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Greenpeace gegen Nestlé-Palmöl

Vor sieben Standorten des Nestlé-Konzerns protestierten heute Greenpeace-Aktivisten gegen den Einsatz von Palmöl aus Urwaldzerstörung in Indonesien. In einem Statement erklärt Nestlé, ab 2015 nur noch zertifiziertes Palmöl einsetzen zu wollen, weiterhin soll die Zusammenarbeit mit dem besonders umstrittenen Zulieferer Sinar Mas sofort eingestellt werden. Allerdings könne man weiterhin nicht sicherstellen, woher das eingesetzte Palmöl stammt.

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Kitkat gegen Orang-Utans. (Bild: Greenpeace)

Ein Video zur Aktion, in dem ein Kitkat-Riegel den blutigen Finger eines Orang-Utans enthält, wurde von Greenpeace auf Youtube gestellt, zwischenzeitlich dort jedoch aus Copyrightgründen zensiert. Die deutsche Version des Videos ist weiterhin verfügbar, das Original kann man sich bei Vimeo ansehen.

Palmöl wird als Brennstoff in Kraftwerken und in der Lebensmittel eingesetzt. Vor allem in Indonesien führte der Palmöl-Boom in den vergangenen Jahren zu Urwaldrohdungen. Vor allem die Zerstörung von Torfwäldern schadet dem Klimawandel, da in den Bäumen und den Torfmooren große Mengen Kohlendioxid gespeichert sind. Der Palmölproduzent Sinar Mas wird seit langem für seine rücksichtslose Firmenpolitik kritisiert, so erklärten bereits die Firmen Unilever und Kraft, kein Palmöl der Firma mehr anzukaufen. Greenpeace führt weiterhin eine Onlinepetition durch, in der man Nestlé auffordern kann, kein Palmöl aus Urwaldzerstörung mehr einzusetzen.

klimaretter.info/hb

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