromfresser und kühlen dabei mitunter nicht einmal so effizient wie versprochen. Einfache Ventilatoren sind oft die bessere Wahl
[mehr...]
Dienstag, 22. Mai 2012, 11:51 Uhr
"Altmaier muss die Energiewende retten"
Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]
Sonntag, 01. Januar 2012, 13:38 Uhr
"Ein Verfahren gegen Kanada"
Zum Start 2012: BUND-Chef Hubert Weiger fordert von den Vereinten Nationen eine harte Linie wegen des Kyoto-Ausstiegs der Nordamerikaner. "Auch die Bundesregierung muss hier Druck machen", sagte Weiger im Gespräch mit klimaretter.info. Dies gehe nur durch eigene Vorbildlichkeit. Weiger fordert, den kompletten Atomausstieg auf 2012 oder 2013 vorzuziehen.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Donnerstag, 24. November 2011, 11:09 Uhr
"Kühlschränke statt Kraftwerke"
Der Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, macht Druck für Energieeffizienz. Damit könnten drohende Stromlücken vermieden werden.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Donnerstag, 29. März 2012, 12:48 Uhr
"Novelle ist überflüssig wie ein Kropf"
Heute Nachmittag entscheidet der Bundestag in namentlicher Abstimmung über die geplante Kürzung bei der Solarvergütung. Zwar hat die Koalition ihre Pläne leicht entschärft, dennoch könnten sie das Ende der deutschen Solarindustrie bedeuten, meint Eicke Weber vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme im Gespräch mit klimaretter.info. Und fordert ein "Leuchtturmprojekt" mit staatlichen Kreditgarantien, um die Branche gegenüber China konkurrenzfähig zu machen.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Mittwoch, 21. September 2011, 14:35 Uhr
"Pumpspeicherwerk Atdorf ist verzichtbar"
Norwegen als Ausweg: Prof. Olav Hohmeyer vom Sachverständigenrat für Umweltfragen setzt auf die Anbindung des deutschen Stromnetzes an die Speicherkapazitäten in Norwegen. Der Bau des umstrittenen Pumpspeicherkraftwerks Atdorf im Schwarzwald wäre dann gar nicht mehr nötig, meint der Energieexperte im klimaretter.info-Gespräch.
Aus Frankfurt/Main Joachim Wille [mehr...]

Werbung

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


IKEA holzt Karelien ab

Schwedische Umweltschützer protestieren gegen die Abholzung von Urwäldern in Russland - diese tragen trotzdem ein Nachhaltigkeitslogo [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Steuervergünstigung für E-Autos

Zehn statt bisher fünf Jahre sollen Elektroautos künftig von der KfZ-Steuer befreit werden [mehr...]
Forschung


Studie: GAU-Risiko größer als gedacht

Forscher ermitteln Wahrscheinlichkeit für Atomkatastrophe: Alle 10 bis 20 Jahre kommt es zum GAU. Südwestdeutschland trägt weltweit das größte Risiko [mehr...]
Umwelt


Yasuní-Initiative wird zum Erfolg

Ecuadors Strategie, bei seiner Geld-für-Öl-Initiative verstärkt auf die globale Zivilgesellschaft zu setzen, zahlt sich offenbar aus. Der UN-Treuhandfonds zum Erhalt des Yasuni-Regenwalds füllt sich. Auch mit dem deutschen Entwicklungsminister Niebel ist eine gesichtswahrende Lösung gefunden.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger
[mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]