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Streit um Kohlekraftwerk-Moorburg beigelegt

Der Streit um das Kohlekraftwerk Hamburg Moorburg zwischen dem schwarz-grünen Senat und Stromkonzern Vattenfall ist nun auch offiziell beigelegt: Wie die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt bekanntgab, wurde die wasserrechtliche Erlaubnis zum Betrieb des Kraftwerks geändert, nachdem beide Parteien sich bereits im September auf einen Vergleich vor dem Oberverwaltungsgericht geeinigt hatten.

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Greenpeace-Protest in Hamburg: Lange wurde um das Kohlekraftwerk Hamburg-Moorburg gestritten, dass die Grünen in Hamburg eigentlich verhindern wollten, dann aber  - unter scharfen wasserrechtlichen Auflagen - genehmigten. (Foto: Greenpeace)

2008 hatte Hamburgs grüne Umweltsenatorin Anja Hajduk (GAL) die strenge wasserrechtliche Genehmigung für das lang umkämpfte Kohlekraftwerk noch als relativen Erfolg gefeiert, nachdem die Zustimmung für das Kraftwerk nicht mehr abzuwenden war: Durch die Regelung hätte Vattenfall das Kraftwerk an durchschnittlich 250 Tagen im Jahr nur mit gedrosselter Leistung betreiben können. Vattenfall war gegen die Auflagen juristisch vorgegangen.

Einigungsgrund ist nun ein so genannter Hybridkühlturm, der mit deutlich weniger Wasser arbeitet, als konventionelle Kühltürme. Damit wird nach Angaben des BSU "zielgenau sichergestellt, dass der Südelbe nur so viel Wasser für Kühlzwecke entnommen werden kann, wie dies zum Zeitpunkt der Entnahme gewässerökologisch verträglich ist". Umweltschützer kritisieren jedoch, dass der moderne Kühlturm nicht ganzjährig in Betrieb sein soll, sondern nur wenn die Elbe bereits zu wenig Wasser führt oder zu warm ist.

Die geänderte Wasserrechtliche Erlaubnis einschließlich der Umweltverträglichkeitsprüfung kann vom 25. Oktober bis 7. November öffentlich eingesehen werden.

klimaretter.info/sam

 

 

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