Mit dem Rad gegen Braunkohle

"Vernetzt wollen wir den Kampf für die Energiewende stärken", so drückt es Antje Mensen aus. Sie ist Sprecherin der Reclaim Power Tour, die am 21. Juli direkt im Anschluss an das Lausitzer Klimacamp in Proschim startet. Das geografische Ziel der Fahrradtour ist das Klimacamp im Rheinland, das ideelle, "Teil einer großen Energiebewegung" zu sein. Über einen Zeitraum von einem Monat rechnet Mensen mit etwa 100 Teilnehmern, die sich an verschiedenen Stationen anschließen und für einige Etappen mitradeln.

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Die Reclaim Power Tour macht auch Station in Berlin, vom 23. bis 25. Juli sind hier verschiedene Aktionen geplant. (Foto: Susanne Ehlerding)

"Die Reclaim Power Tour besucht verschiedene Initiativen, die in Energiekonflikte verwickelt sind", erklären die Organisatoren. Auf dem Tourprogramm stehen unter anderem die zwei Klimacamps in den großen Braunkohlegebieten Deutschlands – die Lausitz als Startpunkt, das Rheinland als Ziel der Tour. Auch mit Anti-Atom-Gruppen im Wendland und Bürgerinitiativen gegen Fracking wollen sie sich vernetzen.

Eine zweite Fahrradkarawane der Reclaim Power Tour, die sogenannte Südroute, startet am 13. August von Freiburg und Stuttgart. Zehn Tage später wollen die Fahrradaktivisten aus Süddeutschland mit den anderen aus Brandenburg zusammentreffen und zu einer Critical Mass verschmelzen.

Gemeinsam wollen die Aktivisten am 24. August die letzte Etappe zum Klimacamp im Rheinland antreten. "Angesichts der ungeheuren Zerstörung von Boden und Klima, die von dem Braunkohlerevier ausgeht, ist unser Widerstand nicht nur legitim, sondern unverzichtbar", sagt Dorothee Häußermann vom Klimacamp im Rheinland.

klimaretter.info/lss

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