Proteste gegen Rio+20-Gipfel
Die Organisation La Via Campesina ruft zu Protesten gegen den sogenannten Rio+20-Gipfel auf. Die Idee der nachhaltigen Entwicklung, die vor 20 Jahren auf dem Weltgipfel proklamiert wurde, sei gescheitert. La Via Campesina vertritt vor allem kleine Landwirte aus Entwicklungsländern.

Proteste von La Via Campesina beim Klimagipfel in Durban. (Foto: Philipp Revelli)
"Die kapitalistische Wirtschaft, die auf der Über-Ausbeutung natürlicher Ressourcen und Menschen basiert, wird niemals 'grün' werden", erklärt die Organisation in ihrem Aufruf. "Sie basiert auf unbegrenztem Wachstum auf einem Planeten, der seine Grenzen erreicht hat."
Vor 20 Jahren fand im brasilianischen Rio die Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung statt. Dort wurde auch die Klimarahmenkonvention UNFCCC gegründet, welche die Basis für die bis heute stattfindenden Klimakonferenzen darstellt. Vor zehn Jahren fand bereits ein Nachfolgegipfel im südafrikanischen Johannes statt, dieses Jahr soll zum 20-jährigen Jubiläum erneut in Rio getagt werden. Thema soll vor allem
klimaretter.info/hb
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