Bank: Rückzug nach Greenwash-Vorwürfen
Die Royal Bank of Scotland (RBS) hat sich nach Greenwash-Vorwürfen aus dem Sponsoring der britischen "Climate Week" zurückgezogen. Das Unternehmen, das sich mehrheitlich im britischen Staatsbesitz befindet, hatte 2008 und 2009 insgesamt 13 Milliarden Pfund in Unternehmen der fossilen Energien investiert, darunter BP, Shell und Cairn Energy.
Filiale der Royal Bank of Scotland in Jersey: Nicht nur Greenwashing, sondern auch ganz gewöhnliches Washing. (Foto: Man vyi)
Nichtregierungsorganisationen hatte daraufhin gegen das Sponsoring mobil gemacht. "Da RBS die britische Bank mit dem größten Investment in fossile Energien ist, war deren Sponsoring ein klarer Fall von Greenwashing", sagte Liz Murray für das World Development Movement im Guardian.
Die Royal Bank of Scotland bestritt dagegen, aus Angst vor Protesten den Rückzug angetreten zu haben, sondern verwies auf allgemeine Spargründe. "Wir bleiben einer offenen Debatte über den Weg zu einer Niedrig-Kohlendioxid-Ökonomie verpflichtet, wie sich auch in unserem anhaltenden Sponsoring der Scottish Low Carbon Investment Conference zeigt", sagte eine Sprecherin. Die "Climate Week" ist eine alljährliche einwöchige Kampagne zur Aufklärung über den Klimawandel. 2012 findet sie vom 12. bis 18. März statt.
klimaretter.info/mare
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