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Republikaner gegen Trumps Klimaleugnung

106 Mitglieder des Repräsentantenhauses haben US-Präsident Donald Trump aufgefordert, den Klimawandel als Bedrohung für die nationale Sicherheit einzustufen. Im Dezember hatte die US-Regierung in ihrer Nationalen Sicherheitsstrategie die Bezugnahme auf den Klimawandel getilgt. Nur an einer Stelle gibt es eine Erwähnung des Klimawandels, allerdings wird hier die Klimapolitik als Bedrohung für das Wirtschaftswachstum und die Energiesicherheit dargestellt.

BildIm Juni vergangenen Jahres hatte Donald Trump im Rosengarten des Weißen Hauses angekündigt, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen – nun erklärt er, unter bestimmten Bedingungen doch drin bleiben zu wollen. (Foto: Matt H. Wade/​Wikimedia Commons)

Die parteienübergreifende Allianz von Parlamentariern drängt Trump nun in einem Brief dazu, seine Sichtweise zu revidieren. Die USA müssten sich darauf einstellen, dass unberechenbare Erdtemperaturen, steigende Ozeane und veränderte Landschaften die Militäranlagen und Truppen bedrohen, heißt es. Unter Trumps Vorgänger Barack Obama spielte der Klimawandel in den Nationalen Sicherheitsstrategien eine wichtige Rolle.

Unterdessen hat Donald Trump angekündigt, unter bestimmten Umständen doch im Pariser Klimaabkommen zu bleiben. "Ganz ehrlich, es ist eine Vereinbarung, mit der ich kein Problem habe", sagte er am Mittwoch nach einem Treffen mit der norwegischen Ministerpräsidentin Erna Solberg. "Aber ich hatte ein Problem mit der Vereinbarung, weil es wie immer ein schlechter Deal war."

Trump hatte im Juni vergangenen Jahres im Rosengarten des Weißen Hauses angekündigt, aus dem Klimaabkommen auszutreten, und das damit begründet, dass es die USA benachteilige. Nun erklärte er, es sei vorstellbar "wieder mitzumachen" – allerdings nur, wenn die USA nicht für ihren "Reichtum an fossilen Energien bestraft" würden.

klimaretter.info/bra

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