Kohlekraftwerk in Georgia gestoppt
Nach einer jahrelangen Auseinandersetzung vor Gerichten begräbt der Konzern LS Power seine Pläne, in Georgia (USA) ein Kohlekraftwerk zu bauen. Das Kraftwerk Longleaf sollte in der Stadt Blakely gebaut werden und 1.200 Megawatt Leistung liefern.

Protest gegen Kohlekraftwerke in Georgia. (Foto: Green Law)
Die ersten Pläne für das Kraftwerk wurden 2001 präsentiert, verschwanden dann jedoch schnell wieder in der Schublade. Erst 2007 bemühte sich LS Power um eine Genehmigung, die von Umweltschützern gerichtlich angefochten wurde. 2008 wurde die Genehmigung von einem Gericht aufgehoben, ein jahrelanger Rechtsstreit folgte. Dabei ging es vor allem um die Frage, ob Kohlendioxid als Schadstoff zu beurteilen sei. Dies führte in der Folge dazu, dass auch die US-amerikanische Umweltbehörde EPA sich mit der Frage befasste.
Die Umweltschützer der Organisation Green Law, die die Prozesse geführt hatte, weisen nun darauf hin, dass es im Bundesstaat Georgia Pläne für zwei weitere Kohlekraftwerke gibt, die sie ebenfalls bekämpfen möchten.
klimaretter.info/hb
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