10 Jahre Rising Tide
aDie Graswurzel-Klimaschutzorganisation Rising Tide feiert ihr 10-jähriges Jubiläum. Während dem Klimagipfel im niederländischen Den Haag 2000 gründete sich das Netzwerk aus Enttäuschung über die herrschende Klimapolitik. Mit spektakulären Aktionen prägte Rising Tide vor allem im vereinigten Königreich die Klimabewegung.

Nichts geht mehr im Kohlehafen von Newcastle. (Foto: Conor Ashleigh, Rising Tide Australien)
Neben diversen Regionalgruppen auf den britischen Inseln hat die Organisation sehr aktive Ableger in Australien und in den USA. Vor allem den Kampf gegen Kohlekraft hat sich die Gruppe auf die Fahnen geschrieben. Im September stoppten australische Klimaschützer den Betrieb im australischen Kohlehafen in Newcastle für zehn Stunden. Im April stoppten Mitglieder von Rising Tide einen Kohlezug im walisischen Tagebau Ffos-y-Fran.
"Wir wollen die Nachricht verbreiten, dass Lösungen für den Klimawandel zuallererst Klimagerechtigkeit beinhalten müssen", schreibt die Gruppe in ihrer Jubliäumsmitteilung, "unsere Aktionen rücken den Kapitalismus und die Macht von Konzernen in die Schusslinie und betonen die Tatsache, dass das Klimachaos von einer wahnwitzigen Besessenheit vom Wirtschaftswachstum herrührt - und solange wir das nicht in Frage stellen, wir das Chaos und die Ungerechtigkeit weiterwachsen."
Im Vorfeld des Klimagipfels in Bonn im Jahr 2001 existierte auch in Deutschland ein Ableger von Rising Tide. Dieser löste sich jedoch relativ kurz nach dem Klimagipfel wieder auf.
klimaretter.info/hb
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