22.000 Bäume gegen CCS
Unter dem Motto "Bäume statt CO2-Endlager" hat die Organisation Wikiwoods dazu aufgerufen, bundesweit mit Baumpflanzaktionen gegen die CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) zu protestieren. Die Aktion endet heute unter anderem mit einer gemeinsamen Baumpflanzaktion in Berlin am Wannsee.

Baumpflanzaktion nahe dem Tagebau Jänschwalde. (Foto: Klinger Runde)
"Während der Klimawandel weiter voranschreitet werden in Deutschland neue Kohlekraftwerke geplant und gebaut", schreiben die Organisatoren in ihrem Aufruf, "legitimiert werden sie mit der Aussicht auf eine mögliche Nachrüstung in zehn bis 20 Jahren mit der sogenannten CCS-Technologie durch die großflächige, unterirdische CO2-Endlager entstehen sollen. Diese teure, ineffiziente und riskante Technik ist höchst umstritten."
Bundesweit wurden Pflanzaktionen mit insgesamt ,mehr als 22.000 Bäumen registriert. Bäume speichern beim Wachsen Kohlendioxid - sie stellen damit negative Emissionen dar. Die Aufforstung von Bäumen ist eine der wenigen praktikablen Möglichkeiten, der Atmosphäre Kohlendioxid wieder zu entziehen.
klimaretter.info/hb
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