Bäumbesetzung gegen Klimakiller
Ein Dutzend ROBIN-WOOD-AktivistInnen hängen seit Montag an mehreren Bäume im Lacomaer Teichgebiet bei Cottbus auf unbestimmte Zeit. Seit 16. September darf Vattenfall mit der Abholzung des Baumbestandes in diesem Gebiet beginnen, um den Braunkohlabbau fortzusetzen. "Wir sind hier, weil wir den Blick der Öffentlichkeit auf das Zerstörungswerk von Vattenfall in der Lacomaer Teichlandschaft lenken wollen. Vattenfall will hier ein ökologisches Kleinod in ein gigantisches Baggerloch verwandeln", sagt Ute Bertrand von ROBIN WOOD. "Jeder Vattenfall-Kunde sollte nach Lacoma schauen und sich fragen, ob er sein Geld einem Konzern geben will, der Menschen vertreibt, Natur zerstört und das Klima ruiniert."
Vattenfall plant, die unter der Lacomaer Teichlandschaft liegende Braunkohle abzubauen und im nahegelegenen Kraftwerk Jänschwalde zu verfeuern. Jänschwalde zählt wegen seiner besonders hohen Kohlendioxid-Emissionen zu den größten Dreckschleudern in ganz Europa.
Für Vattenfall ist die Klimakiller-Kohle ein gutes Geschäft. Darum will der Energie-Riese in der Lausitz noch weitere Dörfer dem Erdboden gleich machen. Dem brandenburgischen Wirtschaftsministerium liegt eine Braunkohlestudie vor, wonach der Aufschluss sieben neuer Tagebaue in Brandenburg im Gespräch ist; 7.800 Menschen würden dafür ihr Zuhause verlieren.
Klimaretter.info/reni
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