Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Schlappe für das Lümmelgesetz

Das Oberlandesgericht Kopenhagen erklärt die Massenfestnahme von 178 Demonstranten während des Klimagipfels 2009 für unrechtmäßig. Die neue dänische Regierung will die Gesetzesgrundlage für die Festnahmen wieder rückgängig machen.

Aus Stockholm Reinhard Wolff

Die "vorbeugenden" Massenfestnahmen beim Klimagipfel in Kopenhagen am 12. Dezember 2009 waren illegal. Sie stellten nicht nur einen Verstoß gegen das dänische Polizeigesetz, sondern auch gegen vier Artikel der Europäischen Menschenrechtskonvention dar. Mit dieser Entscheidung bestätigte das Oberlandesgericht in Kopenhagen am Mittwoch im Ergebnis ein schon im Dezember 2010 ergangenes entsprechendes erstinstanzliches Urteil. Und es verdonnerte die Polizei gleichzeitig, umgerechnet zusammen rund 310.000 Euro an die 178 Demonstranten zu zahlen, die stellvertretend für etwa 2000 damals Festgenommene geklagt hatten.


Massenfestnahmen in Kopenhagen 2009. Die Demonstranten mussten sich auf Befehl der Polizei in Reihen hintereinander auf den Asphalt setzen. (Foto: IndymediaUK)

Nach dieser neuen schweren Niederlage bequemte sich die Polizei erstmals zu einer Entschuldigung gegenüber den rechtswidrig Festgenommenen. Diese waren von ihr gezwungen worden, teilweise stundenlang auf dem kalten Asphalt sitzend auf ihren Abtransport in die extra eingerichteten Arrestkäfige zu warten. Zu den Verhaftungen berechtigt sah sich die Polizei aufgrund eines vor dem Klimagipfel speziell erlassenen "Lümmel-Gesetzes". Danach sollten solche vorbeugenden Festnahmen möglich sein, um eventuell aus Demonstrationen drohende Ausschreitungen oder Blockaden zu verhindern.

Das Oberlandesgericht sieht in diesem Vorgehen gegen Menschen, die nur von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch machten und denen weder vor noch nach der Festnahme irgendeine strafbare Handlung vorgeworfen wurde, einen Verstoß gegen grundlegende Menschenrechte. Gleichzeitig konstatierte das Gericht, dass auch entsprechende Festnahmen bei einigen weiteren Demonstrationen während des Klimagipfels, gegen die 72 Demonstranten geklagt hatten, ebenfalls illegal waren.

Kurt Foldschack, ein Rechtsanwalt der klagenden Demonstranten zeigte sich zufrieden: "Das Gericht hat mit wünschenswerter Klarheit deutlich gemacht, dass der Zwang stundenlang auf gefrorenem Boden zu sitzen eine Tortur war und dass dies gegen die Meinungs-und Versammlungsfreiheit verstoßen hat." Christian Dahlager, ein anderer Verteidiger, erklärte, nun habe Kopenhagen es schwarz auf weiß, dass es sich mit dem "Lümmelgesetz" "in die Kategorie der schlimmsten Bananenrepubliken" eingereiht habe: "Die Polizei kann doch nicht einfach tun und lassen, was sie will."


Nochmal aus anderer Perspektive: Festnahmen in Kopenhagen. (Foto: Indymedia UK)

Polizeidirektor Johan Reimann meinte, die Polizei werde wohl in Zukunft bei solchen präventiven Festnahmen "besser sortieren" müssen, um wirklich nur die Gruppe "gefährlicher Demonstranten" herauszufischen. Doch es ist fraglich, ob die Polizei dazu nochmal Gelegenheit haben wird. Jesper Mikkelsen, rechtspolitischer Sprecher der in Kopenhagen zwischenzeitlich mitregierenden linksliberalen "Radikalen" begrüßte nicht nur das Urteil als "Riesensieg für die Demokratie", sondern kündigte auch an, die Regierung wolle das "Lümmelgesetz revidieren" und die offenbar viel zu weit gehenden Befugnisse der Polizei beschneiden: Niemand, der an einer friedlichen Demonstration teilnehme, solle Risiko laufen präventiv festgenommen zu werden.

Das "Klimakollektiv" forderte in einer Presseerklärung alle von Massenfestnahmen beim Klimagipfel betroffenen Personen, die sich dagegen noch nicht gerichtlich gewehrt haben, auf, sich noch zu melden. Man wolle die juristischen Möglichkeiten prüfen, ob auch sie noch Anspruch auf Schadensersatz wegen der illegalen Festnahmen geltend machen könnten.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Sonntag, 21. November 2010, 20:59 Uhr
"Die Institutionen reformieren"
Noch 8 Tage bis Cancún: "Das programmierte Scheitern ist ein Strukturelement derzeitiger Klimadiplomatie", sagt Nick Reimer, Chefredakteur von klimaretter.info in der Debatte 'Wozu brauchen wir noch Klimakonferenzen?' [mehr...]
Freitag, 28. Januar 2011, 11:34 Uhr
Ban Ki-Moon: Absage an Klimaverhandlungen
Der UN-Generalsekretär fürchtet, dass auf dem internationalen Verhandlungsparkett keine Lösung für das Klimaproblem gefunden wird [mehr...]
Samstag, 27. November 2010, 09:26 Uhr
De Boer erwartet wenig von Cancún
deboer_cop15dk_20091215Der Ex-Chef des UN- Klimasekretariats, Ivo de Boer glaubt nicht an "ein gutes Ergebnis". In einem Interview plädiert er für "kleine Schritte" [mehr...]
Mittwoch, 17. November 2010, 09:00 Uhr
Ein neuer Anlauf in Cancún
Noch 12 Tage bis zum Weltklimagipfel in Cancún: Warum gibt es eigentlich Klimakonferenzen? Warum war Kopenhagen so wichtig? Und warum eigentlich ist Cancùn die letzte Chance?
Von Nick Reimer
[mehr...]
Samstag, 27. November 2010, 17:54 Uhr
Kleinbauern rüsten gegen COP
protest5-kl_chrNoch 2 Tage bis Cancún: Kleinbauern und indigene Gruppen aus dem Süden wollen mit Protest auf die Klimagespräche antworten. Deutsche Aktivisten sind dagegen im Moblilisierungstief.
Von Susanne Götze
[mehr...]
Freitag, 03. Dezember 2010, 10:37 Uhr
Merkels "aggressive Klimapolitik"
Wikileaks enthüllt: Die deutschen Bemühungen zur Begrenzung der Erderwärmung halten US-Diplomaten offenbar für übertrieben - und rechnen mit zunehmenden Meinungsverschiedenheiten.
Von Felix Werdermann [mehr...]
Samstag, 10. April 2010, 16:10 Uhr
"Der Copenhagen Accord ist gefährlich"
kyoto-kopenhagen2.000 Delegierte und Beobachter aus 190 Ländern zerbrechen sich in Bonn den Kopf darüber, wie der Neustart der Klimaverhandlungen nach Kopenhagen funktionieren könnte. klimaretter.info hat mit Jan Kowalzig von der Entwicklungsorganisation Oxfam darüber gesprochen, wie es nach Kopenhagen weitergeht
Interview von SARAH MESSINA [mehr...]
Montag, 05. September 2011, 08:03 Uhr
"Die Klimapolitik steckt in der Krise"
UNEP-Chef Achim Steiner sieht das Zwei-Grad-Ziel in Gefahr, sollte es auf der Klimakonferenz in Durban keine Einigung geben [mehr...]
Montag, 17. Januar 2011, 08:49 Uhr
"Eine Schlüsselfrage für die Gesellschaft"
Am heutigen Montag konstituiert sich die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität. Klimaretter.info sprach mit Kommissions-Mitglied und SPD-Vordenker Michael Müller.
Interview von Johanna Treblin [mehr...]
Dienstag, 07. Dezember 2010, 14:27 Uhr
"Es geht nicht um Eisbären"
"Plant for the Planet" auf der Klimakonferenz: Wie ein 13jähriger Schüler aus Deutschland den 193 Umweltministern auf der Klimakonferenz in Canún einen Spaten in die Hand drückt. Aus Cancún Daniel Boese [mehr...]
Donnerstag, 25. November 2010, 11:50 Uhr
"Push" rufen ist strafbar
"Organisatoren von Gewalt und Aufruhr" während des Weltklimagipfels in Kopenhagen: Dänisches Gericht verurteilt die Aktivistinnen Stine Gry Jonassen und Tannie Nyboe zu vier Monaten Haft auf Bewährung. Von Reinhard Wolff und Sarah Messina [mehr...]
Dienstag, 05. Oktober 2010, 08:02 Uhr
"Push" rufen soll strafbar sein
IalsopushedDie dänische Justiz macht neuen Anlauf zur Kriminalisierung der Klimagipfel-Protestbewegung: Am Mittwoch beginnt der nächste Kopenhagen-Prozess. Weil sie "Push!" gerufen haben sollen, stehen die Sprecherinnen eines Klimanetzwerks vor Gericht. Aus Stockholm Reinhard Wolff [mehr...]
Dienstag, 09. November 2010, 17:33 Uhr
5,7 Billionen US-Dollar für die Erneuerbaren
"World  Energy Outlook 2010" der Internationalen Energie-Agentur: Der rapide steigende Energiebedarf Brasiliens, Chinas und anderer Schwellenländer wird die Ölpreise in den kommenden 25 Jahren explodieren lassen. Und: Der Anteil regenerativer Erzeugungsarten an der weltweiten Stromproduktion wird laut IEA bis 2035 auf gut ein Drittel wachsen.
Von Nick Reimer [mehr...]
Donnerstag, 14. Oktober 2010, 19:10 Uhr
Abwarten mit den EU-Umweltministern
In Luxemburg entscheiden die Umweltminister der 27 EU-Länder: Vor dem Klimagipfel in Mexiko ist in Sachen EU-Klimaziel nichts Neues zu entscheiden. Erst nach Cancún steht "die Option" einer ambitionierteren Zielmarke wieder auf der Europa-Agenda.
Von Sarah Messina
[mehr...]
Mittwoch, 09. März 2011, 15:40 Uhr
Anklage wegen Majestätsbeleidigung
Ungeladene Gäste in Smoking und Abendkleid: Nach einer Protestaktion beim Klimagipfel in Kopenhagen drohen elf Greenpeace-Aktivisten jetzt bis zu einem Jahr Haft.
Aus Stockholm Reinhard Wolff [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


IKEA holzt Karelien ab

Schwedische Umweltschützer protestieren gegen die Abholzung von Urwäldern in Russland - diese tragen trotzdem ein Nachhaltigkeitslogo [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


Studie: GAU-Risiko größer als gedacht

Forscher ermitteln Wahrscheinlichkeit für Atomkatastrophe: Alle 10 bis 20 Jahre kommt es zum GAU. Südwestdeutschland trägt weltweit das größte Risiko [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]