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Paris-Vertrag: Trump deutet Kehrtwende an

US-Präsident Donald Trump hält sich die Möglichkeit offen, seinen angekündigten Rückzug aus dem Pariser Klimaabkommen wieder rückgängig zu machen. "Etwas könnte passieren in Bezug auf das Paris-Abkommen, mal sehen was passiert", sagte Trump während seines Staatsbesuchs in Frankreich. Man werde darüber in der nächsten Zeit reden. "Wenn es passiert, wäre es wunderbar, und wenn nicht, wäre es auch in Ordnung", fügte er hinzu.

BildFrankreichs Präsident Macron hat versucht, Trump vom Paris-Vertrag zu überzeugen – anscheinend nicht ohne Erfolg. (Foto: US Department of Defence)

Am 1. Juni hatte Trump im Rosengarten des Weißen Hauses den Ausstieg seines Landes aus dem Pariser Klimaabkommen verkündet. Doch der Ankündigung folgten keine Taten – bisher haben die USA nichts in Richtung Austritt unternommen. Dafür gab es eine einzigartige Solidarisierung beim "Rest" der Welt, der sich hinter das Paris-Abkommen gestellt hat. Mehrere europäische Staatsschefs und das UN-Klimasekretariat haben klargemacht, dass das Abkommen nicht neu verhandelt wird. Einzig der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan schert ein wenig aus und versucht mit der Drohung, das Abkommen nicht zu ratifizieren, um den Zugang zu Klimageldern zu schachern.

Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte nach seinem Treffen mit Trump: "Ich respektiere den Wunsch, Jobs zu erhalten, ich denke das ist vereinbar mit dem Paris-Vertrag." Er fügte hinzu, die Erklärung Trumps sei kein "plötzlicher und unerwarteter Wechsel" gewesen – sonst hätten sie beide das verkündet. "Aber es gibt die gemeinsame Absicht, diese Angelegenheiten weiter zu diskutieren."

klimaretter.info/bra

[Erklärung]  
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