Aus für Schwarz-Grün für immer
Die Lehren der Renate Künast: "Die Option Schwarz-Grün werden wir bei den nächsten Wahlen zumachen müssen", sagte die ehemalige Spitzenkandidatin um den Regierungssessel in Berlin dem Spiegel. "Berlin hat gezeigt, dass unsere Wählerinnen und Wähler da 150 Prozent Klarheit brauchen."

Werden die drei Kilometer Autobahn A 100 das Moorburg für Berlins Grüne? (Foto: Bündnis 90 / Die Grünen)
Renate Künast war erfolgversprechend als Spitzenkandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin in Berlin angetreten. Umfragen hatten die Grünen vor Jahresfrist gleichauf mit der SPD bei über 30 Prozent gesehen. Weil die CDU mit über 20 Prozent theoretisch als Künastmacher in Frage kam, hat sich die energische Spitzengrüne lange Zeit die Option Schwarz-Grün offen gehalten.
Ein Fehler, wie wir heute wissen: Die Grünen landeten bei 18 Prozent. Zwar hat sich die SPD nach den Sondierungsgesprächen mit CDU und Grünen am Freitag für Koalitionsverhandlungen mit den Grünen entschieden. Knackpunkt wird aber die Autobahn A 100 werden: Wie in Hamburg durch das Kohlekraftwerk Moorburg könnte die Glaubwürdigkeit der Grünen in Berlin durch den Weiterbau der Autobahn beschädigt werden. Die SPD will ihn in weiten Teilen unbedingt, die Grünen haben versprochen, mit ihnen an der Regierung werde es den drei Kilometer langen Weiterbau nicht geben.
klimaretter.info/reni
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