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Australien will Emissionshandel ab 2012

Die australische Regierung hat die Einführung des Emissionshandels vorgeschlagen. Am 1. Juli 2012 soll der Handel nach dem Willen des Klimawandel-Komitees starten, Vorsitzende des Gremiums ist Premierministerin Julia Gillard. Das Parlament muss allerdings noch zustimmen, um den Weg für das Gesetz freizumachen.


Premierministerin Gillard startet einen neuen Anlauf für den Emissionshandel. (Bild: Das Australische Wappen/National Archives of Australia)

"Der Emissionshandel ist die preisgünstigste und fairste Möglichkeit, Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren", erklärte dazu die Labor-Partei. Unternehmen für ihre Umweltverschmutzung zahlen zu lassen, sei die beste Möglichkeit, sie zu Investitionen in saubere Energien zu bewegen.

Premierministerin Gillard hatte das Klimawandel-Komitee im September ins Leben gerufen, um über die Einführung des Emissionshandels oder mögliche Alternativen zu beraten. Die Einrichtung war Teil der Regierungsvereinbarung zwischen Labor-Partei und Grünen, die nach den Parlamentswahlen Anfang September eine Regierung bildeten. In der vergangenen Woche hatte das Komitee bereits eine Entscheidung über die Einführung einer Kohlendioxid-Steuer auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Industrie lobbyierte unter Verweis auf den einen Emissionshandel massiv gegen eine solche Steuer.

Im Juni hatte Gillard die Nachfolge des ehemaligen Premierministers Kevin Rudd übernommen. Rudd war unter anderem an der schon lange geplanten Einführung des Emissionshandels gescheitert und schließlich zurückgetreten. Gillard wurde bei den Parlamentswahlen im September im Amt bestätigt.

klimaretter.info/jot

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