Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Das Recht auf Informationen - ein Selbstversuch

Mit dem Umweltinformationsgesetz und dem Informationsfreiheitsgesetz stehen den Bürgern mächtige Instrumente zur Verfügung, um politisches Handeln von Bundes- und Landesbehörden transparenter zu mache. Viele Behörden tun sich schwer damit, Auskunftsansprüche zu beantworten - besonders störrisch zeigt sich etwa das Umweltministerium von Nordrhein-Westfalen.

Von Hanno Böck

Es klingt nach einer tollen Sache: Alle Menschen haben ein Recht darauf, Auskünfte von Behörden zu verlangen. Informationen und Dokumente staatlicher Stellen müssen, wenn nicht bestimmte Ausnahmeregelungen greifen, auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden - die Verwaltung soll transparenter werden. Erfahrungen mit Auskunftsersuchen bei Behörden geben ein gemischtes Bild. Oft wissen die Mitarbeiter selbst nicht, dass sie zur Auskunft verpflichtet sind.


Bürger haben einen Anspruch auf staatliche Akten - aber wissen es häufig nicht. (Foto: Mattes, Wikimedia Commons)

Zum Beispiel: In Norwegen wurde im März ein groß angelegtes Projekt zur Kohlendioxid-Einlagerung in geologische Schichten gestoppt. "Mongstad" nannte sich der Versuch, im großen Maßstab die CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) einzusetzen. Grund für den Stopp: Der Einsatz von krebserregenden Substanzen bei der sogenannten Aminwäsche, mit der Kohlendioxid aus dem Abgasstrom extrahiert werden soll, macht den Behörden Sorgen. Ich wollte wissen, ob dieses Problem auch bei vergleichbaren Anlagen in Deutschland besteht - etwa im rheinischen Niederaußem, wo RWE seit 2008 verschiedene CCS-Verfahren in einer Testanlage untersucht. Es sollte eigentlich keine Schwierigkeiten bereiten, dies zu klären - denn es gibt ja das Umweltinformationsgesetz, welches besagt, dass derartige Informationen jedem Bürger auf Anfrage mitgeteilt werden müssen. Doch die Sache gestaltete sich schwieriger als gedacht.

Das Umweltinformationsgesetz auf Bundesebene wurde 1994 als Umsetzung einer EU-Richtlinie eingeführt. Die Bundesländer haben jeweils eigene Umweltinformationsgesetze, die dem Bundesgesetz meist sehr ähnlich sind. Demnach haben alle Bürger Anspruch auf Informationen, die im weitesten Sinne den Umweltschutz betreffen - unabhängig davon, aus welchem Grund sie die Informationen wünschen.

Das Informationsfreiheitsgesetz - verabschiedet 2005 als eines der letzten Projekte der rot-grünen Bundesregierung - erweitert dieses Prinzip auf andere Bereiche. Was in anderen Ländern längst Standard ist (in den USA gibt es etwa den berühmten "Freedom of Information Act"), soll nun auch in Deutschland gelten: Bundesbehörden sind allen Menschen gegenüber verpflichtet, Dokumente und Informationen zur Verfügung zu stellen – und zwar ohne dass dies begründet werden muss. In den meisten Bundesländern gibt es lokal ähnliche Gesetzeswerke – lediglich Baden-Württemberg, Hessen, Bayern und Sachsen besitzen noch kein Informationsfreiheitsgesetz.

Leider ist das deutsche Informationsfreiheitsgesetz eines mit vielen Kompromissen: Die Liste der Ausnahmeregelungen ist lang. Die vermutlich Schwerwiegendste: Sind Geschäftsgeheimnisse von Dritten betroffen, gilt die Auskunftspflicht der Behörden pauschal nicht mehr. Das führte in der Vergangenheit etwa dazu, dass die Toll-Collect-Verträge oder die Prüfdokumente über die Sicherheit von Wahlcomputern nicht veröffentlicht werden mussten.


Das Internetportal "Frag den Staat" will Bürgern bei der Durchsetzung ihrer Rechte helfen.

Doch was insbesondere im Bereich Umwelt- und Klimaschutz gut zu wissen ist: Das Umweltinformationsgesetz ist meist deutlich stärker - es sieht keinen pauschalen Schutz von Geschäftsgeheimnissen vor. Stattdessen ist eine Abwägung der Interessen vorgesehen – die Behörde muss entscheiden, ob das Interesse des Anfragenden nach einer Information wichtiger ist als das Geschäftsgeheimnis einer beteiligten Firma. Weiterhin gut zu wissen: Ein Umweltinformationsgesetz haben auch die Bundesländer, die sich einem allgemeinen Informationsfreiheitsgesetz bislang verweigern.

Wie geht man nun vor, wenn man eine Behördeninformation erhalten möchte? Hierfür genügt ein formloses Schreiben – darin enthalten sein muss nur, welche Information beziehungsweise welches Dokument man erhalten möchte, sowie ein Verweis, auf welches Gesetz man sich beruft. Bei Bundesbehörden greifen die Bundesgesetze, bei Landesbehörden und allen lokalen Institutionen die jeweiligen Landesgesetze. Diese unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland, so dass man im Einzelfall recherchieren und einen Blick in den (meist gut verständlichen) Gesetzestext werfen sollte. Wie oben bereits erwähnt, ist es bei Umwelt- und Klimaschutzthemen in der Regel sinnvoll, sich auf das Umweltinformationsgesetz zu berufen – Paragraph 2, Absatz 3 regelt, was alles als Umweltinformation gilt, die Liste ist ziemlich umfangreich.

Behörden können theoretisch Gebühren für Informationsanfragen erheben. Allerdings sehen die Gesetze im Allgemeinen vor, dass "einfache" Anfragen kostenlos bleiben. Was eine einfache Anfrage ist, ist vermutlich im Zweifelsfall schwer zu entscheiden, ich musste jedoch noch nie für eine Information bezahlen.


Sensible Chemikalienliste der Gasindustrie.

Nun wollte ich also erfahren, ob in der CCS-Testanlage in Niederaußem krebserregende Amine eingesetzt werden. Ich schrieb im April an das dortige Umweltministerium von Johannes Remmel (Grüne) und bat mit Verweis auf das Umweltinformationsgesetz um Auskunft. Auf eine Antwort warte ich bis heute.

Andere Behörden sind auskunftsfreudiger: Im August vergangenen Jahres las ich in einem Spiegel-Artikel über Schiefergasförderung und Fracking, dass das beteiligte Bergbauamt keine Auskunft über die beim Fracking eingesetzten Chemikalien erteilte. Ich wollte es genauer wissen und schrieb eine Mail an das Bergbauamt, mit Verweis darauf, dass ich davon ausgehe, nach dem Umweltinformationsgesetz einen Anspruch auf die Information zu haben. Voilà – wenige Tage später hatte ich die Liste der Chemikalien in meinem Email-Postfach.

Für schwierige Fälle wie das NRW-Umweltministerium sehen die Gesetze ein Verfahren vor. Hierfür gibt es Informationsfreiheitsbeauftragte – je nachdem, ob es sich um eine Landes- oder Bundesbehörde handelt, ist der jeweilige Informationsfreiheitsbeauftragte des Landes oder Bundes zuständig. Meist wird dieser Job von den Datenschutzbeauftragten mit übernommen. Ich wandte mich also an den Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit in Nordrhein-Westfalen. Eine Mitarbeiterin wollte sich der Sache annehmen - als ich jedoch einen Monat später rückfragte, ob sich etwas getan hat, erhielt ich die Meldung, dass die Email-Adresse der entsprechenden Mitarbeiterin nicht mehr existiert. Auf eine weitere Anfrage erhielt ich bislang keine Antwort.


Krebserregende Substanzen in Niederaußem? Das Umweltministerium schweigt. (Foto: Harald Hillemanns/Wikipedia)

Eine Erfahrung, die man häufig macht, ist, dass Behörden selbst nicht über die Gesetzeslage und ihre Auskunftspflichten Bescheid wissen. So berichtet die taz über einen Fall, bei dem ein Jobcenter Auskunft über interne Verwaltungsvorschriften mit der Begründung verweigerte, die Information sei für den Anfragenden "nicht relevant". Genau das ist aber ein Grundsatz des Informationsfreiheitsgesetzes: Es ist völlig egal, wer anfragt – das bloße Interesse an den Daten reicht aus, um einen Auskunftsanspruch zu begründen.

Persönlich hatte ich auch schlechte Erfahrungen mit dem Land Berlin - allerdings hat hier, im Gegensatz zu Nordrhein-Westfalen, die Kontrolle durch den Informationsfreiheitsbeauftragten funktioniert. Ich wusste, dass das Land in Kooperation mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) eine Studie zum Ausbaupotential der erneuerbaren Energien angefertigt hatte. Auf Anfrage teilte mir die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen mit, dass diese gemeinsam mit einem noch in Arbeit befindlichen Energiekonzept veröffentlicht werden würde – wann dies allerdings fertig werde, das stehe noch in den Sternen.

Ich wies darauf hin, dass das Umweltinformationsgesetz Fristen vorsehe und eine Informationsanfrage im Normalfall nach einem, in Ausnahmefällen spätestens nach zwei Monaten zu beantworten sei. Der Mitarbeiter der Senatsverwaltung war der Ansicht, dass die Fristenregelung hier nicht greife, da die Studie ja Teil des noch nicht fertigen Energiekonzepts sei und er mir dieses eben nicht aushändigen konnte. Eine Ansicht, die ich schwer nachvollziehbar fand – eine Mitarbeiterin des Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit teilte meine Ansicht und hakte bei der Senatsverwaltung nach. Inzwischen stehen Energiekonzept und Studie bei der Senatsverwaltung zum Download zur Verfügung.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Das Informationsfreiheitsgesetz und das Umweltinformationsgesetz sind mächtige Werkzeuge, um mehr Transparenz in politisches Handeln zu bringen. Leider sind sie noch viel zu unbekannt. Behörden zeigen sich oft störrisch bei der Beantwortung von Anfragen, die Informationsfreiheitsbeauftragten leisten jedoch meist sehr gute Arbeit und helfen gerne. Dass ausgerechnet das grünes Umweltministerium von Johannes Remmel solche Schwierigkeiten hat, eine Anfrage zu beantworten, zeigt wohl, dass auch dort die vielbeschworene Transparenz zwar gern gefordert, aber nicht umgesetzt wird. Vorbildlicher waren da übrigens Remmels Parteikollegen in Baden-Württemberg: In der vergleichbaren CCS-Testanlage in Heilbronn kommt Monoethanolamin zum Einsatz – nicht krebserregend.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 19. Februar 2013, 21:02 Uhr
"GovData" geht online
Wichtiger Erfolg für Informationsfreiheit und Bürgerbeteiligung: Das Bundesinnenministerium schaltete heute ein neues Internetportal frei, das Behördendaten transparent und verständlich machen soll. Allerdings startete es mit gerade einmal tausend Datensätzen. Erstaunlich wenig in einem Land, dessen Behörden und Verwaltungen jeden einzelnen Büroschrank  inventarisieren.
Von Nick Reimer [mehr...]
Samstag, 25. September 2010, 15:41 Uhr
"Kiel und Hannover gegen CCS-Gesetz"
ccs-protestinbeeskowNoch drei Tage bis zum Beschluss des schwarz-gelben Energiekonzepts: Schleswig-Holstein und Niedersachsen lehnen laut einem Spiegel-Bericht das CCS-Gesetz ab, mit dem die Bundesregierung die unterirdische Ablagerund von CO2 erlauben will [mehr...]
Montag, 04. Juni 2012, 17:25 Uhr
300 Prozent Erneuerbare im Norden
Grüne, SPD und SSW legen ihre Koalitionsvereinbarung in Schleswig-Holstein vor. Die künftige Koalition hat ambitionierte Ziele beim Ausbau erneuerbarer Energien. Ein großer Streitpunkt in den Verhandlungen war der Weiterbau der Autobahn A 20 - der erste Abschnitt soll gebaut werden, die Entscheidung über weitere Bauabschnitte wurde vertagt.
Von Hanno Böck  [mehr...]
Mittwoch, 09. Mai 2012, 16:21 Uhr
Bergamtler arbeitete für Fracking-Firma
Gegen einen Mitarbeiter des niedersächsischen Bergbauamtes wurde wegen Interessenskonflikten ein Disziplinarverfahren eingeleitet [mehr...]
Donnerstag, 21. April 2011, 08:04 Uhr
CCS in Brandenburg gefährdet Berliner Wasser
Gemeinde Barnim-Oderbruch gibt Gutachten für Kohlendioxid-Speicherung in Auftrag. Erhöhter Druck könnte Trinkwasser in 100 Kilometer Entfernung versalzen.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Mittwoch, 23. Februar 2011, 16:49 Uhr
CCS und das "Wohl der Allgemeinheit"
Das Gesetz zur unterirdischen Verpressung von Kohlendioxid sorgt weiter für Unstimmigkeiten zwischen den Ländern. Am Mittwoch beschäftigte das CCS-Gesetz sowohl den Kieler Landtag als auch den Umweltausschuss des Bundestags.
Von Sarah Messina
[mehr...]
Dienstag, 28. September 2010, 15:03 Uhr
CCS-Gesetz kommt "kurzfristig"
ccs-erkundung-verhindern-nickDas Gesetz zur umstrittenen Kohlendioxid-Abscheidung und unterirdischen Verpressung wurde von der Tagesordnung des Bundeskabinetts genommen. Wirtschafts- und Umweltressort kündigen an, "kurzfristig" einen Gesetzesentwurf vorzulegen. Von Sarah Messina [mehr...]
Dienstag, 21. August 2012, 16:30 Uhr
CCS-Moratorium in Niedersachsen
Drei Jahre lang soll der Boden untersucht werden: So lange will die Landesregierung keine unterirdische Verpressung von Kohlendioxid zulassen. Die Opposition kritisiert, dies sei Vorgaukeln falscher Sicherheit.
Von Charlotte Schumann [mehr...]
Donnerstag, 14. April 2011, 16:00 Uhr
CCS: Aminwäsche möglicherweise gefährlich
In Norwegen wurde eines der weltweit größten CCS-Projekte wegen der Gefahr durch krebserregende Chemikalien auf Eis gelegt. Auch zwei Projekte in Deutschland setzen auf Aminwäsche. Die Betreiber schweigen zum Thema.
Von Hanno Böck
[mehr...]
Freitag, 11. März 2011, 16:28 Uhr
CCS: Langzeittest in Niederaußem
Nach verschiedenen Experimentierphasen geht Pilotanlage am Kohlekraftwerk Niederaußem in Langzeitbetrieb bis 2013 [mehr...]
Dienstag, 22. Februar 2011, 11:04 Uhr
Carstensen beharrt auf CCS-Veto
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident will klare Formulierung zur Entscheidung der Länder [mehr...]
Samstag, 05. Januar 2013, 15:08 Uhr
Der Bremser unter Beschuss
Am Sonntag findet das traditionelle Dreikönigstreffen der Liberalen in Stuttgart statt. Es könnte ein guter Tag für die Energiewende werden: Niemand bremst im Kabinett Merkel mehr als FDP-Parteichef Philipp Rösler. Und der wird nun vor der Niedersachsen-Wahl sturmreif geschossen – ausgerechnet an Epiphanias. 
Von Haidy Damm und Nick Reimer [mehr...]
Mittwoch, 13. April 2011, 11:03 Uhr
Einigung bei CCS-Gesetz
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den CCS-Gesetzentwurf verabschiedet. Die Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein zeigen sich besänftigt, per Landesgesetz CCS in einigen Gebieten explizit verbieten zu können. Bürgerinitiativen aus Brandenburg kritisieren "Lex Brandenburg".
Von Johanna Treblin   [mehr...]
Donnerstag, 17. Januar 2013, 11:51 Uhr
Energiewende und Atomlasten
Am 20. Januar wird in Niedersachsen gewählt. In diesem Bundesland bündeln sich die Themen der Energiewende. Ob Atommülllagerung, Windenergie oder Gasförderung – zahlreiche Projekte stehen auf der Agenda der nächsten Regierung. Und es macht durchaus einen Unterschied, ob Schwarz-Gelb oder Rot-Grün das Kopf-an-Kopf-Rennen macht. Teil 2 der klimaretter.info-Wahlbeobachtung zur Niedersachsenwahl 2013
Von Haidy Damm  [mehr...]
Samstag, 23. Juni 2012, 08:41 Uhr
Exxon zieht sich aus Polen zurück
Schiefergas-Vorkommen offenbar nicht so reich, wie zunächst prognostiziert [mehr...]

Werbung

Meinungen: Kommentar

Informationen sind keine Bloßstellung

FotoDas Umweltbundesamt hat eine Broschüre zur Debatte um den Klimawandel veröffentlicht und dabei auch bekannteste Klima"skeptiker" namentlich genannt. Seitdem ist der Teufel los. Von "Übereifer" des UBA ist die Rede und von "Bloßstellung", das Amt wird gar mit der Reichkulturkammer der Nazis verglichen. Geht's noch?
Ein Kommentar von Verena Kern
[mehr...]

Meinungen: Kommentar

Ein Herz für Klimaskeptiker

FotoEtwas übereifrig war das Umweltbundesamt bei der Erarbeitung einer neuen Broschüre. Der Titel "Und sie erwärmt sich doch – Was steckt hinter der Debatte um den Klimawandel?" lässt erahnen, auf welcher Seite das Amt steht. Neben Fachfragen werden aber auch die sogenannten Klimaskeptiker ins Visier genommen.
Ein Kommentar von Laura-Sophia Schulz und Susanne Ehlerding
[mehr...]

mehr...

Aufruf!
Ihr Wunschzettel zur Bundestagswahl

Bundestagswahl DeutschlandkarteIm Herbst wird gewählt. Was erhoffen Sie sich für die Energie- und Klimapolitik? Schreiben Sie uns das in einem Satz (oder Wort). Einiges veröffentlichen wir in unserem Wahl-Dossier ab Juni. Außerdem verlosen wir drei Bücher "Wir Klimaretter. So ist die Wende noch zu schaffen." Auf gehts! [E-Mail klimaretter.info]

Industrieanlage
Serie

Die Debatte zur Zukunft des EEG

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Doch nun ist eine grundlegende Reform (über-)fällig. Die Frage ist nur – wie? klimaretter.info hat Fachleute um ihre Vorschläge gebeten. [mehr...]


Aktion des Monats

Umweltzerstörer nach Den Haag!

Extreme Umwelt­zerstörung ist ein Verbrechen gegen das friedliche Zusammen­leben. Ein solcher Ökozid soll künftig vor den Internationalen Strafgerichtshof gebracht werden können. Eine Million Unterschriften sind dafür nötig. [mehr]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung! [hier...]

Werbung

Deutsche Post: Ein Trick namens RECS

Die Zeiten, in denen die Deutsche Post noch die Deusche Post war, sind längst vorbei. Heute heißt die Deutsche Post DHL und ist nicht mehr einfach nur der Arbeitgeber für die Postboten, sondern – Eigenwerbung – „der weltweit führende Post-[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

EEG 2.0 - Die Debatte zur Zukunft des EEG
Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Die Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen-ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP18
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Foto
Streit um mögliches Energieministerium

Die Koalition ist sich uneinig, ob es in Zukunft ein Energieministerium geben soll oder nicht. Dahinter steckt mehr als nur Kompetenzgerangel [mehr...]
Energie

Foto
Entwicklungsländer im Ölrausch

Der Ölverbrauch in Entwicklungs- und Schwellenländern ist so hoch wie noch nie. Jetzt liegt er zum ersten Mal über dem Durchschnitt der Industrieländer [mehr...]
Protest

Foto
Bauernbund contra Vattenfall

Der Energiekonzern Vattenfall redet seine Braunkohlepläne schön – Brandenburger Landwirte wollen sich nicht dafür einspannen lassen [mehr...]
Wirtschaft

Foto
Anti-Dumping-Zölle gegen Solarkrise

Die europäische Solarbranche streitet über die geplanten Anti-Dumping-Zölle der EU auf chinesische Photovoltaik-Produkte. Über die Folgen gibt es widersprüchliche Prognosen [mehr...]
Mobilität

Foto
Autolobby ruft Merkel um Hilfe

Um die von der EU geplanten klimafreundlicheren CO2-Grenzwerte für Autos zu verhindern, schreibt Verbandschef Wissmann einen persönlichen Brief an die Kanzlerin: "Liebe Angela" [mehr...]
Forschung

Foto
Auch Fischer spüren den Klimawandel

Laut einer weltweiten Studie werden immer mehr wärmeliebende Fischarten gefangen. Tropische Regionen brauchen Anpassungsstrategien [mehr...]
Umwelt

Foto
Hamburg spielt weiter auf Risiko

Nur knapp ist der Kirchentag einer Katastrophe entgangen – nun soll ein noch gefährlicherer Atomtransport durch Hamburg rollen [mehr...]
Wohnen

Foto
Für die Wende in den vier Wänden

Ein neues Bündnis fordert von der Politik mehr Engagement bei der energetischen Sanierung von Gebäuden [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Foto
Informationen sind keine Bloßstellung

Das Umweltbundesamt hat eine Broschüre zur Debatte um den Klimawandel veröffentlicht und dabei auch bekannteste Klima"skeptiker" namentlich genannt. Seitdem ist der Teufel los. Von "Übereifer" des UBA ist die Rede und von "Bloßstellung", das Amt wird gar mit der Reichkulturkammer der Nazis verglichen. Geht's noch?
Ein Kommentar von Verena Kern
[mehr...]
Standpunkte

Foto
Die Lehren von Tschernobyl

Atommüll ist gefährlich, sagen nun viele CDUler, damit in ihrem Bundesland nicht nach einem Endlager gesucht wird. Scheinheiliger geht’s nicht. Wenn niemand die Abfälle will, dann muss auch Schluss sein mit Atomstrom. Die einzig sinnvolle Lösung heißt: So schnell wie möglich vom Atomzeitalter ins Solarzeitalter!
Ein Standpunkt von Franz Alt
[mehr...]
Rezension


Fundgrube zur Sonnenstrom-Revolution

Alte Schätze neu gelesen: 19 Jahre nach dem Tod des Autors ist dieses Buch hochaktuell. Das in vielfacher Hinsicht außergewöhnliche "Sonnenbuch" schließt eine Lücke in der Solarforschung. Die zum Teil schon 40 Jahre alten Texte beschreiben die Energiewende in ihren technischen, kulturellen, sozialen, gesellschaftlichen und ethischen Dimensionen.
Eine Rezension von Franz Alt
[mehr...]
Kolumnen


Fragen statt predigen

Wenn schon genug gesagt ist und trotzdem noch immer nichts geschieht, dann helfen nur Fragen weiter. Zum Beispiel diese: Glauben Sie, dass Sie sich ändern können? Wenn ja, warum fangen Sie dann nicht damit an?
Von Kerstin Höpner-Miech
[mehr...]
Überraschung der Woche

Foto
Ruinöse Preise, die Kohlelobby und Merkels Scheinheiligkeit

Kalenderwoche 16: Die Entscheidung des Europaparlaments gegen eine – ohnehin viel zu kleine – Reform des Emissionshandels ist vor allem für die deutsche Energiewende ein schwerer Schlag, sagt Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info [mehr...]