Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Hunderttausende gegen Belo Monte

Im Film "Eine andere Welt ist möglich?" beleuchtet Martin Keßler den geplanten Bau des Megastaudamms Belo Monte in Brasilien.

Aus Porto Alegre Gerhard Dilger

"Eine andere Welt ist möglich? – Kampf um Amazonien" – so heißt der rundum empfehlenswerte Dokumentarfilm, den Regisseur Martin Keßler nun auch in mehreren brasilianischen Städten vorgestellt hat.

Im bislang besten Film über den geplanten Bau des Megastaudamms Belo Monte am Rio Xingu, einem Nebenfluss des Amazonas, lässt Keßler vor allem jene zu Wort kommen, die von dem höchst umstrittenen Megaprojekt bedroht sind und sich seit Jahrzehnten dagegen wehren. Darunter ist auch der austrobrasilianische Bischof Erwin Kräutler, der jüngst mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde.


Der Fluss Xingu soll zur größten Talspere Brasiliens aufgestaut werden. (Foto: Amazon Watch) 

Keßler hat vor allem das Weltsozialforum in Belém 2009 genutzt, um den Kontext von Belo Monte auszuleuchten: Die von den brasilianischen Steuerzahlern hoch subventionierte Wasserkraft kommt vor allem multinationalen Aluminium-Konzernen zugute. Antonia Melo von der lokalen Protestbewegung beklagt sich, dass Regierung und der Staatsbetrieb Eletronorte den Dialog verweigern. "Viele reden über Amazonien, ohne es zu kennen", sagt der damalige Präsident Lula da Silva auf dem Weltsozialforum 2009, und, an die Adresse ausländischer Journalisten: "Kümmert Euch um Eure Angelegenheiten, Brasilien kümmert sich um die seinen".

Es ist derselbe Lula, der jetzt auf dem Weltsozialforum in Dakar den Afrikanern geraten hat, die sozial und ökologisch äußerst fragwürdige Agrarpolitik der Brasilianer zu übernehmen, von der vor allem das nationale und transnationale Agrobusiness profitiert. So habe man die "grüne Wüste Cerrado" urbar gemacht, sagte Lula – in Wirklichkeit verschwindet das wertvolle Ökosystem gerade unter Zucker- oder Sojamonokulturen. Lulas Tipp: Der Hunger in Afrika sei durch die Ausweitung einer "grünen Revolution" auf Afrikas Savannen in den Griff zu bekommen.

"Dolchstoß ins Herz Amazoniens"

In Brasilien, wo die Umweltbehörde Ibama vor ein paar Wochen eine offenbar rechtswidrige Genehmigung für den Baubeginn erteilt hat, geht unterdessen die Debatte über Belo Monte weiter. Letzte Woche demonstrierten Hunderte Indigene und Flussbewohner aus der Xingu-Region in Brasília und überreichten Regierungsbeamten gut 600.000 Unterschriften gegen das auch volkswirtschaftlich widersinnige Mammutprojekt. Kritiker erinnern immer wieder daran, dass allein die hohen Transmissionsverluste, die sich bei einer Modernisierung des Stromnetzes bedeutend verringern ließen, der fünffachen Kapazität von Belo Monte entsprechen.

Erwin Kräutler spricht von einem "Dolchstoß ins Herz Amazoniens": "Es geht nicht nur um Belo Monte. Es geht um den Dominoeffekt. Wenn Belo Monte durchgeführt wird, kommen drei weitere Dämme am Xingu infrage und auch am Tapajos." Insgesamt seien im gesamten Amazonasgebiet über 100 Wasserkraftwerke vorgesehen: "Damit ist Amazonien am Ende, und das hat Folgen. Nicht nur für Amazonien, sondern für die ganze Welt."

Präsidentin Dilma Rousseff war nicht zu sprechen. Antonia Melo zeigte sich nach dem Treffen mit den Funktionären frustriert: "Die Regierung sagt, sie will den Dialog, aber sie ist nicht bereit, auch nur einen Fitzel an dem Projekt zu ändern", meinte die Aktivistin. "Was ist das für ein Dialog?"


Indigene auf dem Weltsozialforum in Belém 2009. (Fotos: Martin Keßler / neuewut.de)

Zu den ersten Profiteuren werden die europäischen Konzerne Alstom (Frankreich), die Siemens-Tochter Voith-Hydro (Deutschland) und Andritz (Österreich) gehören, die Generatoren und Turbinen liefern sollen - ein entsprechender Vertrag wurde letzte Woche unterzeichnet. Nennenswerte Proteste dagegen gibt es aber nur in Österreich.

Martin Keßler, der soeben aus Brasilien zurückgekehrt ist, hat dort für das kürzere Nachfolgeprojekt "Countdown am Xingu"gedreht, doch dessen Realisierung wird schwierig. So platzte vor kurzem die lange vereinbarte Kooperation mit Arte - wegen "mangelnder Sendeplätze", wie man dem Filmemacher beschied. Er wird nun auf Youtube ausweichen müssen.

"Es ist eine Katastrophe", sagt Kessler. Auch aus der staatlichen Filmförderung flössen immer mehr Mittel in TV-Hochglanzproduktionen. Reisefeatures über Amazonien gebe es genug, soziopolitische Themen seien immer weniger gefragt: "Verblödung statt Aufklärung, das ist die Devise".


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Donnerstag, 26. Januar 2012, 17:15 Uhr
"Grüner Anstrich der Weltwirtschaftsordnung"
In Porto Alegre beginnt das Weltsozialforum. Die brasilianische Regierung wirbt für ihr Wachstumsmodell, ihre Kritiker bemängeln umweltfeindliche Großprojekte. Aktionen zum Rio20+-Gipfel im Juni werden vorbereitet.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger [mehr...]
Dienstag, 28. August 2012, 10:12 Uhr
Baustopp am Belo Monte aufgehoben
Oberstes Gericht Brasiliens urteilt diesmal: "irreparable Schäden" für Wirtschaft und Energiepolitik [mehr...]
Donnerstag, 31. Oktober 2013, 12:33 Uhr
Baustopp am Belo Monte aufgehoben
Die endgültige Entscheidung zum brasilianischen Megastaudamm soll ein Sondergericht fällen [mehr...]
Dienstag, 29. Oktober 2013, 09:13 Uhr
Erneut Baustopp am Belo Monte
Gericht erlässt einstweilige Verfügung wegen Verstößen gegen die Umweltauflagen [mehr...]
Sonntag, 27. Februar 2011, 13:56 Uhr
Gericht stoppt Belo-Monte-Damm
Der Bau des brasilianischen Wasserkraftwerks verstößt nach Ansicht der Richter in Belém gegen Umweltauflagen. Die im Januar erteilte Teilgenehmigung wurde zurückgenommen.
Von Hanno Böck und Nick Reimer [mehr...]
Dienstag, 16. August 2011, 09:14 Uhr
Mercedes verdient am Damm Belo Monte
Für den Bau des zweitgrößten Wasserkraftwerks in Brasilien wird so viel Erdreich bewegt wie vor 100 Jahren beim Bau des Panama-Kanals - mit Mercedes-Lkw. Die Deutschen liefern 540 Lastwagen für "mindestens" 86 Millionen Euro.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger [mehr...]
Freitag, 04. März 2011, 10:20 Uhr
Belo Monte darf gebaut werden
Baustopp für Mega-Staudamm im brasilianischen Amazonas-Gebiet aufgehoben [mehr...]
Montag, 01. November 2010, 10:00 Uhr
Dilma Rousseff wird Präsidentin Brasiliens
dilmarousseff3Die Wunschkandidatin des scheidenden brasilianischen Präsidenten Lula da Silva hat sich bei der Stichwahl gegen den rechtsliberalen José Serra durchgesetzt [mehr...]
Freitag, 24. Mai 2013, 12:43 Uhr
Kahlschlag gräbt Staudamm Wasser ab
FotoDer Holzeinschlag am Amazonas könnte das Wasserkraftwerk Belo Monte unrentabel machen. Auch Wasserkraft-Befürworter warnen vor Brasiliens Prestigeprojekt [mehr...]
Montag, 01. September 2008, 13:14 Uhr
Land unter am Amazonas
amazonas-sabine-krieger.jpgBrasilien will am Rio Xingu, einem Nebenfluss des Amazonas, den drittgrößten Staudamm der Welt errichten. "Wir brauchen für das Wirtschafts-Wachstum den billigen Strom aus der Wasserkraft", sagen die Offiziellen. "Ihr vernichtet unsere Lebensgrundlage", argumentieren dagegen die Ureinwohner.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger [mehr...]
Montag, 27. April 2015, 11:40 Uhr
Mit Urwald-Abholzung in die Energiekrise
BildMillionen Menschen im Amazonasgebiet müssen mit Wasser- und Stromrationierungen rechnen, weil es in den letzten zwei Jahren kaum regnete. Dass Brasilien auf große Wasserkraftwerke gesetzt und zu wenig für den Regenwald getan hat, könnte sich als fatal erweisen: Die Wälder sind riesige Wasserspeicher.
Aus Rio de Janeiro Mario Osava (IPS) [mehr...]
Freitag, 30. September 2011, 15:19 Uhr
Neue Hindernisse für Belo Monte
Ein brasilianischer Bundesrichter hat einen teilweisen Baustopp für das umstrittene Wasserkraftwerk Belo Monte am Amazonas-Nebenfluss Xingu angeordnet. Bei dem geplanten Bau zweier Staudämme sei der Lebensunterhalt von 1.000 Fischerfamilien über Jahre hinweg in Frage gestellt, heißt es in der Begründung.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger
[mehr...]
Donnerstag, 02. Juni 2011, 12:22 Uhr
Riesenstaudamm am Amazonas wird gebaut
Umweltschützer protestieren, Zwangsumsiedlungen werden befürchtet. Auch das deutsche Unternehmen Voith Hydro ist beteiligt [mehr...]
Donnerstag, 16. August 2012, 08:03 Uhr
Schon wieder: Baustopp am Belo Monte
Gericht hebt Baugenehmigung wegen verletzter Rechte der Indigenen auf [mehr...]
Dienstag, 28. Januar 2014, 11:07 Uhr
Staudamm kratzt an Siemens' Image
BildDeutscher Konzern ist mitschuldig an Menschenrechtsverletzungen in Lateinamerika, sagen Aktivisten [mehr...]

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Klimabücherschwemme, Vorsorgeunlust und Etikettenschwindel

BildKalenderwoche 22: Dass die norddeutschen Bundesländer wegen den Ergebnissen der Klimaforschung mehr Hochwasserschutz betreiben, ist eine Genugtuung, sagt Professor Hartmut Graßl, Physiker, Meteorologe und Mit-Herausgeber von klimaretter.info. Bis hierzulande auch Privatleute bei der Anpassung an den Klimawandel mitziehen, muss aber noch einiges passieren. [mehr...]

Meinungen: Der gute Wille

Ein Job für Angela Merkel

BildRegenwälder sind für die globale Kohlendioxid-Bilanz von entscheidender Bedeutung. Für ihren Schutz wird viel zu wenig getan, wie eine Analyse des Club of Rome gerade erst wieder festgestellt hat. Das war vor 20 Jahren, noch unter Kanzler Kohl, schon mal deutlich besser.
Eine Kolumne von Joachim Wille
[mehr...]

mehr...

Bild
In eigener Sache

Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung! Zurzeit finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung von der Klimakonferenz in Lima ermöglicht. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Grünbuch macht Grünstrom teurer

Einen "Strommarkt für die Energiewende" möchte Bundes­wirtschafts­minister Sigmar Gabriel gestalten. Eine gute Idee, doch die Vorschläge in seinem "Grünbuch" – einem Diskussionspapier – bleiben zu sehr in den alten Strukturen stecken. Der Grund: Die dezentrale Komponente fehlt. Mit einer Postkarten- und E-Mail-Aktion wollen ihm 20 Organisationen auf die Sprünge helfen. [mehr...]

Werbung


Neues vom Kooperationspartner
Degrowth konkret: Sommerschule im Rheinland
BildAuf der Sommerschule vom 9. bis 14. August im Rheinischen Revier wird Wachstumskritik konkret. "Keine Klimagerechtigkeit ohne Degrowth" – unter diesem Motto geht es eine Woche lang um Antworten auf eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. [mehr...]

RWE: In der Lügenfalle

Spielen Sie Schach? Da kann es folgende Situation geben: Sie spielen Zug um Zug, haben das Gefühl, dass alles super läuft. Der Gegner wird bald geschlagen sein, Sie werden Ihren König sicher durchs Spiel bringen. Und da passiert es: Sie[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Netzausbau - Die größte Baustelle der Energiewende
Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Online kaufen: Effiziente Pellet-Öfen
BildWer mit Holz feuert und es zugleich bequem haben will, greift zu Pelletheizungen und -öfen. Das sind modernste Feuerungen, deren regionaler und nahezu CO2-neutraler Brennstoff aus Holzspänen hergestellt wird, die ihrerseits als "Abfall" in Sägewerken anfallen. Dazu gibt es seit Kurzem noch mehr Zuschuss vom Staat. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Berlin Mai 2015 - Der sechste "Petersberger Dialog"
Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Klimasünder zahlen für Klimagipfel

Nichtregierungsorganisationen werfen der französischen Regierung vor, den Konzernen das "Greenwashing" zu erleichtern [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Teersand lohnt immer weniger

In Kanada liegen inzwischen 39 Teersand-Projekte auf Eis, ergibt eine aktuelle Analyse [mehr...]
Mobilität

Bild
Dobrindts "Third Place": Das Auto

Weltverkehrsforum beginnt in Leipzig. Verkehrsminister reist "autonom" an, Gastgeber will lieber Rad fahren [mehr...]
Umwelt

Bild
Europas Top-Quecksilber-Emittent

Greenpeace wirft der Bundesregierung vor, die Gesundheitsgefahr zu verharmlosen [mehr...]
Ernährung

Bild
Wichtigster Kaffeesorte wird es zu warm

Der Klimawandel könnte laut einer Studie die Kaffee-Märkte der Welt neu sortieren [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Teslas "Energierevolution"

Dem US-amerikanischen Elektroautobauer Tesla ist es zuzutrauen, dass er nicht nur den Elektroautomarkt revolutioniert, sondern auch den Markt für Solarspeicher. Die Kunden stehen schon Schlange vor der neuen "Energiewand".
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Nette Geschenke auf Kosten der Umwelt

Fossile Energien werden von Staaten massiv gefördert. Gleichzeitig wird auf die "teuren" erneuerbaren Energielösungen geschimpft. Rechnet man konsequent nach, dann subventioniert die Politik heute Energieformen, die vor allem sozial schwache Menschen sowie Umwelt und Klima teuer zu stehen kommen werden.
Ein Standpunkt von Frank Wolter, Mobilitätsforschungszentrum InnoZ
[mehr...]
Rezension

Bild
Aus dem Weg, Kapitalisten!

Die Journalistin Naomi Klein stellt in ihrem neuen Buch "Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima" die Systemfrage: Der Kapitalismus müsse überwunden werden, um wirklich Klimaschutz zu betreiben. Was die Klimabewegung aus dem Werk lernen kann.
Eine Rezension von Kathrin Henneberger
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Kunst für Flüchtlingskinder im Hühnerstall

Auf das Schicksal von Klimaflüchtlingen habe ich oft hingewiesen, dass aber in kurzer Zeit Millionen Menschen vor dem Krieg fliehen und Tausende anonym im Mittelmeer ertrinken, das kann ich nicht in Bilder fassen. So kam mir die Idee, meine Wandbilder in Schutzplanen zu verwandeln.
Eine Kolumne von Hermann Josef Hack
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Klimabücherschwemme, Vorsorgeunlust und Etikettenschwindel

Kalenderwoche 22: Dass die norddeutschen Bundesländer wegen den Ergebnissen der Klimaforschung mehr Hochwasserschutz betreiben, ist eine Genugtuung, sagt Professor Hartmut Graßl, Physiker, Meteorologe und Mit-Herausgeber von klimaretter.info. Bis hierzulande auch Privatleute bei der Anpassung an den Klimawandel mitziehen, muss aber noch einiges passieren. [mehr...]