Greenpeace-Chef in der Arktis festgenommen
Bei einer Greenpeace-Aktion gegen Ölbohrungen vor Grönland ist der Greenpeacechef Kumi Naidoo von der Polizei abgeführt worden. Wie Greenpeace am Wochenende mitteilte, hatte Naidoo mit seinen Mitstreitern versucht, mit dem Greenpeace-Schiff Esperanza an der Plattform anzulegen und einen "Notfallplan" im Falle einer Ölkatastrophe zu verlangen.

Greenpeacechef Kumi Naidoo bei der Aktion gegen die Bohrinsel "Leiv Eiriksson" (Foto: Greenpeace)
Außerdem wollte der Chef der Umweltorganisation mit dem Chef der Betreiberfirma Cairn Energy persönlich sprechen und einen Appell von 50.000 Umweltschützern aus aller Welt überreichen. In einer ersten Stellungnahme nach seiner Festnahme erklärte der Greenpacechef, dass er Aktionen gegen Ölbohrungen als eine notwendige Aufgabe sehe, da es sich um eine der dringendsten Umweltfragen unseres Zeitalters handele.
Es ist nicht das erste Mal, dass Greenpeace gegen die Bohranlage "Leiv Eiriksson" protestiert. Vor kurzem wurden bei einer Blockadeaktion mehrere Aktivisten zu hohen Geldstrafen verurteilt, sollten sie nochmals versuchen, die Anlage zu erreichen.
klimaretter.info/sg
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