Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

"Grüner Kapitalismus ist keine Lösung"

Bereits zum sechsten Mal hat in der vergangenen Woche in Porto Alegre das Weltsozialforum getagt. Nach Ansicht der Gipfelteilnehmer sollten die lebenswichtigen Ressourcen Luft, Land, Energie und Wasser vergemeinschaftet werden. Mit der Fokusierung auf Gemeingüter wollen sie den alten Gegensatz zwischen Markt und Staat überwinden.

Aus Porto Alegre Gerhard Dilger

"Wir müssen eine neue Begrifflichkeit für die Welt entwickeln, die wir wollen", sagte Silke Helfrich, Expertin für Gemeingüter aus Jena. "Auf diesem Weg sind wir hier einen Schritt vorangekommen." Auf dem diesjährigen Weltsozialforum im brasilianischen Porto Alegre, das am Wochenende zu Ende ging,  haben sich die "Commons", die Gemeingüter, als neue alternative Leitlinie herauskristallisiert. Der alte Gegensatz zwischen Markt und Staat, so Helfrich, sei nur noch sehr bedingt tauglich, um Auswege aus der Krise aufzuzeigen, denn Staat und Markt hingen gleichermaßen dem Fortschritts- und Wettbewerbsdenken an. Dies sei aber ein Entwicklungskonzept, das die Zerstörung der Erde zur Folge habe.


Der Protest auf dem Weltsozialforum ist immer bunt und fantasievoll. (Foto: flickr/Andre Deak)

"Statt des Monopols des Privateigentums schlagen wir soziale Eigentumsformen vor, um die Kontrolle, die Verwendung und den Erhalt der Ressourcen zu garantieren", schreiben die Gipfelteilnehmer in ihrem ersten Entwurf zu einem Alternativkonzept für den UN-Umweltgipfel Rio+20. In diesem Jahr stand das Weltsozialforum (WSF) mit dem Titel "Thematisches Sozialforum" ganz im Zeichen dieses Gipfels, zu dem im Juni zahlreiche Staats- und Regierungschefs am Zuckerhut erwartet werden. Die TeilnehmerInnen aus Porto Alegre fordern eine "radikale Demokratisierung von Wirtschaft und Politik" und sehen in den digitalen Medien eine echte Chance hierfür.

Nun rücke der "Kampf um Umweltgerechtigkeit" ins Zentrum, heißt es in der Abschlusserklärung der sozialen Bewegungen. Der "grüne Kapitalismus" sei kein Ausweg aus der Krise. Banken, Konzerne und die ihnen ergebenen Regierungen strebten die totale Kontrolle über die natürlichen Ressourcen an. Agrotreibstoffe, Gentechnik, Geoengeneering oder den Emissionshandel bezeichnen die Aktivisten als "falsche Lösungen". Die lebensnotwendigen Gemeingüter wie Luft, Energie, Land, Wasser, Wälder oder Artenvielfalt müssten dem "Zugriff der Märkte und des Finanzkapitals" entzogen werden. Bei Kleinbauern, Indigenen und Wohnrauminitiativen gebe es viele funktionierende Beispiele, so Silke Helfrich. Schwierig sei es allerdings, diese auf die Ebene einer ganzen Gesellschaft zu heben.

Dass Gastgeber Brasilien auf seine Weise ein Protagonist der Green Economy ist, wird jedoch verschämt verschwiegen - all zu viele Anwesende stehen zumindest indirekt in einem Abhängigkeitsverhältnis von der Regierung, die nach dem WSF auch im Juni dem "Gipfel der Völker" logistisch und finanziell großzügig unter die Arme greifen will.


Aktivisten auf dem Weltsozialforum in Porto Alegre. (Foto: Weltsozialforum)

Allerdings ist die gegenwärtige Situation der sozialen Bewegungen auch alles andere als einfach. Das findet nicht nur Nicola Bullard von der  linken Denkfabrik "Focus on the Global South" aus Bangkok. "Es ist ein komplizierter Moment für die sozialen Bewegungen hier." Sie frage sich immer mehr, ob das Weltsozialforum ein wirkungsvolles Instrument für die "neuen Proteste" in verschiedenen Teilen der Welt sei.

Andere Gipfelteilnehmer sehen in Bewegungen wie dem arabischen Frühling, "Occupy Wall Street" oder den "Empörten" in Spanien oder Griechenland aber einen neuen Auftrieb für die globalisierungskritische Bewegung. "Wenn wir nicht die Menschen auf die Straße bringen und einig auftreten, haben wir in Rio keine Chance", so Mercia Andrews, Gipfelteilnehmerin aus Südafrika.

Das Weltsozialforum versteht sich als Gegenveranstaltung zu dem ebenfalls jährlich stattfindenen Weltwirtschaftsgipfel in Davos. Auch hier waren Aktivisten angereist, um Druck auf die anwesenden Eliten aus Wirtschaft und Politik auszuüben. Sie stellen zum einen deren Entscheidungsanspruch in Frage und hinterfragen die Funktionsweise des Kapitalismus.

 

 

 

 

 

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 15. Februar 2011, 09:00 Uhr
"Die Shell-Leute erschossen Schwangere"
Nigerianische Umweltorganisationen werfen Erdölkonzernen Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung vor. Sie fordern, die schlimmsten Verschmutzer des Landes zu verweisen. Mal wieder.
Aus Dakar und Lagos Ebrima Sillah und Sam Olukoya [mehr...]
Donnerstag, 26. Januar 2012, 17:15 Uhr
"Grüner Anstrich der Weltwirtschaftsordnung"
In Porto Alegre beginnt das Weltsozialforum. Die brasilianische Regierung wirbt für ihr Wachstumsmodell, ihre Kritiker bemängeln umweltfeindliche Großprojekte. Aktionen zum Rio20+-Gipfel im Juni werden vorbereitet.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger [mehr...]
Dienstag, 22. Juni 2010, 18:08 Uhr
Auf allen Ebenen gegen den Klimawandel
theageofstupid2 Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom an der TU Berlin: Ein globales Klimaschutzabkommen sei zwar wichtig, es wäre jedoch dumm, sich einzig und allein darauf zu verlassen. Lokale Aktivitäten müssen ihrer Ansicht nach vermehrt im Fokus stehen. Unmutsäußerungen und Proteste gab es gegen Vattenfall, den Sponsor der Veranstaltung.
Aus Berlin HANNO BÖCK   [mehr...]
Freitag, 27. Januar 2012, 18:59 Uhr
Die Schlimmsten: Barclays und Vale
Schmähpreis Public Eye Award am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos verliehen [mehr...]
Dienstag, 08. Februar 2011, 15:18 Uhr
Globalisierung der Alternativen
Weltsozialforum in Dakar: China will mit Hilfe der Weltbank und der Afrikanischen Entwicklungsbank ein neues Kohlekraftwerk in Senegal bauen. Chinesische, indische und arabische Konzerne kaufen in Afrika Land. Reichlich Konfliktstoff also.
Aus Dakar Sven Giegold [mehr...]
Freitag, 18. Februar 2011, 13:50 Uhr
Hunderttausende gegen Belo Monte
Im Film "Eine andere Welt ist möglich?" beleuchtet Martin Keßler den geplanten Bau des Megastaudamms Belo Monte in Brasilien.
Eine Rezension von Gerhard Dilger [mehr...]
Sonntag, 31. Januar 2010, 16:24 Uhr
Porto Alegres grüne Agenda
WSF2010DilgerFünf Tage lang ringt die Weltbürger- bewegung im brasilianischen Porto Alegre um eine gemeinsame Plattform. Zwischen Klimawandel, Gemeingütern und dem Prinzip des "Guten Lebens" bleibt die Botschaft des Weltsozialforums dennoch diffus [mehr...]
Freitag, 28. Januar 2011, 17:59 Uhr
Schmähpreis für Agrosprit
Public Eye Award für Neste Oil: menschen- und umweltverachtende Geschäftspraktik "ausgezeichnet" [mehr...]
Montag, 23. April 2012, 09:45 Uhr
Wie David größer wird
"Wir sind David gegen Goliath", findet Barbara Unmüßig, Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung, die in diesem Jahr mit sieben weiteren Umwelt- und globalisierungskritischen Bündnissen den Bewegungskongress McPlanet.com organisiert hat. Die Szene diskutierte am Wochenende nicht nur über die traurige 20-Jahres-Bilanz des Erdgipfels in Rio de Janeiro, sondern fragt sich vor allem auch, wie David gestärkt werden könnte.
Aus Berlin Eva Mahnke [mehr...]
Sonntag, 06. Februar 2011, 11:02 Uhr
Zweite Supermacht Weltsozialforum
WSF2010DilgerZum elften Mal treffen sich ab heute Zehntausende als Gegenöffentlichkeit zum Weltsozialforum. 2003 noch als "Zweite Supermacht" gehandelt, machen sich heute Ermüdungserscheinungen bemerkbar.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger
[mehr...]
Dienstag, 11. Januar 2011, 18:56 Uhr
Ölpest hätte verhindert werden können
US-Expertenkommission hat nach sechsmonatiger Arbeit ihren Abschlussbericht zum Unglück der BP-Bohrinsel Deepwater Horizon vorgelegt. Für die Katastrophe wurde BP nun für den Public Eye Award nominiert.
Von Johanna Treblin
[mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


IKEA holzt Karelien ab

Schwedische Umweltschützer protestieren gegen die Abholzung von Urwäldern in Russland - diese tragen trotzdem ein Nachhaltigkeitslogo [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


Studie: GAU-Risiko größer als gedacht

Forscher ermitteln Wahrscheinlichkeit für Atomkatastrophe: Alle 10 bis 20 Jahre kommt es zum GAU. Südwestdeutschland trägt weltweit das größte Risiko [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]