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"Arctic Sunrise": Niederlande wollen zahlen

Um die endgültige Freilassung der in Russland festgesetzten Greenpeace-Aktivisten zu erreichen, setzen die Niederlande auf Dialog. Man wolle mit Russland im Gespräch bleiben, um den Fall zu einem guten Ende zu bringen, sagte ein Regierungssprecher in Den Haag gegenüber der niederländischen Nachrichtenagentur ANP. Das Land sei auch bereit, die vom Internationalen Seegerichtshof festgesetzte Kaution in Höhe von 3,6 Millionen Euro für die Freigabe des Greenpeace-Schiffes "Arctic Sunrise" zu bezahlen. 

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Die "Arctic Sunrise" fährt unter niederländischer Flagge und liegt noch immer im Hafen von Murmansk fest. (Foto:
DCwom/Wikimedia Commons)

"Am wichtigsten ist es, dass die Mannschaft wieder frei kommt und das Schiff freigegeben wird", sagte der Sprecher. Die Kaution soll als Banksicherheit in Moskau hinterlegt werden, solange das Verfahren noch in der Schwebe ist.

Am Freitag hatte der Internationale Seegerichtshof entschieden, dass die Greenpeace-Aktivisten das Land verlassen dürfen und dass Russland auch die "Arctic Sunrise" freigeben muss. Russland erkennt das Urteil bislang aber nicht an, weil das Gericht in den Augen Moskaus nicht zuständig ist. Zwar wurden inzwischen 29 der 30 Greenpeace-Aktivisten aus dem Gefängnis entlassen. Das Land verlassen dürfen sie aber bislang nicht. Die russische Migrationsbehörde erklärte, dass ihnen weiter der Prozess wegen "Rowdytums" gemacht werde.

klimaretter.info/em

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