USA: Greenpeace besetzt Kohlekraftwerk
Greenpeace-Aktivisten haben heute den Schornstein und die Kohleförderbänder des Asheville-Kohlekraftwerkes besetzt. Mit ihrer Aktion wollen sie auf die Geschäftspraxis des Konzerns Progress Energy aufmerksam machen, der in den Appalachen die verheerendste Form des Kohlebergbaus betreiben: das Wegsprengen ganzer Berge. "Die Besitzer verschmutzen die Luft, verpesten das Wasser und heizen den Klimawandel an", erklärte Aktivist Robert Gardner.

'Stoppt die Bergzerstörung' steht auf dem Plakat der Greenpeace-Aktivisten. (Foto: Greenpeace)
Der Betreiber Progress Energy strebt zur Zeit eine Fusion mit Duke Energy an - beide Konzerne gemeinsam wären einer der größten Stromproduzenten in den Vereinigten Staaten. "Duke Energy könnte eine wichtige Führungsrolle im Energiesektor spielen und der Vorstandsvorsitzende Jim Rogers spricht oft über die Umwelt, aber die Wahrheit sieht ganz anders aus", erklärt Robert Gardner von Greenpeace. "Mit mehr als 5 Milliarden Dollar Investment in neue Kohlekraftwerke ist Duke eindeutig auf schmutzige fossile Rohstoffe festgelegt, die unsere Gemeinden vergiften und das Klima zerstören."
klimaretter.info/hb/reni
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