Ab jetzt sofort: "Tschüss Vattenfall!"
Zum Kampagnenstart am 26. April, dem 25. Jahrestag des Tschernobyl-Unglücks, luden unter anderem die Organisationen AntiAtomBerlin, attac, BUND, Greenpeace, Grüne Liga, Naturfreunde zur Stromwechselparty am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor. Am 30. April hieß es auf dem Tempelhofer Feld "Kohle nur noch zum Grillen".
Aktivisten fordern auf dem Tempelhofer Feld in Berlin: Kohle nur noch zum Grillen. Stromwechselkampagne gestartet. (Foto: kohle-nur-noch-zum-grillen.de)
"20 Jahre Uranabbau, 20 Jahre Atomrisiken, 20 Jahre Atommüll. Machen Sie einen Strich durch diese Rechnung!" heißt es auf der Webseite der Kampagne. Die Organisationen wenden sich aber auch gegen Kohlekraft als Ersatz für abgeschaltete Atomkraftwerke. Vattenfall setze weiter auf große Braunkohlekraftwerke. Mit der Technologie zur Abspaltung und Speicherung von Kohlendioxid, die Vattenfall in Brandenburg plant, könnte auch Berliner Trinkwasser gefährdet werden.
Statt Kohle und Atom fordern BUND und Co. eine Energiewende, die auf Sonne, Wind, Wasser und Erdwärme setzt. Um selbst mitzuhelfen, empfehlen die Organisationen, zu einem der Ökostromanbieter Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick oder Naturstrom zu wechseln.
klimaretter.info/jot
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