Großdemo gegen Stuttgart 21
Für Samstag ist in der Innenstadt Stuttgarts eine Großdemonstration gegen den Bau des Bahnhofs Stuttgart 21 (S21) geplant. Dazu erwartet das "Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21" mehr als 10.000 Bürger.

Großdemo in Stuttgart: Das Aktionsbündnis spricht sich für eine Sanierung des bestehenden Hauptbahnhofs in Stuttgart aus. (Foto: kopfbahnhof-21.de)
Der seit Jahren bestehende Konflikt um den Neubau eines unterirdischen Bahnhofs in Stuttgart hat durch eine Studie neues Potential bekommen. Der Stern berichtete von einer Studie im Auftrag des baden-württembergischen Innenministeriums: Hier ist von "hohem Stabilitätsrisiko, Fahrzeitverlängerungen und Infrastrukturengpässen" beim Bahnverkehr die Rede, falls S21 gebaut wird. Das beauftragte Unternehmen aus der Schweiz gilt demnach als eines der besten Ingenieurbüros für die Bahnbranche.
Das greifen nun die Protestler auf, wenn sie am 10. Juli zur Großdemonstration in Stuttgart schreiten. Gehen sie doch davon aus, dass am Beschluss, den mindestens fünf Milliarden teuren Bahnhof zu bauen, noch zu rütteln ist. Sie bevorzugen die Renovierung des bestehenden Kopfbahnhofs und Investitionen in die Infrastruktur des Nahverkehrs. Hinter dem Neubaudes Bahnhofs mit heute 16 Gleisen steckt eine Verkleinerung auf 8 Gleise. Für Umweltschützer ist klar: Durch das Nadelöhr Stuttgart 21 würde der Ausbau des klimafreundlichen Nahverkehrs in der Region begrenzt.klimaretter.info/sima
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