Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

US-Republikaner auf Klima-Geisterfahrt


Ein Standpunkt von
Arne Jungjohann

Politikwissenschaftler und Leiter des Umweltprogramms der Heinrich-Böll-Stiftung in Washington DC


Dass ein US-Republikaner die deutsche Energiewende lobt, kommt nicht häufig vor. Christian Schwägerl berichtet auf Spiegel Online über den Berlin-Besuch von Ex-Regierungsberater William K. Reilly, der die deutsche Energiewende als "atemberaubend" preist. Reilly leitet eine Delegation hochrangiger US-Vertreter des Nicholas Institute for Environmental Policy Solutions der renommierten Duke University in North Carolina. Unter Präsident Nixon war er in die Bundesverwaltung eingetreten, dann wurde er Chef der amerikanischen Umweltstiftung WWF. Nachdem Dürre und Smog den Präsidentschaftswahlkampf von 1988 überschattet hatten, ernannte der Gewinner, der Republikaner George H. Bush, ihn zum Chef der Umweltbehörde EPA.

Schwägerl skizziert im Artikel den aktuellen republikanischen Mainstream völlig treffend:  

Amerikas Republikaner kennen keine Gnade, wenn es um Öko-Themen geht. Den Klimawandel bezeichnen sie gerne als "großen Schwindel". Hochgeschwindigkeitszüge als Alternative zum Auto gelten manchen von ihnen als "sozialistisch". Und die US-Umweltbehörde EPA wollen sie am liebsten entmachten. So einer wie Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), der vor Gegenwartsegoismus warnt und auf  ökologische Modernisierung setzt, würde von den meisten Republikanern in Washington als "liberal weirdo", als durchgeknallter Linker, eingestuft.


Der Elefant ist ein traditionelles Symbol der "Grand Old Party" oder GOP

Etliche der neuen republikanischen Abgeordneten sind Klimazombies. Es ist Mehrheitsmeinung in der republikanischen Partei, die Umweltpolitik zurückzudrehen. Das war das nicht immer so. In der Vergangenheit wurden große umweltpolitische Erfolge unter republikanischen Präsidenten wie Richard Nixon und George Bush Senior erzielt. Und noch immer gibt es Konservative und Republikaner, die für eine Energiewende streiten. So ist der frühere CIA-Chef James Woolsey einer der stärksten Befürworter eines erneuerbare-Energien-Gesetzes für die USA nach deutschem Vorbild. George Shultz, Außenminister unter Ronald Reagan, hat zuletzt das kalifornische Klimagesetz gegen die Attacken der Ölindustrie verteidigt. Kein Wunder bei seiner Geschichte, schließlich hat er in den 1970er Jahren die Umweltagentur EPA mit aufgebaut, unter Ronald Reagan das Montreal Protokoll zum Schutz der Ozonschicht verhandelt und Ende der 80er Jahre den Emissionshandel für Schwefeldioxid SO2 vorbereitet. Aber man muss gar nicht soweit zurückgehen: Ex-Gouverneur und Republikaner Arnold Schwarzenegger kritisierte diese Woche seine Partei aufs heftigste für ihre Attacken auf die Umweltgesetzgebung und die Umweltagentur EPA.

Die Liste umweltfreundlicher Republikaner lässt sich allerdings leider nicht beliebig fortsetzen. Ein Lied davon kann die Organisation Republicans for the Environment singen. Ihr Sprecher David Jenkins kritisiert die Unterwanderung der Partei durch vermeintliche Konservative, die mit den ursprünglichen Idealen und Überzeugungen der Grand Old Party – so werden die Republikaner auch genannt - wenig zu tun hätten. Besonders der Tea-Party-Flügel vertritt mehr libertäre als konservative Positionen. Traditionelle Konservative und Libertäre wollen beide einen schlanken Staat. Nur meinen sie damit verschiedenes. Die Traditionalisten verstehen unter "schlank" einen effizienten, die Libertären einen schwachen Staat. Im Interview räumt Jenkins ein, dass seine Partei von heute blind für viele Umweltfragen ist:

I would agree that the Republican Party has been hijacked. I maintain that it is being unduly influenced by what I call “pretend conservatives". These are the radical libertarians that dominate right-wing talk radio and outlets like Fox News. If you listen to people like Rush Limbaugh and Glenn Beck you cannot really find any traditionalist conservative ideas in their world view.

Der Emissionshandel war einmal DAS Parade-Instrument der Konservativen

Das gesamte Interview ist sehr aufschlussreich über das interne Ringen innerhalb der Republikaner. Spannend sind die Passagen zu den Instrumenten in der Energie- und Klimapolitik. Da lauert eine Debatte über den richtigen Instrumentenmix, die auf eine schiefe Bahn geraten ist. Lange Zeit galt der Emissionshandel als DAS Parade-Instrument der Konservativen. Schließlich passt er in der Theorie so schön in die konservative Ideologie der freien Märkte und des kleinen Staates. So hat Präsident George H. Bush Senior Ende der 80er Jahre einen SO2-Handel für Kraftwerke und Industrieanlagen eingeführt - gegen den Widerstand von Umweltschützern, die lieber Verbote und klare Grenzwerte per Ordnungsrecht haben wollten. Ab Mitte der 2000er Jahre haben sich mehr und mehr Republikaner vom damals unpopulär werdenden George W. Bush abgegrenzt. Es waren ranghohe Senatoren wie John McCain, Richard Lugar und Lisa Murkowski, die sich gegenüber ihrem eigenen Präsidenten profilierten und eigene und Klimagesetze vorgelegt haben.


Ein "alternatives" Design des republikanischen Wappentiers. (Grafik: Stormbear/Flickr)

Doch mit der Wahl von Barack Obama kam ein beachtlicher Schwenk. Die Republikaner wollten vom Emissionshandel nichts mehr wissen. Der europäische Emissionshandel mit seiner vermeintlich gigantischen Bürokratie und den vermeintlich exorbitanten Mitnahmegewinnen der Energieversorger musste als Buhmann herhalten. Allen Ernstes schlugen namhafte Republikaner als Alternative die Einführung von CO2-Steuern oder eine aufkommensneutrale Energiesteuer vor – ein Ablenkungsmanöver und vergifteter Vorschlag, um die Debatte zum Emissionshandel abzuwürgen. Denn die Protagonisten wissen nur allzu gut, dass ein solche Reform nie und nimmer durch den Kongress käme.

Im April 2011 ist die republikanische Partei am Tiefpunkt ihrer klimaskeptischen Borniertheit angelangt. Das verstörende daran ist, dass diese Haltung ganz und gar unkonservativ ist. Klimaschutz ist konservativ, weil es um die Bewahrung der Schöpfung, um American Leadership, um Energiesicherheit und vieles weiteres geht. Der Autor und Umweltaktivist Bill McKibben bringt es mit einem surrealen Gedankenspiel auf den Punkt: Man stelle sich nur mal vor, die Sowjetunion der 1980er Jahre hätte heimlich Fabriken gebaut, um die Atmosphäre mit CO2 vollzupumpen und damit den Anstieg des Meeresspiegels und ein Austrocknen der riesigen Getreidefelder im mittleren Westen der USA eingeleitet. Was wäre die Reaktion der Republikaner auf diesen Großangriff auf den American Way of Life gewesen?

The prevailing conservative response would have been: Bomb them. Bomb them back to the Holocene—to the 10,000-year period of climatic stability now unraveling, the period that underwrote the rise of human civilization that conservatism has taken as its duty to protect.

Diese Tage bekommt man immer wieder zu hören, dass im aktuellen politischen Klima eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Republikanern zum Klimaschutz nicht möglich ist. Momentan dominieren die libertären Tea-Party-Politiker den Diskurs, die jede Form von Klimaregulierung als Begrenzung persönlicher Freiheiten ablehnen, die das geltende Verkaufsverbot von alten Glühlampen rückgängig machen wollen und die hinter neuen Fahrradspuren auf den Straßen eine Verschwörung der UN wittern. Damit gehen die Republikaner einen Sonderweg. Mit ihrer klimawissenschaftlichen Ignoranz isolieren sie sich in der Familie der internationalen konservativen Parteien.

Auf der Roten Liste: Republikaner für den Klimaschutz

Konservative Klimaschützer sind in die USA im Jahr 2011 eine vom Aussterben bedrohte Art. Solange die Tea-Party-Bewegung so erfolgreich und eine der zentralen Angriffslinien gegen Präsident Obama im Wahlkampf die Energiepolitik ist, wird sich das nicht ändern. Was geht uns das in Europa an? Es wäre einfach, sich zurückzulehnen. Sollen die Amis doch machen, wir brauchen unsere politischen Energien schließlich selbst für die Energiewende in Deutschland, in Frankreich, in England. Doch der Klimawandel lässt uns wenig Zeit. Die Welt kann es sich nicht leisten, den größten Klimaverschmutzer zurückzulassen. Und der anhaltende Stillstand im US-Klimaschutz wird sich auch auf Europa zurückschlagen, weil er rückwärtsgewandten Kräften als Vorwand dienen wird, auch hier auf die Bremse zu treten.

Deshalb sollte Europa nicht dabei zuschauen, wie Amerikas Rechte die Rolle der USA als Bremsklotz der internationalen Klimapolitik zementiert. Was nötig ist, ist ein transatlantischer Austausch unter konservativen Parteien und gesellschaftlichen Gruppen. Alle (zumindest west-) europäische konservative Parteien setzen sich für den Klimaschutz ein. Sie machen das sowohl aus Überzeugun als auch aus taktischen Gründen, weil sich ihre Partei ohne eine moderne Umwelt- und Klimapolitik langfristig marginalisieren würde. Ähnliches droht den Konservativen in den USA.

Wenn europäische Konservative diese Überlegungen ihren US-Kollegen im Vieraugengespräch vermitteln, bewirkt das mehr als jede noch so gute Hochglanzbroschüre über Green Jobs und die ökonomischen Erfolge der Energiewende. Aber auch andere können dazu beitragen, dass konservative Kräfte in den USA nicht länger den Anti-Klimakurs ihrer politischen Vertreter hinnehmen. Denn es kommt nicht nur auf die richtige Botschaft, sondern auch auf den richtigen Botschafter an. Wenn deutsche Landwirte den Farmern im mittleren Westen davon berichten, wie sie mit dem Ausbau erneuerbaren Energien gutes Geld verdienen, macht das einen Unterschied. Wenn deutsche Kirchen ihren Glaubensbrüdern und –schwestern im bible belt davon berichten, wie sie auf erneuerbare Energien umsteigen, macht das einen Unterschied.

Die Republikaner sind auf einer klimapolitischen Geisterfahrt, deren Ende noch nicht abzusehen ist. Jenseits der giftigen Tea-Part-Rhetorik gegen Umwelt- und Klimaschutz gibt es etliche in ihren Reihen, die ihre Partei auf dem Holzweg sehen. Sie halten aber angesichts der rechten Erfolgswelle mit ihrer Meinung (noch) hinter dem Berg. Über kurz oder lang werden sie für einen Kurswechsel ihrer Partei kämpfen – und könnten dafür Unterstützung aus Europa gut gebrauchen.

Arne Jungjohann bloggt zur amerikanischen Energie und Klimapolitik auf Klima der Gerechtigkeit und schreibt regelmäßig als Analyst auf klimaretter.info.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 10. Mai 2011, 02:22 Uhr
Das Treffen der Kohlendioxid-Giganten
USA-China-Dialog: US-Außenministerin Hillary Clinton hat das Reich der Mitte aufgefordert, den entscheidenden Weltklimagipfel in Südafrika Ende dieses Jahres nicht scheitern zu lassen. Auch die Vorleistungen der USA sind jedoch ausgesprochen dünn. 
Aus Washington Arne Jungjohann [mehr...]
Freitag, 17. Dezember 2010, 15:24 Uhr
Grünes Licht für Cap-and-Trade
Kaliforniens Industrie muss ihre Treibhausgas-Emissionen ab 2012 mit Emissionsrechten decken: Ein "Meilenstein" für Arnold Schwarzeneggers Klimagesetz.
Von Sarah Messina
[mehr...]
Freitag, 01. Oktober 2010, 14:35 Uhr
Schwarzeneggers Energiegesetz auf der Kippe
SchwarzeneggerKnappe Umfragemehrheit für Ölkonzerne: Fünf Wochen vor der Volksabstimmung führen in Kalifornien die Gegner [mehr...]
Freitag, 02. Dezember 2011, 16:45 Uhr
Amerikaner glauben etwas mehr an Klimawandel
72 Prozent der Tea-Party-Anhänger halten Thema jedoch für unwichtig. Spaltung unter Republikanern nimmt zu [mehr...]
Samstag, 08. Mai 2010, 08:12 Uhr
Neuer Anlauf für USA-Klimagesetz
bali_kerryKerry und Liebermann wollen Gesetz am Mittwoch einbringen. Das ist nicht ohne Risiko: Die Republikaner haben genügend Stimmen, um es zu kippen [mehr...]
Samstag, 19. Februar 2011, 13:50 Uhr
Republikaner verpassen Obama Sparkurs
US-Repräsentantenhaus streicht Mittel für Klimaschutz und Gesundheitsreform zusammen [mehr...]
Freitag, 23. Juli 2010, 16:30 Uhr
USA lassen Klimagesetz platzen
obama-unemploymentcompensation-whitehouseUm 17 Prozent wollte Barack Obama die Emissionen des zweitgrößten Treibhausgas-Emittenten bis 2020 reduzieren. Nach über einem Jahr zäher Debatten im Senat müssen die Demokraten kapitulieren [mehr...]
Freitag, 31. Dezember 2010, 09:22 Uhr
USA: Harte Zeiten für Klimaschützer
In wenigen Tagen übernehmen die Republikaner im US-Repräsentantenhaus die Macht - und machen Front gegen jede Form von Klimaschutz [mehr...]
Dienstag, 23. November 2010, 09:05 Uhr
"China braucht eine Kohlendioxid-Börse"
Kürzlich hat die Zentralregierung in Peking im neuen Fünfjahrplan Minderungsziele für den Kohlendioxid-Ausstoß festgeschrieben. Reihenweise droht ineffizienten Fabriken das Aus. Der Ökonom Jeff Huang schlägt ein CO2-Handelssystem vor. Chinesische Unternehmen, Medien und Politiker, sagt er im Interview mit Klimaretter.info, fänden die Idee "hochspannend".
Interview: Daniel Boese
[mehr...]
Donnerstag, 22. März 2012, 15:14 Uhr
"Kosten der Energiewende ungleich verteilt"
Energieintensive Unternehmen sind in Deutschland von zahlreichen Energieabgaben befreit - bei Ökosteuer, Emissionshandel, Erneuerbare-Energien-Gesetz existieren Ausnahmeregelungen. Arepo Consult hat die Auswirkungen der Befreiungen in einer Studie untersucht. Sarah Rieseberg von Arepo Consult im Interview mit klimaretter.info.
Interview: Benjamin Beutler [mehr...]
Montag, 07. Mai 2012, 10:06 Uhr
"Waschmaschine für heiße Luft"
Die Umweltschutzorganisation CDM Watch prangert die Unwirksamkeit des Kyoto-Mechanismus "Joint Implementation Mechanism"an und fordert Nachbesserungen [mehr...]
Sonntag, 22. Mai 2011, 10:29 Uhr
2010: 3,2 Prozent mehr EU-Treibhausgas
Bilanz: Klimakommissarin Hedegaard kritisiert "überzählige Zertifikate" [mehr...]
Mittwoch, 24. August 2011, 17:39 Uhr
80 Prozent sind weiterhin kostenlos
Bundeskabinett verabschiedet Spielregeln für den Handel mit Verschmutzungsrechten, den sogenannten Emissionszertifikaten. Demnach müssen Kraftwerke ihre Zertifikate zu 100 Prozent ersteigern, die Industrieanlagen bekommen 80 Prozent geschenkt. Diese Menge wird aber bis 2020 auf 30 Prozent gesenkt.
Von Verena Kern und Nick Reimer [mehr...]
Donnerstag, 01. April 2010, 16:13 Uhr
9,4 Prozent weniger Treibhausgas-Emissionen
lausitz-jaenschwalde2Verminderte Auslastung: Der von Emissionshandel erfasste CO2-Ausstoß ist in Deutschland 2009 durch die Wirtschaftskrise auf den Tiefststand gesunken [mehr...]
Mittwoch, 11. Mai 2011, 08:07 Uhr
Abfuhr für die Brüder Koch
Der US-Mischkonzern Koch Industries fand die Satire auf seine Haltung zum Klimaschutz wenig lustig und hatte gegen eine parodierte Internetseite samt falscher Konzern-Mitteilung geklagt: US-Bundesrichter stellt sich in seiner Entscheidung hinter die beteiligten Klima-Aktivisten.
Von Sarah Messina [mehr...]

Werbung

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


IKEA holzt Karelien ab

Schwedische Umweltschützer protestieren gegen die Abholzung von Urwäldern in Russland - diese tragen trotzdem ein Nachhaltigkeitslogo [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Steuervergünstigung für E-Autos

Zehn statt bisher fünf Jahre sollen Elektroautos künftig von der KfZ-Steuer befreit werden [mehr...]
Forschung


Studie: GAU-Risiko größer als gedacht

Forscher ermitteln Wahrscheinlichkeit für Atomkatastrophe: Alle 10 bis 20 Jahre kommt es zum GAU. Südwestdeutschland trägt weltweit das größte Risiko [mehr...]
Umwelt


Yasuní-Initiative wird zum Erfolg

Ecuadors Strategie, bei seiner Geld-für-Öl-Initiative verstärkt auf die globale Zivilgesellschaft zu setzen, zahlt sich offenbar aus. Der UN-Treuhandfonds zum Erhalt des Yasuni-Regenwalds füllt sich. Auch mit dem deutschen Entwicklungsminister Niebel ist eine gesichtswahrende Lösung gefunden.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger
[mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]