USA: Noch mal 500 Millionen für Grünen Klimafonds

Wenige Tage vor der Amtseinführung von Donald Trump hat das US-Außenministerium noch eine Überweisung von einer halben Milliarde Dollar an den Grünen Klimafonds der Vereinten Nationen angewiesen. Die USA hatten versprochen, drei Milliarden Dollar in den Fonds zu geben, mit dessen Hilfe Entwicklungsländer den Kampf gegen den Klimawandel vorantreiben sollen. Mit den ersten 500 Millionen Dollar aus dem März 2016 und den jetzt angekündigten 500 Millionen liegen die USA aber erst bei einer Milliarde Dollar.

BildWird sein Nachfolger Rex Tillerson die restlichen zwei Milliarden Dollar noch anweisen, die die USA noch in den Grünen Klimafonds zahlen müssen, wenn sie ihrem Versprechen nachkommen wollen?

"Der Grüne Klimafonds animiert auch den Privatsektor, größere Investitionen zu mobilisieren, und sendet damit ein unmissverständliches Signal an die Weltmärkte, dass die CO2-Wende vorschreitet", erklärte der Sprecher des Außenministeriums John Kirby.

Im Präsidentschaftswahlkampf hatte Donald Trump angekündigt, alle Zahlungen an Programme der Vereinten Nationen zum Klimawandel zu stoppen. Ohne Beteiligung der USA ist die Einhaltung des Versprechens der Industrieländer gefährdet, ab 2020 jährlich hundert Milliarden Dollar zugunsten der Entwicklungsländer zu "mobilisieren", wie es im Kopenhagen-Übereinkommen 2009 beschlossen worden war. Bislang sind etwa zehn Milliarden Dollar im Topf.

klimaretter.info/bra

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