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Zustimmung zur Energiewende steigt

Die Zustimmung zur deutsche Energiewende ist weiter gestiegen. Nach einer am Donnerstag in Berlin vorgestellte Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens TNS Emnid sind 91 Prozent der Deutschen für den Atomausstieg, zwei Prozent mehr als im April 2011. Für einen sofortigen Ausstieg sind demnach 55 Prozent. Nach dem Reaktorunfall von Fukushima hatten sich TNS Emnid gegenüber noch 38 Prozent für einen solchen Sofort-Ausstieg ohne Vorbehalt ausgesprochen.


Reichlich plakativ, aber von den meisten Meutschen mit Wohlwollen bedacht: 64 Prozent sprechen sich gegen neue Kohlekraftwerke aus. (Foto: Reimer)

 

Der Umfrage zufolge glauben 40 Prozent nicht, dass die Bundesregierung ihr Ziel 2020 mindestens 35 Prozent des Stromes aus regenerativen Quellen zu decken erreichen kann. 29 Prozent gaben an, dass sie glaubten dieses Ziel würde schon früher erreicht werden. 60 Prozent der Befragten plädierten für neue Gaskraftwerke als Brückentechnologie, 64 Prozent lehnten neue Kohlekraftwerke ab. 78 Prozent der Befragten erwarten höhere Energiekosten als Folge der Energiewende.

Die Ergebnisse dürften dem Auftraggeber der Umfrage nicht schmecken. TNS Emnid hatte Ende November 1.000 Bundesbürger repräsentativ über ihre Ansichten zur Energiewende befragt - bezahlt vom Atom- und Kohle-Konzern Vattenfall.

klimaretter.info/reni

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