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"Ein Gewinn für die Umwelt"

"Mit Sorge beobachten wir den wachsenden Widerstand gegen Kraftwerksprojekte". Das erklärte heute BDEW-Präsident Michael Feist. Jede neue Anlage sei ein Gewinn für die Umwelt, so der Chef des Stromlobby-Verbandes, "denn die neuen Kraftwerke benötigen weniger Brennstoff pro erzeugter Kilowattstunde".  

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Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit: Gaskraftwerke haben einen deutlich höheren Wirkungsgrad als Kohlekraftwerke, Windräder benötigen nahezu keinen "Brennstoff". Weshalb sich der Protest ja vor allem gegen Kohle-Kraftwerksprojekte und Kohletagebaue richtet: in Großkrotzenburg bei Hanau, in Wilhelmshaven, Lubmin, Hamburg, Mainz oder Brandenburg. 

Derzeit gebe es nur für 30 bis 50 Prozent der geplanten Kapazitäten eine tragfähige politische Grundlage, schätzte Feist. Hinzu kämen die stark gestiegenen Preise für Neuanlagen. "Zu teuer, politisch kaum umsetzbar, das führt derzeit oft zur Einstellung der Projekte", sagte Feist. "Woher soll der Strom künftig kommen, wenn am Kraftwerksstandort Deutschland die Erzeugung zunehmend blockiert wird?", fragt der Großkraftwerkslobbyist. Zum Energiekonzept der Zukunft gehöre neben der weiteren Verbesserung der Energieeffizienz auch der Kraftwerksbau, um eine Importabhängigkeit zu vermeiden. 

Das ist natürlich geschicktes "lobbying" des Lobby-Chefs: Deutschland ist von jeglicher Importabhängigkeit meilenweit entfernt. Nicht einmal vom "Import" kann in der Bundesrepublik gesprochen werden: Seit Jahren exportiert Deutschland billigen Strom ins Ausland.  Und damit das so bleibt, wird eben jetzt kräftig Lobby betrieben. 

Klimaretter.info/reni

Die geplanten Kraftwerke:
http://www.gruenes-klima.de/Kraftwerke 

Protest dagegen:
http://kein-kohlekraftwerk-lubmin.de
http://www.keine-neuen-tagebaue.de
http://www.zeche-ruestersiel.de
http://www.kohle-killt-klima.de
http://stopp-staudinger.de
http://www.kein-kraftwerk-ensdorf.de
http://www.kraftwerksneubau.de
http://www.kontra-kohle-kraftwerk.de 

http://www.kohlefreies-mainz.de 

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