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Autoverkauf

Das muss ich jetzt doch loswerden,und was eignet sich da besser als der Klimaretter-Beichtstuhl. Habe mein Auto verkauft, einen 13 Jahre alter Twingo und mit seinen gerade mal 96.000 gefahrenen Kilometern noch so verdammt gut in Schuss. Da das Verschrotten, was die moralischste und klimafreundlichste Lösung gewesen wäre, auch noch Geld kostet, das ich nicht habe, bin ich einfach schwach geworden - und habe es verkauft

Der Haken bei der Sache, in Zukunft wird das Auto gefahren. Bei mir stand es nur rum und war aus dem Verkehr gezogen. Ein Trost, eine sehr gute Bekannte kommt nach 7 autolosen Jahren in den Vorzug, ein billiges und noch sehr gutes Auto zu erstehen. Aber trotzdem, ein gutes Gefühl der Natur gegenüber habe ich nicht. Dabei habe ich eine sehr persönliche Beziehung zur Natur. Das mag den Menschen komisch erscheinen, ist es aber nicht. Komisch ist eher, dass es nicht wenige Menschen gibt es, die zu ihren Autos eine sehr persönliche Beziehung haben, sie wienern sie, schmücken sie, pflegen sie und regen sich über jede kleine Schramme und jeden Schönheitsfehler auf und geben dann eine Menge Geld aus dafür. Doch lebensnotwendig sind diese Fahrzeuge, wenn man mal von Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeugen absieht, fürdie Menschen nicht. 

Doch die Natur ist lebensnotwendig. Sie gibt uns alles, Nahrung, Trinken, Wohnung, Kleidung, und was tut sie nicht alles für unser Seelenbefinden. Doch wenn ich so bedenke, wie wir sie behandeln, sie dient zwar unseren Freizeitbeschäftigungen, aber das wars dann häufig auch. Die Betonung liegt auf "dienen". Und was tun wir dagegen alles für unsere materiellen Reichtümer, von denen unser Leben bei weitem nicht abhängt. Hier stimmen meinem Empfinden nach einfach die Relationen und die Rangfolgen nicht. 

Wenn ich moralisch gehandelt hätte, hätte ich trotz allem mein Auto verschrottet. Habe ich leider nicht getan, in Zukunft fährt es durch die Landschaft und es ist und bleibt eine 13 Jahre alte Dreckschleuder und damit eine weitere Belastung für die Umwelt - Sorry!!!

Der Haken bei der Sache, in Zukunft wird das Auto gefahren. Bei mir stand es nur rum und war aus dem Verkehr gezogen. Ein Trost, eine sehr gute Bekannte kommt nach 7 autolosen Jahren in den Vorzug, ein billiges und noch sehr gutes Auto zu erstehen. Aber trotzdem, ein gutes Gefühl der Natur gegenüber habe ich nicht. Dabei habe ich eine sehr persönliche Beziehung zur Natur. Das mag den Menschen komisch erscheinen, ist es aber nicht. Komisch ist eher, dass es nicht wenige Menschen gibt es, die zu ihren Autos eine sehr persönliche Beziehung haben, sie wienern sie, schmücken sie, pflegen sie und regen sich über jede kleine Schramme und jeden Schönheitsfehler auf und geben dann eine Menge Geld aus dafür. Doch lebensnotwendig sind diese Fahrzeuge, wenn man mal von Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeugen absieht, fürdie Menschen nicht.

Doch die Natur ist lebensnotwendig. Sie gibt uns alles, Nahrung, Trinken, Wohnung, Kleidung, und was tut sie nicht alles für unser Seelenbefinden. Doch wenn ich so bedenke, wie wir sie behandeln, sie dient zwar unseren Freizeitbeschäftigungen, aber das wars dann häufig auch. Die Betonung liegt auf "dienen". Und was tun wir dagegen alles für unsere materiellen Reichtümer, von denen unser Leben bei weitem nicht abhängt. Hier stimmen meinem Empfinden nach einfach die Relationen und die Rangfolgen nicht.

Wenn ich moralisch gehandelt hätte, hätte ich trotz allem mein Auto verschrottet. Habe ich leider nicht getan, in Zukunft fährt es durch die Landschaft und es ist und bleibt eine 13 Jahre alte Dreckschleuder und damit eine weitere Belastung für die Umwelt - Sorry!!!

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