Einwendungen gegen Moorburg-Trasse
Vattenfall hat in Hamburg einen erneuten Antrag auf den Bau einer Fernwärmeleitung vom Kohlekraftwerk Moorburg in das Stadtgebiet gestellt. Im Verfahren können noch bis Mittwoch Einwendungen eingereicht werden. Dafür stellen Klimaschützer ein Online-Tool bereit, das bei der Formulierung hilft.
Kein Ferienspaß für Vattenfall: Meldungen zu mangelhaften Stahl dürften den Kraftwerksbau weiter verzögern. (Foto: arh)
Die Klimaschützer argumentieren, dass das Kohlekraftwerk unwirtschaftlicher wird, falls die Trasse nicht gebaut werden kann. Denn die Fernwärme wirft gute Gewinne für Vattenfall ab und spielt für die Kalkulation des Kraftwerks eine große Rolle. Um den juristischen Druck zu erhöhen, sei es besser, nicht die Muster-Einwendung zu verschicken, sondern eine Einzeleinwendung zu schreiben. Dafür lassen sich vorbereitete Textbausteine verwenden.
Am Wochenende war bekannt geworden, dass Vattenfall wegen fehlerhaften Stahls Verzögerungen in Kauf nehmen muss. Der Hersteller Hitachi Power Europe hatte für die Kessel und andere Kraftwerksteile eine Stahllegierung namens T24 benutzt, die bisher kaum erprobt wurde, aber eine bessere Leistung erzielen sollte.
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