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CCS-Gegner kritisieren neuen Beirat

Gegner der Abscheidung und unterirdischen Verpressung von Kohlendioxid haben den neu gegründeten CCS-Beirat in Brandenburg kritisiert. Das 18-köpfige Gremium sei hauptsächlich mit Befürwortern der Technologie besetzt worden, sagte Ulf-Michael Stumpe, Sprecher der Bürgerinitiative "CO2ontra Endlager" aus Neutrebbin in Märkisch-Oderland den Potsdamer Neuen Nachrichten. Es seien wenige Kritiker, Wissenschaftler und Vertreter der betroffenen Kommunen vertreten. Die Bürgerinitiative "CO2ontra Endlager" hat ihre Teilnahme deshalb abgesagt.

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Brandenburger leisten Widerstand gegen Erkundung der CCS-Technologie: Gelbe Protest-Kreuze zieren die Landschaft. Ist vermutlich aus dem Wendland abgeguckt. Aber dort ist das ja sehr erfolgreich. (Foto: Reimer)

Initiiert von Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linken) soll das Gremium die geplante CCS-Erkundung für die umstrittene Kohlendioxid-Verpressung (CO2) in Ostbrandenburg begleiten. "Mein Ziel ist es, die so genannte Aufsuchung und Erkundung der Gebiete Beeskow und Neutrebbin für die Bürger so nachvollziehbar und transparent wie möglich zu machen", sagte Christoffers.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Georg von der Marwitz kritisierte den Beirat dagegen als "durchsichtigen Versuch, CCS-Kritiker vor den eigenen Karren zu spannen": "Jetzt, wo feststeht, dass es keine Akzeptanz in der brandenburgischen Bevölkerung gibt, denken Politstrategen darüber nach, wie man diese letztlich doch noch herstellen kann."

Um Beeskow und Neutrebbin plant Vattenfall die unterirdische Verpressung von Kohlendioxid aus Braunkohlekraftwerken. In Brandenburg hat sich dagegen breiter Widerstand gebildet. 

klimaretter.info/jot

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