Atomproteste in 20 Städten
Die Veranstalter wollen bis zu einer Viertelmillion Menschen in ganz Deutschland zusammentrommeln, um nochmals ein deutliches Zeichen gegen die Atomkraft zu setzen. Anlass sind die derzeitigen Verhandlungen der Regierungskoalition über den Zeitpunkt und die Konditionen einen Ausstiegs.

Bild: augestrahlt.de
So kommt heute die von der Regierung eingesetzte Ethikkommission abschließend zusammen und will am Montag eine entsprechende Empfehlung abgeben.
Die Regierungskoalition trifft sich ebenfalls am Sonntagnachmittag, um sich auf ein Ausstiegsdatum zu einigen und noch offene Fragen wie etwa die Beibehaltung oder die Streichung der Brennelementesteuer zu beraten. Zudem will die Regierung über eine Reihe von Reformen wie der Novelle des EEG oder zum Netzausbau beraten.Ethikkommission und Regierung werden sich Vorabinformationen des Spiegel zufolge wahrscheinlich auf ein Ausstieg um 2020 bzw. 2021 verständigen.
Die IG Metall, die heute ebenfalls zu Demontstrationen aufgerufen hat, fordert einen Ausstieg schon 2017. BUND, Greenpeace, ausgestrahlt, WWF und NABU sprechen sich dafür aus, dass der Ausstieg aus der Atomkraft "weit vor dem bisher genannten Datum" umgesetzt werden soll.
klimaretter.info/sg
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