"Die Linke: 100 % unglaubwürdig"

Greenpeace-Aktivisten haben heute vor dem Parteitag der Partei Die Linke im Berliner Velodrom gegen deren widersprüchliche Energiepolitik protestiert: Während die Bundespartei sich in ihrem Wahlprogramm 2013 klar für einen Kohleausstieg ausspricht, wollen die Brandenburger Genossen zusammen mit der SPD sogar für die Erweiterung des Braunkohletagebaus in der Lausitz stimmen. 

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Statt 100 Prozent sozial findet Greenpeace die Linkspartei 100 Prozent unglaubwürdig: Hunderte Menschen müssen in Brandenburg den geplanten Tagebauen zur Förderung des "Klimakillers Nummer eins" weichen. (Foto: Gordon Welters/Greenpeace)

Die rot-rote Regierung in Brandenburg will noch vor der Sommerpause über den von Vattenfall geplanten Tagebau Welzow-Süd II bei Cottbus abstimmen. Ende April hatte bereits der Braunkohleausschuss des Landes den Weg für die Erweiterung des Tagebaus Welzow-Süd freigemacht. 

Wirtschaftminister Ralf Christoffers (Die Linke) plädiert offen für die Fortsetzung des Braunkohleabbaus, da die erneuerbaren Energien "noch nicht so weit" seien. Die Protestler argumentieren hingegen mit einer erst im April veröffentlichten Studie von Greenpeace und dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS). Diese kommt zu dem Schluss, dass die Folgekosten des Tagesbaus, die durch Renaturierung und Umweltschäden entstehen, am Ende vor allem die Bürger tragen müssen. 

klimaretter.info/sg

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