Röttgen verteidigt Solarkürzungen
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat erneut die Kürzung der Solarumlage verteidigt: Gegenüber dem Weser-Kurier sagte er, wenn die Förderung immer geringer werde, sei dies der eigentliche Erfolg der Photovoltaik. "Es muss sichergestellt werden, dass es sich um eine Markteinführung handelt und nicht um eine Dauersubvention", so Röttgen.

Erst wenn die Solarbranche nicht mehr von staatlicher Förderung abhängig ist, ist die Photovoltaik wirklich erfolgreich, meint Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU). (Foto: Bernd Müller / BMU)
Unterstützung bekommt der Minister nach eigenen Angaben auch seitens der Industrie. Bereits Anfang Dezember hatte Röttgen gesagt, er sei "mit der Branche im Gespräch, zu einer vernünftigen Weiterentwicklung zu kommen." Die Solarbranche ihrerseits hatte bereits die Bereitschaft zu weiteren Einschnitten signalisiert - etwa durch das Vorziehen der eigentlich erst für 2012 geplanten Kürzungen auf das laufende Jahr.
Wie die Photovoltaik berichtet, will der Minister unter Umständen noch in diesem Monat einen konkreten Vorschlag für weitere Kürzungen vorlegen. 2010 waren in Deutschland bei der Photovoltaik 7.000 bis 8.000 Megawatt neue Leistung installiert worden. Zum Jahresbeginn war die EEG-Umlage bereits um die maximale Absenkung von 13 Prozent gekürzt worden.
klimaretter.info/jot
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