Initiativen gegen Kohlestrom vernetzen sich
Bundesweit werden von großen und kleinen Energieversorgern derzeit bis zu 40 neue Kohlekraftwerke geplant (näheres dazu siehe hier). Und das, obwohl nirgendwo so viel Kohlendioxid pro Kilowattstunde erzeugten Stroms ausgestoßen wird als in - selbst modernen - Kohlekraftwerken. Das Umweltbundesamt wie auch Umweltschützer warnen seit langem, dass die Klimaschutzziele der Bundesregierung nicht zu erreichen sind, wenn auch nur einige dieser Anlagen gebaut werden.

An vielen Standorten haben sich bereits Protest-Initiativen gegründet, Umweltverbände und Grüne machen mobil gegen die Pläne. Durchaus mit Erfolg, in Bremen beispielsweise haben die örtlichen Stadtwerke ihr Projekt bereits fallengelassen. Aktivisten aus Ostdeutschland - wo neben neuen Kraftwerken auch neue Braunkohletagebaue geplant sind - trafen sich am vergangenen Wochenende zu einem Vernetzungstreffen. Einen Bericht davon finden Sie hier.
klimaretter.info/alf
Eine Übersicht über Standorte und Gegenaktivitäten finden Sie hier. Und unter Antikohlekraftbewegung.de finden sich immer mehr Gruppen zusammen.
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