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Fidschi: "Klimawandel selbst bekämpfen"

Der Ministerpräsident von Fidschi Voreqe Bainimarama hat seine Landsleute aufgerufen, sich auf eine ungemütliche Zukunft einzustellen. Jeder müsse sich klarmachen, dass er in einer Gesellschaft lebe, die durch den Klimawandel verletzlich sei, sagte er laut der Onlineausgabe der Zeitung Fiji Sun.

BildDer Ministerpräsident von Fidschi nimmt seine Landsleute in die Verantwortung: Die Regierung könne die Anpassung an den Klimawandel nicht allein stemmen. (Foto: Foreign and Commonwealth Office/Flickr)

Da die Regierung nur begrenzt helfen könne, müssten die Bürger des pazifischen Inselstaats selbst die Initiative ergreifen, wenn sie vom Klimawandel bedroht werden, sagte Bainimarama auf der Insel Taveuni, die vom Meeresspiegelanstieg bedroht ist. Seien Gemeinden bedroht, müssten sie eine Umsiedlung in höhere Lagen in Erwägung ziehen. Zugleich bekräftigte Bainimarama sein Versprechen, die Energieversorung auf den Fidschi-Inseln auf erneuerbare Energien umzustellen. Erst vergangene Woche hatte der Premier ein Wasserkraftwerk auf Taveuni eröffnet.

Unterdessen hat das Entwicklungsforum der Pazifischen Inseln kritisiert, dass der Großteil der UN-Klimafinanzen auf die Minderung der CO2-Emissionen entfalle, die Anpassung an den Klimawandel aber zu kurz komme. Der Generalsekretär des Forums François Martel versprach dem fidschianischen Klimabeauftragten und Landwirtschaftsminister Inia Seruiratu außerdem Unterstützung bei der kommenden UN-Klimakonferenz in Bonn, deren Präsidentschaft Fidschi übernommen hat.

Voreqe Bainimarama eröffnet das Kraftwerk Somosomo auf Taveuni. Das drittgrößte Wasserkraftwerk des Landes wurde mit Hilfe aus China erbaut. (Video: Fijian Government/Youtube)

klimaretter.info/bra

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