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"Atom-Fuchs": Sichere AKW wieder ans Netz

Der Vize-Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Fuchs, hat in der Leipziger Volkszeitung gefordert, dass "sicherere AKW"  nach dem Atom.Moratorium der Bundesregierung wieder ans Netz gehen. "Ein Moratorium ist eine Denkpause. Ich hoffe, dass wir die als sicher erkannten Meiler nach der Denkpause wieder anschalten", sagte er.


"Atom-Fuchs": Der Vizefraktionschef der Union im Bundestag will die abgeschalteten AKW wieder ans Netz lassen - wenn sie sicher sind. (Foto: www.cdu-fuchs.de)

Fuchs äußerte auch Verständnis für die Klage des Energiekonzerns RWE gegen das Atom-Moratorium. "Der ehemalige Verfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier hat deutlich gesagt, dass er große Chancen für RWE sieht. Deswegen kann ich auch RWE verstehen, dass sie aus Anlegerschutzgründen diese Klage führen." Ein Ausstieg aus der Atomkraft führe "mit Sicherheit zu Strompreiserhöhungen", so Fuchs. Fossile Kraftwerke müssten hochgefahren werden, dadurch würden mehr Kohlendioxid-Zertifikate benötigt. Fuchs, der von SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann kurz zuvor als "Atom-Fuchs" verspottet worden war, gilt innerhalb der Unionsfraktion als energiepolitischer Hardliner.

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sagte unterdessen der Rheinischen Post, die Bundesrepublik sei auf die abgeschalteten AKW zur Stromgewinnung nicht angewiesen. "Deutschland produziert auch nach der vorläufigen Abschaltung der sieben Kernkraftwerke genügend Strom, um sich selber versorgen zu können. Die Leistung, die wir sicher anbieten können, ist auch ohne die sieben Meiler immer höher als der Strombedarf, den wir zu Spitzenzeiten abdecken müssen", so Röttgen.

klimaretter.info/mare 

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