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Klimacamps gegen Braunkohle geplant

Während es die letzten Jahre in Deutschland mit Klimacamps eher mau aussah, sind im kommenden Jahr gleich zwei Camps in Planung. Im rheinischen Braunkohlerevier, wo dieses Jahr bereits ein kleines Camp stattfand, will man die Tagebaue und Kraftwerke von RWE ins Visier nehmen. Desweiteren lädt die Berliner Gruppe Gegenstrom zu einer Aktionskonferenz  am 28./29. Januar für die Planung eines Klimacamps in der Lausitz ein.

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Klimacamps - hier in Schottland - finden in vielen Ländern statt. (Foto: Böck

Im Rheinland betreibt RWE vier große Braunkohlekraftwerke (Niederaußem, Neurath, Frimmersdorf, Weisweiler) und mehrere Tagebaue (Garzweiler 2, Hambach, Inden). Erst vor wenigen Tagen gab RWE bekannt, 2011 mit dem Bau weiterer Blöcke in Niederaußem zu beginnen, in Neurath befinden sich bereits zwei Blöcke im Bau die 2012 ans Netz gehen sollen.

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Der Tagebau und das Kraftwerk Jänschwalde. (Foto: Böck)

In Jänschwalde in Brandenburg gibt es ebenfalls Ausbaupläne: Vattenfall will hier das erste Kohlekraftwerk mit Kohlendioxid-Abscheidung (CCS) bauen. Vor allem in den Regionen, in denen das Kohlendioxid verpresst werden soll, gibt es dagegen Widerstand. Die Tagebaupläne von Vattenfall nahe Jänschwalde bedrohen langfristig die drei Dörfer Atterwasch, Kerkwitz und Grabkow.

Die Idee der Klimacamps stammt ursprünglich aus England, inzwischen gibt es in Duzenden Ländern Klimacamps. Erst vor einer Woche endete das Klimacamp in Australien. In Deutschland fand 2008 ein großes Klimacamp in Hamburg statt.

klimaretter.info/hb

 

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